Güterbehandlungsknoten

Kombinierter Verkehr leistet Beitrag zum Klimaschutz

Der Kombinierte Verkehr (KV) hat aus Sicht von Verkehrs- und Umweltexperten das Potenzial, die Verlagerung von Gütertransporten auf die Schiene anzukurbeln und damit zum Klimaschutz im Verkehrssektor beizutragen. Marktentwicklung, Perspektiven und die Praxis kombinierter Verkehre in der Logistik standen im Mittelpunkt einer Fachtagung, zu der die Allianz pro Schiene, das Bundesumweltministerium (BMUB) und die Internationale Vereinigung für den Kombinierten Verkehr Schiene-Straße (UIRR) im November in Berlin geladen hatten.

Aufbau und Funktion eines Rangierbahnhofs

Betriebsprozesse
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Rangierbahnhöfe sind als Sortieranlagen des Einzelwagenverkehrs mit teilweise über 100 parallelen Gleisen nicht nur die größten Zugbildungsanlagen, sondern die in der flächenmäßigen Ausdehnung größten Bahnanlagen überhaupt. Innerhalb eines Rangierbahnhofs stellt das Rangieren den Hauptprozess dar. Die kleinste, für die Betriebssteuerung relevante Betrachtungseinheit ist aber nicht der Zug, sondern der einzelne Wagen. Daher weist die Betriebstechnik der Rangierbahnhöfe gegenüber dem sonstigen Eisenbahnnetz eine Reihe von Besonderheiten auf, die in diesem Beitrag behandelt werden.

Hightech-Zugbildung am Ablaufberg

Zugbildungsanlagen
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Die DB Netz AG modernisiert strategisch wichtige Zugbildungsanlagen (ZBA). Dabei wird der Hemmschuhlegerbetrieb durch den Einsatz moderner und vollautomatisch arbeitender Rangier- und Steuerungstechnik abgelöst. Die Transportqualität steigt, und die Kosten pro Wagenumstellung sinken. Im Rahmen des Modernisierungsprogramms sind fünf Zugbildungsanlagen bereits fertiggestellt. Weitere ZBA folgen. Was geändert wird und weshalb zeitgemäße Zugbildungsanlagen High-Tech-Anlagen sind, ist Gegenstand des folgenden Beitrags.

Einblicke in das Tagesgeschäft der Russischen Eisenbahnen

Bahnfracht und Logistik
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Eines der besonderen Ereignisse für die Gruppe „Rail Freight and Logistics“ des Austauschprogramms war der Besuch der Zentrale der RZD-Tochter Transcontainer. Transcontainer ist der intermodale Operator der RZD, besitzt einen Park von zirka 24.000 Containertragwagen sowie zirka 25.000 Containereinheiten und betreibt ein Netz aus Containerterminals in der gesamten Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS).

DB Schenker Rail: Neu strukturiert in die Zukunft

Der Schienengüterverkehr in offenen Märkten wird zunehmend internationaler, der Wettbewerbsdruck gerade in der aktuellen Krise stärker. DB Schenker Rail stellt sich neu strukturiert und mit innovativen Produkten den Herausforderungen.

Hidden Champions: Hand in Hand auf den Rangierbahnhöfen der DB AG

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Auf insgesamt elf Rangierbahnhöfen der Deutschen Bahn AG arbeiten viele Berufgruppen Hand in Hand zusammen, um Güterzüge nach ganz Europa abfahrbereit zu machen und sie sicher aus dem Bahnhof in Richtung Bestimmungsort zu entlassen. Rangierbahnhöfe sind kilometerlange Areale, die ein weitläufiges Netz aus Gleisen und Weichen bilden. Darauf befindet sich mindestens ein Ablaufberg, von dem aus die Güterwagen in die jeweiligen Richtungsgleise verteilt werden. Dies ist der Arbeitsplatz der 12 Tätigkeitsgruppen, die in dieser Ausgabe näher vorgestellt werden sollen. Jede dieser Tätigkeiten ist unverzichtbar, damit Güterzüge rollen können.

Railport Europe

Preisgekrönte Innovation für den europäischen Schienengüterverkehr
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DB Logistics, die Transport- und Logistiksparte der Deutschen Bahn AG, hat den diesjährigen Förderpreis „RAIL LOGISTIC“ der Interessengemeinschaft der Bahnspeditionen (IBS) gewonnen. Der Preis wird jährlich für das Logistikkonzept mit dem größten Potenzial zur Verlagerung von Lkw-Verkehren auf die Schiene vergeben, wobei es sich um realisierte Logistiklösungen handeln muss und reine Konzeptstudien nicht akzeptiert werden. Übergeben wurde der Preis im Juni auf der Messe transport logistic 2007 in München. Der eingereichte Vorschlag „Railport Europe – Innovation für den Schienengüterverkehr von morgen“ konnte eine hochwertig besetzte Jury unter Leitung von Frank Schnell, dem ehemaligen Herausgeber der Deutschen Logistik Zeitung (DVZ), überzeugen. Nach Auffassung der IBS-Jury hat Railport Europe das Potenzial, eine der tragenden Säulen des zukünftigen europäischen Einzelwagenverkehrs zu werden. Denn Railport Europe bietet auch Versendern und Empfängern ohne eigenen Gleisanschluss – bisher überwiegend vom Lkw abhängig – Zugang zum europäischen Schienennetz und damit zu intelligenten, schienenbasierten Logistiklösungen (Abbildung 1). Aber was sind die Hintergründe für den Erfolg und die zunehmende Akzeptanz von Railport Europe?

Bedienen der klassischen Zusatzanlagen des Eisenbahngüterverkehrs

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Die Beförderung von Personen und Gütern mit der Eisenbahn erfolgt über große Entfernungen auf Streckengleisen. Seltener sind Rangierfahrten des Güterverkehrs über vormalige Streckengleise, die zu Bahnhofsnebengleisen herabgestuft wurden. Während die Reisezüge zum Ein- bzw. Aussteigen der Reisenden an Bahnsteigen halten und die Reisenden dort ihre Fahrt beginnen oder beenden, werden Güterzüge nach Beendigung der Zugfahrt häufig zu den Zusatzanlagen überführt, auf denen der Güterumschlag erfolgt. Das fahrplanbasierte Fahren der Güterzüge endet – anders als im Personenverkehr – bereits vor dem Entladen der Wagen auf der Zusatzanlage bzw. beginnt nach der Abholung der Wagen von der Zusatzanlage. Ohne auf die transportrechtlichen und tariflichen Aspekte (Haftungsübergänge und Erfüllungsorte der Transportverträge auf den Übergabestellen) dieser letzten bzw. ersten Meter eingehen zu wollen, soll im nachfolgenden Artikel dieses Glied der Transportkette aus bahnbetrieblicher Sicht näher betrachtet werden.

Güterzüge vorbereiten

Vor der Abfahrt
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Bevor das Ausfahr- oder Zwischensignal auf Fahrt gestellt und der Zug abfahren darf, gilt es einige betriebswichtige „Spielregeln“ zu kennen und einzuhalten. Wer gut fahren will, muss auch gut bremsen können, aber die Bremsprobe ist nur ein Teil der Vorbereitung eines Zuges. Wo bleiben die Frachtpapiere, wer macht welche Meldung, was ist PVG und noch vieles mehr wird in diesem Beitrag beschrieben und erläutert.

STINNESrailport – Innovation für den Schienengüterverkehr von morgen

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Mit dem schienenbasierten Logistikangebot STINNESrailport ermöglichen die Logistiker von Stinnes Verladern und Empfängern ohne Gleisanschluss einen wirtschaftlichen und effizienten Zugang zum Schienennetz. Das Konzept wurde von Dr. Manfred Stolpe, Bundesminister für Verkehr Bau- und Wohnungswesen, im Rahmen der Mobilitätsoffensive bereits als Positivbeispiel für zukunftsfähige Verkehrssysteme vorgestellt. Railports, die bimodalen Logistikzentren von Stinnes, ermöglichen den direkten Umschlag der Güter aus konventionellen Eisenbahnwaggons auf LKW und umgekehrt. Darüber hinaus werden wie in einem Regionallager weitere logistische Zusatzleistungen erbracht. Industrielle Verlader und Spediteure können so das Railportkonzept zu ganzheitlichen Beschaffungs- oder Distributionslösungen ausbauen.

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