Marktforschung im Güterverkehr

Schienengüterverkehr: Verkehrsaufkommen und Verkehrsleistung

Marktanalyse
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Aktuell spiegelt sich die positive Entwicklung der deutschen Wirtschaft nur bedingt in der Entwicklung des Verkehrsgeschehens wider. Besonders im Schienengüterverkehr blieben die im Jahr 2015 transportierten Mengen vor allem im grenzüberschreitenden Verkehr hinter den Werten des Vorjahres zurück.

Güterwagengeschäft im Umbruch

Marktentwicklung
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Es gibt viel Bewegung auf dem Weltmarkt für Güterwagen – so die Analyse der SCI Verkehr in ihrer jetzt vorliegenden Studie „Güterwagen – weltweite Marktentwicklungen“. Erstmals übertrifft der Umsatz am Markt der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) sowohl den asiatischen Markt als auch den bisherigen Spitzenreiter Nordamerika. Damit verschieben sich die regionalen Gewichte im weltweiten Güterwagenmarkt. Erst nach 2015 wird der nordamerikanische Markt voraussichtlich den ersten Platz zurückerobern. Auch in Europa zeichnen sich auf der Herstellerseite deutliche Veränderungen ab: Vor dem Hintrgrund einer auch hier spürbaren Nachfragebelebung hat die Insolvenz des europäischen Marktführers IRS zu großer Verunsicherung geführt. Die verbliebenen Anbieter kämpfen um Marktanteile und bemühen sich auch mit Blick auf den bevorstehenden Markteintritt des chinesisch-polnischen Joint Ventures CNR Cargo um eine gute Ausgangsposition.

Logistikimmobilien in Deutschland

Standortfaktor Verkehrsanbindung
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2009 war ein schwieriges Jahr für die Logistikbranche. Die Weltwirtschaftskrise traf insbesondere den Güterverkehr unmittelbar. Doch im Zuge der Krise sahen sich die Logistiker auch mit Problemen konfrontiert, die im Boom der vergangenen Jahre unentdeckt geblieben waren. Eine Reaktion auf die neuen Gegebenheiten war die Prüfung der Logistikstandorte, aus der sich als entscheidender Standortfaktor für Logistikimmobilien eine sehr gute Verkehrsanbindung ergab.

Mobilitätsentwicklung Güterverkehr

Verdopplung der Güterströme zwischen Ost- und Westeuropa bis 2030
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Das Wachstum des Güterverkehrs in Europa ist seit vielen Jahren ungebrochen und wird allen vorliegenden Szenarien und Prognosen nach in den kommenden Jahrzehnten nicht an Dynamik verlieren. Einer der Haupttreiber ist der Außenhandel, der auch schon in der jüngeren Vergangenheit in Deutschland deutlich stärker gewachsen ist als das Bruttoinlandsprodukt, insbesondere seit der Verwirklichung des EU-Binnenmarktes 1993.