Modal Split

Kombinierter Verkehr leistet Beitrag zum Klimaschutz

Der Kombinierte Verkehr (KV) hat aus Sicht von Verkehrs- und Umweltexperten das Potenzial, die Verlagerung von Gütertransporten auf die Schiene anzukurbeln und damit zum Klimaschutz im Verkehrssektor beizutragen. Marktentwicklung, Perspektiven und die Praxis kombinierter Verkehre in der Logistik standen im Mittelpunkt einer Fachtagung, zu der die Allianz pro Schiene, das Bundesumweltministerium (BMUB) und die Internationale Vereinigung für den Kombinierten Verkehr Schiene-Straße (UIRR) im November in Berlin geladen hatten.

Entwicklung der Eisenbahngüterwagen für mehr Marktanteile

Weissbuch Innovativer Eisenbahngüterwagen 2030
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Aus dem von der EU-Kommission prognostizierten Güterverkehrswachstum für die EU-Mitgliedsstaaten ergeben sich Chancen und Herausforderungen für alle Verkehrsträger. Damit das Verkehrssystem Schienengüterverkehr stärker als der Markt wächst und damit seinen Modal Split erhöht, bedarf es der Weiterentwicklung am Eisenbahngüterwagen und der Optimierung in den Logistikketten. Auch der Energieverbrauch lässt sich gegenüber heute durch Rückspeisung der Bremsenergie noch weiter absenken.

Korridor Rotterdam - Genua (Teil 2)

Schlagader des Europäischen Schienengüterverkehrs der Zukunft
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Nachdem in der letzten Ausgabe von „Deine Bahn“ über das politische Commitment der beteiligten Staaten, die Rolle des ERTMS (European Railway Transport Management System), die Korridorstrategie, die Korridorentwicklung und die Marktchancen berichtet wurde, befasst sich der Teil 2 des Artikels mit den strategischen Zielsetzungen, mit einer Betrachtung der Investitionen und stellt die Organisation der Korridore dar.

Korridor Rotterdam – Genua (Teil 1)

Schlagader des Europäischen Schienengüterverkehrs der Zukunft
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Die dynamische Entwicklung des Güterverkehrsmarktes in Europa sowie das immer weiter zunehmende Umweltbewusstsein stellen neue Herausforderungen an die Verkehrsinfrastruktur und die verantwortliche Politik. Die Eisenbahn als prädestiniertes Medium für hohe Transportleistungen im internationalen Verkehr muss sowohl technisch als auch betrieblich den Erfordernissen eines interoperablen Verkehrs innerhalb Europas angepasst werden. Das Korridorkonzept ermöglicht den Eisenbahninfrastrukturunternehmen (EIU) im europäischen Verbund durch grenzüberschreitende Betrachtungen intelligente Lösungen zu erarbeiten, die sowohl ihre Produktivität und Wirtschaftlichkeit als auch die Wettbewerbsfähigkeit der Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU) sicherstellen. In diesem Artikel wird neben der Korridorstrategie, dem politischen Commitment der beteiligten Staaten auch die Rolle des ERTMS (European Railway Transport Management System) thematisiert; die Korridorentwicklung und die Marktchancen werden aus unterschiedlichen Blickwinkeln dargestellt. Die strategischen Zielsetzungen, die Betrachtung der Investitionen und die Organisation der Korridore sind Thema in der nächsten Ausgabe von „Deine Bahn“.

Die Bedeutung der Mobilität und Infrastruktur für den Wirtschaftsstandort Deutschland

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Der nachfolgende Artikel zeigt die Entwicklung der Mobilität in Deutschland auf. Die aus den Steigerungsraten resultierenden Herausforderungen an die Infrastruktur ist ein Themenschwerpunkt des Artikels. Im Mittelpunkt stehen dabei die gewachsenen Ansprüche an die Infrastruktur, die ihre Ursache in dem erheblichen Anstieg des Güterverkehrs haben. Der Autor zeigt auch auf, dass – trotz einer Trendwende in den letzten Jahren – die von vielen gewünschte Verlagerung von Gütern auf die Schiene noch nicht den Erwartungen entspricht.

Über den eurasischen Landweg nach Fernost

Schienengüterverkehr mit den Staaten außerhalb des Geltungsbereichs der COTIF
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In diesem Artikel werden neue Möglichkeiten des Transportes mit der Eisenbahn aufgezeigt, die den Erfordernissen der veränderten Weltwirtschaft entsprechen. Der Artikel zeigt auf, wie die unterschiedlichen Transport- und Rechtssysteme angepasst werden müssen und inwieweit schon eine Anpassung erfolgt ist. Die Globalisierung der Wirtschaft schreitet immer weiter voran. Der Fluss der Warenströme hat sich in den letzten Jahren entschieden verändert. Asien ist wirtschaftlich die Boomregion der Welt. Heute wird der internationale Warenaustausch zwischen Europa und Fernost in erster Linie über Seetransporte und in eiligen Fällen oder bei besonders hochwertigen Waren über Luftfracht abgewickelt. Der Anteil der Seefracht am Gesamtgüterverkehrsaufkommen der wichtigsten westeuropäischen Länder übersteigt deutlich im Modal Split-Vergleich den Anteil anderer Verkehrsträger und liegt je nach Land zwischen 66 und 98 Prozent. Deutlich wird dieser Trend am Modal Split der Verkehre zwischen Deutschland und China in den folgenden Grafiken (Abbildungen 1 und 2). Die Beförderungszeit auf dem klassischen Seeweg liegt bei durchschnittlich 28 Tagen. Durch Kapazitätsengpässe bei den Schiffen, aber auch wegen Rückstau an den neuralgischen Punkten im Seeverkehr drohen aber zukünftig längere Transportzeiten. Als Alternative zum Seetransport bietet sich der daher der Schienentransport über die eurasische Landbrücke an.

Der europäische Schienengüterverkehr

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Der 1979 von der „Deutschen Bundesbahn“ gebrauchte Werbeslogan „Güter gehören auf die Bahn“ ist von der Verkehrspolitik angenommen worden. Dies ist zurückzuführen auf die zunehmenden Verkehrsprobleme, die für jeden Bürger direkt greifbar sind. Wer kennt nicht den Berufsverkehr, der unsere Innenstädte belastet oder die Meldungen über kilometerlange Staus auf den Autobahnen. Hinzu kommt ein gestiegenes Umweltbewusstsein in weiten Kreisen der Bevölkerung. Kein Wunder also, dass die Forderung nach Verlagerung von Güterströmen auf die Bahn von Politikern quer durch alle Parteien aufgegriffen wird. In welchem verkehrswirtschaftlichen Umfeld sich dies vollziehen könnte und welche Möglichkeiten Bahn und Speditionswirtschaft dann haben, soll im Folgenden näher dargestellt werden.

Leistungsmerkmale des Schienengüterverkehrs

Der europäische Schienengüterverkehr
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Wichtige Hinweise über die heutige Bedeutung der Leistungsmerkmale ergeben sich aus der Betrachtung der Eisenbahnbeförderungsleistungen. Hier spiegelt sich die Inanspruchnahme der Eisenbahn durch die verladende Wirtschaft wieder.