Gefahrgutverkehr

Eisenbahnkesselwagen für den Transport von Flüssiggas

Schienengüterfahrzeuge
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Die VTG Aktiengesellschaft – ein Schienenlogistikunternehmen und Waggonvermieter – hat die europaweit ersten Kesselwagen für den Transport von Flüssigerdgas im Einsatz. Damit steht erstmals ein Transportmittel zur Verfügung, mit dem der Energieträger Erdgas auf der Schiene transportiert werden kann. Bisher wurde Erdgas entweder im gasförmigen Zustand traditionell über Pipelines, oder in flüssiger Form über den Seeweg sowie per LKW und Tankcontainer befördert. Potenzielle Abnehmer sind Industrieunternehmen mit großem Energiebedarf.

Nachweisliche Sicherheit an Bahnhöfen

Personenverkehrsanlagen
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Gefahrgutbeförderung auf der Schiene gewährleistet ein Höchstmaß an Sicherheit, dennoch können auch hier Störungen nicht völlig ausgeschlossen werden. Deshalb wurden zwischen der Deutschen Bahn AG und dem Eisenbahnbundesamt Nachweisverfahren entwickelt, mit denen für bestimmte Personenverkehrsanlagen, in denen Güterzüge mit Gefahrgut verkehren, der Nachweis der Sicherheit erbracht werden kann.

Aktionsprogramm für Güterwagensicherheit

Joint Sector Group
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Im Juni 2009 kam es in Viareggio (Italien) zu einem tragischen Unfall eines Güterzuges. Nach dem Bruch der Radsatzwelle eines Kesselwagens entgleiste dieser und stürzte mit weiteren Kesselwagen um. Vermutlich durch einen scharfkantigen Gegenstand wurde hierbei ein Tank aufgerissen, so dass Gas ausströmen und kurz darauf durch einen Zündfunken zur Explosion gelangen konnte. Die Europäische Eisenbahnagentur (ERA), die nationalen Sicherheitsbehörden und der Eisenbahnsektor (Privat- und Staatsbahnen, Wagenhalter und Hersteller) haben daraufhin bei der ERA eine Task Force für Güterwageninstandhaltung eingerichtet, die europäische Lösungen für europäische Probleme, hier zunächst die Radsatzwellenthematik, erarbeiten sollte. Die Joint Sector Group (JSG), in der der gesamte Eisenbahnsektor vereinigt ist, hat hierfür in einer bisher einzigartigen konzertierten Aktion ein gesamthaft abgestimmtes europäisches Aktionsprogramm erarbeitet. Die Maßnahmen befinden sich derzeit in voller Umsetzung.

Gefahrguttransport bei DB Schenker Rail Deutschland

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In diesem Beitrag wird dem Interessierten ein grober Überblick über das komplexe Thema der Beförderung gefährlicher Güter im Allgemeinen und speziell bei der DB Schenker Rail Deutschland gegeben. Zunächst werden dabei die wichtigsten Gefahrgutrechtsvorschriften und die Grundsätze der gerichtsfesten Organisation im Gefahrgutmanagement beleuchtet. Im Folgenden werden kurz die Aspekte Sicherheit (Safety), Qualität, Security und Gremienarbeit bei DB Schenker Rail gestreift.

Kesselwagen für den Transport von Gefahrgut

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Täglich werden große Mengen gefährlicher Güter mit der Bahn transportiert. Als Gefährliche Güter bezeichnet man alle Stoffe, die auf Grund ihrer Beschaffenheit bei Austritt aus dem Transportbehältnis zu einer Gefahr für die Gesundheit von Mensch und Tier, Natur und Umwelt werden können. Der weitaus größte Teil der auf der Schiene beförderten chemischen Produkte wird in Eisenbahnkesselwagen transportiert. Neben den flüssigen und gasförmigen Stoffen fallen darunter auch pulverförmige und körnige Stoffe.

Gefahrgutunfall im Bahnhof Kleinstadt

Eine schlimme Sache
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Anhand eines fiktiven Fallbeispiels sollen die Aufgaben und Meldewege von Fahrdienstleiter, Notfallleitstelle, kommunaler Rettungsleitstelle, Notfallmanager sowie von der Einsatzleitung am Ereignisort dargestellt werden. Für das Zusammenwirken im Hinblick auf die Sicherheit für die externen Hilfskräfte und eine möglichst schnelle Wiederaufnahme des Betriebes ist eine entsprechende Handlungssicherheit aller am Geschehen Beteiligten unabdingbar.

Was ändert sich im Gefahrgutrecht?

Neuerungen ADR/RID 2007:
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Alle zwei Jahre ändern sich eine ganze Reihe von Vorschriften im Europäischen Übereinkommen über die internationale Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße und der Schiene (ADR/RID), so auch zum 1. Januar 2007. Die neuen Regeln basieren auf der Weiterentwicklung der UN-Modellvorschriften für den Transport gefährlicher Güter, des UN-Handbuches „Tests und Kriterien“ für die Klassifizierung, dem global harmonisierten System der Klassifizierung und Kennzeichnung von Chemikalien (GHS) sowie auf Änderungen und Korrekturen der für das ADR zuständigen UN-Gremien.

„Security“ bei den Eisenbahnen

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Als Reaktion auf die terroristischen Anschläge am 11. September 2001 in den USA hat die internationale Gesetzgebung Vorschriften verabschiedet, um mögliche Gefahren durch den Missbrauch gefährlicher Güter mit terroristischem Hintergrund zu minimieren: In das RID wurde zum 1. Januar 2005 ein neues Kapitel 1.10 eingefügt. Es enthält Vorschriften für die Sicherung von Gefahrguttransporten und tritt am 1. Juli 2005 vollumfänglich in Kraft. Um das Abstraktionsniveau der neuen Vorschriften auf ein praxisfreundlicheres Maß zu senken, wurde unter Federführung des Verbandes der chemischen Industrie e.V. (VCI) ein „Leitfaden zur Umsetzung neuer gesetzlicher Sicherungsbestimmungen für die Beförderung gefährlicher Güter (Kapitel 1.10 ADR/RID 2005)“ mit Stand vom 13.10.2004 erarbeitet. Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen e.V. (VDV) hat in seiner Eigenschaft als Branchenvertretung des Verkehrsträgers „Schiene“ Erläuterungen eingebracht, die den Eisenbahnen beim Verständnis und bei der Umsetzung der neuen Vorschriften helfen sollen. Die nachfolgende Darstellung konzentriert sich auf diese eisenbahnspezifischen Erläuterungen.

Sicherung von Gefahrguttransporten

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Die internationalen gefahrgutrechtlichen Vorschriften werden am 1. Januar 2005 in geänderter Fassung wirksam. Ab diesem Datum wird erstmals auch die Sicherung von Gefahrguttransporten in den Rechtsvorschriften geregelt. Das Ziel der neuen Bestimmungen ist, den Missbrauch von gefährlichen Gütern zu terroristischen Zwecken zu verhindern oder zumindest zu erschweren. Im folgenden Beitrag werden die Regelungen näher beschrieben und Ansätze für die praktische Umsetzung aufgezeigt.