Trassenpreise

Weiterentwicklung des Trassenpreissystems

DB Netz AG
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Das gegenwärtige Trassenpreissystem ist vielleicht nicht bei allen Eisenbahnverkehrsunternehmen beliebt, aber es wird von allen akzeptiert. Gleichwohl macht eine Änderung des europäischen Rechtsrahmens die Weiterentwicklung zwingend erforderlich. Der nachfolgende Beitrag dokumentiert den aktuellen Stand zur Weiterentwicklung des Trassenpreissystems der DB Netz AG.

Das Trassenpreissystem der DB Netz AG im Jahr 2008

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Das Trassenpreissystem der DB Netz AG im Jahre 2008 basiert in seinen Grundstrukturen auf den im Jahre 2001 erstmals angewendeten Systemmerkmalen. Es erfährt jährlich eine Fortschreibung, wobei die kunden- und marktgerechte Weiterentwicklung im Vordergrund steht. Die über 300 Eisenbahnverkehrsunternehmen, die das Streckennetz der DB Netz AG gegenwärtig nutzen, sind mit den Strukturen des Trassenpreissystems vertraut und können diese zum Vorteil des eigenen Unternehmens zur Anwendung bringen. Dieser Artikel beleuchtet die seit 9. Dezember 2007 geltenden Neuerungen des Trassenpreissystems und geht außerdem auf zahlreiche Hintergrundinformationen ein.

Das Trassenpreissystem der DB Netz AG im Jahr 2007

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Von der DB Netz AG wird ein 36.500 Kilometer langes Streckennetz betrieben. Sie ist somit Eisenbahninfrastrukturunternehmen (EIU) und hat die Pflicht, dieses Schienennetz jedem potenziellen Nutzer zur Verfügung zu stellen. Diese Pflicht, einen Netzzugang diskriminierungsfrei, das heißt, ohne Bevorzugung oder Benachteiligung einzelner Nutzer herzustellen, basiert auf der Gesetzgebung der Europäischen Union und gilt für alle EIU in den Mitgliedstaaten gleichermaßen. Für die Trassennutzung berechnet die DB Netz AG Entgelte. Diese Entgelte sind im Trassenpreissystem (TPS) zusammengestellt. Dabei müssen sowohl gesetzgeberische Änderungen als auch Modifikationen an der Infrastruktur im Trassenpreissystem abgebildet werden. Auch im Jahr 2007 sind einige Veränderungen erforderlich. Diese Veränderungen werden im folgenden Artikel näher betrachtet. Das Trassenpreissystem wurde in seinen Grundstrukturen bereits in „Deine Bahn“ 1 bis 3/2005 vorgestellt. Auf die einzelnen Bausteine des gesamten Preissystems wird in diesem Beitrag nur kurz eingegangen. Schwerpunkte des hier vorgestellten Themas sind die Änderungen und Neueinführungen, die auf die bestehende Systematik des Trassenpreissystems aufsetzen.

Die sonstigen Entgeltkomponenten des Trassenpreissystems der DB Netz AG 2007

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In „Deine Bahn“ 2/2007 wurde über den ersten Teil der Änderungen im Trassenpreissystem der DB Netz AG berichtet. Dabei wurden die neuen Inhalte der beiden Bestandteile – nutzungsabhängige und leistungsabhängige Komponente – dargestellt. Im nun folgenden Artikel werden die Neuerungen aus dem dritten Bestandteil des Trassenpreissystems, den sonstigen Entgeltkomponenten vorgestellt. Aufgrund der geänderten Rahmenbedingungen und des Bestrebens der DB Netz AG, das Preissystem zu vereinfachen, ergaben sich in diesem Bestandteil des TPS in 2007 die umfangreichsten Umstellungen.

Änderungen von angemeldeten Trassen

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Auf dem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland sind inzwischen ca. 300 Eisenbahnverkehrsunternehmen tätig. Damit nimmt Deutschland bezüglich des Marktzugangs zu den Schienennetzen den europäischen Spitzenplatz ein. Die Verkehrsunternehmen bestellen bei der DB Netz AG in jedem Jahr rund 850.000 Trassen, um die erforderlichen Schienenverkehre durchführen zu können. Davon entfallen etwa 49.000 Trassen auf den Regelverkehr des Jahresfahrplans und 800.000 Trassen auf unterjährig angemeldete Gelegenheitsverkehre (für den Jahresfahrplan 2006 wurden 48.617 Trassen des Regelverkehrs angemeldet). Aus diesen Trassenanmeldungen entsteht ein jährliches Volumen von rund einer Milliarde Trassenkilometern, die auf dem Schienennetz der DB Netz AG abgewickelt werden. Bei dieser großen Menge ist es leicht nachvollziehbar, dass hier kein starres System vorliegen kann: Transportbedarf kann sich nach Anmeldung einer Trasse verändern. Die Eisenbahnverkehrsunternehmen müssen daher auf neue Marktgegebenheiten reagieren und die zur Abwicklung des neuen Bedarfs erforderlichen Trassen ab ändern können. Der folgende Artikel beschreibt, wie Änderungsbestellungen von Trassen abgewickelt werden und wie dies zu entgelten ist.

Die Zu- und Abschläge des Trassenpreissystems

Das Trassenpreissystem der DB Netz AG
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Von den drei preisbestimmenden Komponenten des Trassenpreissystems (TPS) der DB Netz AG wurden bereits zwei in den beiden vorangegangenen Ausgaben von „Deine Bahn“ beschrieben: das den Grundpreis des TPS bestimmende erste Modul Streckenkategorie und Auslastung sowie das den Produktfaktor bestimmende Modul Trassenprodukte. Der nachfolgende Beitrag erläutert das dritte Modul, die Zu- und Abschläge. Wie bereits in den vorangegangenen Ausgaben dargelegt, hat der jeweilige Nutzer in allen drei Modulen die Möglichkeit, durch eigene Entscheidungen auf die Preis- und Leistungsgestaltung Einfluss zu nehmen.

Die Trassenprodukte

Das Trassenpreissystem der DB Netz AG
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Das Trassenpreissystem (TPS) der DB Netz AG basiert auf der zum 1. April 2001 eingeführten Struktur. Diese sieht drei preisbestimmende Komponenten, die so genannten Module des Preissystems vor. Das den Grundpreis des TPS bestimmende erste Modul Streckenkategorie und Auslastung wurde in der letzten Ausgabe vorgestellt. Auf diesen Grundpreis wirken die beiden anderen Module des Trassenpreissystems ein: Das Modul Trassenprodukte, das den Produktfaktor bestimmt, sowie das Modul Zu- und Abschläge, das (je nach Bedarf des Kunden) möglicherweise über Sonderfaktoren auf den Trassenpreis Einfluss nimmt. Wie bereits in der vorangegangenen Ausgabe dargelegt, hat der jeweilige Nutzer in allen drei Modulen die Möglichkeit, durch eigene Entscheidungen auf die Preis- und Leistungsgestaltung Einfluss zu nehmen.

Grundsätze Streckenkategorien und Auslastung

Das Trassenpreissystem der DB Netz AG
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Die DB Netz AG betreibt und unterhält das insgesamt etwa 36.500 Kilometer lange Schienennetz der Deutschen Bahn. Sie ist Eisenbahninfrastrukturunternehmen (EIU) und hat die Pflicht, dieses Schienennetz jedem potenziellen Nutzer zur Verfügung zu stellen. Diese Pflicht, einen Netzzugang diskriminierungsfrei, das heißt ohne Bevorzugung oder Benachteiligung einzelner Nutzer herzustellen, basiert auf der Gesetzgebung der Europäischen Union und gilt für alle EIU in den Mitgliedsstaaten gleichermaßen. Für den Betrieb und den Unterhalt des Schienennetzes darf das EIU ein angemessenes Entgelt berechnen, das es ihm ermöglicht, das Streckennetz kostendeckend zu betreiben. Die DB Netz AG berechnet daher Entgelte für die Nutzung des Streckennetzes, die den jeweiligen Nutzern in Rechnung gestellt werden. Diese Entgelte werden im folgenden Beitrag näher betrachtet.

Stornierung von Trassen

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Der folgende Beitrag beschreibt, wie eine Stornierung von Trassen abgewickelt wird und welche Entgelte dafür berechnet werden. Die dargestellten Inhalte betreffen die Aufgabengebiete der Mitarbeiter aus dem Bereich Fahrplan von Railion, DB Regio, DB Fernverkehr sowie der DB Netz AG. Die Informationen sind auch verwendbar für Mitarbeiter aus den Bereichen Controlling/(Linien-)monitoring.