Zugbildungsanlagen

Aufbau und Funktion eines Rangierbahnhofs

Betriebsprozesse
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Rangierbahnhöfe sind als Sortieranlagen des Einzelwagenverkehrs mit teilweise über 100 parallelen Gleisen nicht nur die größten Zugbildungsanlagen, sondern die in der flächenmäßigen Ausdehnung größten Bahnanlagen überhaupt. Innerhalb eines Rangierbahnhofs stellt das Rangieren den Hauptprozess dar. Die kleinste, für die Betriebssteuerung relevante Betrachtungseinheit ist aber nicht der Zug, sondern der einzelne Wagen. Daher weist die Betriebstechnik der Rangierbahnhöfe gegenüber dem sonstigen Eisenbahnnetz eine Reihe von Besonderheiten auf, die in diesem Beitrag behandelt werden.

Hightech-Zugbildung am Ablaufberg

Zugbildungsanlagen
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Die DB Netz AG modernisiert strategisch wichtige Zugbildungsanlagen (ZBA). Dabei wird der Hemmschuhlegerbetrieb durch den Einsatz moderner und vollautomatisch arbeitender Rangier- und Steuerungstechnik abgelöst. Die Transportqualität steigt, und die Kosten pro Wagenumstellung sinken. Im Rahmen des Modernisierungsprogramms sind fünf Zugbildungsanlagen bereits fertiggestellt. Weitere ZBA folgen. Was geändert wird und weshalb zeitgemäße Zugbildungsanlagen High-Tech-Anlagen sind, ist Gegenstand des folgenden Beitrags.

Hidden Champions: Hand in Hand auf den Rangierbahnhöfen der DB AG

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Auf insgesamt elf Rangierbahnhöfen der Deutschen Bahn AG arbeiten viele Berufgruppen Hand in Hand zusammen, um Güterzüge nach ganz Europa abfahrbereit zu machen und sie sicher aus dem Bahnhof in Richtung Bestimmungsort zu entlassen. Rangierbahnhöfe sind kilometerlange Areale, die ein weitläufiges Netz aus Gleisen und Weichen bilden. Darauf befindet sich mindestens ein Ablaufberg, von dem aus die Güterwagen in die jeweiligen Richtungsgleise verteilt werden. Dies ist der Arbeitsplatz der 12 Tätigkeitsgruppen, die in dieser Ausgabe näher vorgestellt werden sollen. Jede dieser Tätigkeiten ist unverzichtbar, damit Güterzüge rollen können.

Güterzüge vorbereiten

Vor der Abfahrt
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Bevor das Ausfahr- oder Zwischensignal auf Fahrt gestellt und der Zug abfahren darf, gilt es einige betriebswichtige „Spielregeln“ zu kennen und einzuhalten. Wer gut fahren will, muss auch gut bremsen können, aber die Bremsprobe ist nur ein Teil der Vorbereitung eines Zuges. Wo bleiben die Frachtpapiere, wer macht welche Meldung, was ist PVG und noch vieles mehr wird in diesem Beitrag beschrieben und erläutert.

Güterbahnhöfe

Der europäische Schienengüterverkehr
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Um auf einer Zugfahrt von A nach B den Zielort zu erreichen, müssen die Reisenden gegebenenfalls mehrere Male umsteigen. Auch ein Güterwagen muss unter Umständen mehrere Male umgestellt werden, um vom Versandbahnhof (oder auch vom Gleisanschluss des Absenders) zum Empfangsbahnhof (oder zum Gleisanschluss des Empfängers) zu gelangen. Während der Reisende „seinen Zug“ selbst findet, muss der Güterwagen aber geleitet werden, und zwar über Rangierbahnhöfe (Überregionale Zugbildungsanlagen) bzw. Knotenbahnhöfe (Regionale Zugbildungsanlagen).