Wirtschaftlichkeit

Masterplan Schienengüterverkehr: Sinkende Trassenpreise sollen Innovationen fördern

Das Bundesverkehrsministerium (BMVI) hat für das Jahr 2018 eine Senkung der Trassenpreise für den Schienengüterverkehr angekündigt. Die Maßnahme ist Teil eines „Masterplan“, den das BMVI Ende Juni gemeinsam mit den beteiligten Verbänden von Verkehrsunternehmen und Bahnindustrie in Berlin vorstellte. Im Bundeshaushalt sind für die Abfederung der Preissenkung 350 Millionen Euro aus Bundesmitteln vorgesehen.

Verkehrswende und Klimaschutz: Umdenken erforderlich

Um die von der Politik gesteckten Klimaziele zu erreichen, muss der Ausstoß von verkehrsbedingten Treibhausgasen verringert werden. Dafür sind konsequente politische Weichenstellungen im Verkehrssektor und ein gesamtgesellschaftliches Umdenken in Sachen Mobilität erforderlich. Zu diesem Schluss kamen die Veranstalter des „Realitäts-Check Klimapolitik“ Ende September in Berlin.

Zugvibrationen zur Energiegewinnung nutzen

Ein Forscher-Team der US-amerikanischen Universität Stony Brook ist im November auf der Konferenz „Energy Harvesting and Storage USA 2012“ für die Entwicklung einer Technologie ausgezeichnet worden, die aus Zugvibrationen Energie gewinnt. Professor Lei Zuo vom „Department of Mechanical Engineering“ der im US-Bundestaat New York ansässigen Universität wurde zusammen mit seinen beiden Studenten Teng Lin und John Wang dafür in der Kategorie „Best Application of Energy Harvesting“ geehrt.

Alternative Energiesysteme für die Bahninfrastruktur

Umweltziel DB 2020+
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CO2-freier Schienenverkehr in Deutschland bis 2050 und mindestens 45 Prozent des Bahnstrommixes aus erneuerbaren Energien sind erklärte Ziele der Nachhaltigkeitsstrategie
aus DB 2020+. Dafür unterstützt die DB innovative Projekte, die sich mit der Herstellung und Nutzung erneuerbarer Energien oder der Reduzierung des Energieverbrauchs in Bahnhöfen und Werken beschäftigen. Bislang umfasst der Ökostrommix zumeist Wasser- und Windenergie. Weniger populär, aber auf dem Sprung, sind Brennstoffzellen und Sonnenenergie als zuverlässige Stromversorgungsquellen.

Alles auf „Grün“ in der Lutherstadt

Grüner Hauptbahnhof
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Im 500. Jahr der Reformation gilt es in der Lutherstadt Wittenberg auch einen ersten Geburtstag zu feiern: Der Grüne Hauptbahnhof bereichert seit Dezember 2016 das architektonische Ensemble der 50.000-Einwohner-Gemeinde in Mitteldeutschland.

Energiesparen bei Schienenfahrzeugen und Bahngebäuden

Energieeffizienz
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Klimaschutz heißt für die DB: Reduzierung der Treibhausgasemissionen durch den Einsatz von erneuerbaren Energien bei gleichzeitiger Erhöhung der Energieeffizienz. Durch verschiedene Maßnahmen wie effiziente Fahrzeuge, neue Leuchtmittel in Bahnhöfen, energiesparendes Fahren oder Zukauf erneuerbarer Energien für grüne Angebote wird der Konzern bis 2030 – ausgehend vom Jahr 2006 – die spezifischen CO2-Emissionen um 50 Prozent verringern. Gleichzeitig wird der Anteil des Ökostroms auf 70 Prozent angehoben. Das ist ein enormer Zwischenschritt zum klimaneutralen Konzern, was sich die DB für das Jahr 2050 vorgenommen hat.

 

Energieeffizienz: Den Umweltvorteil der Bahn ausbauen

DB Energie
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Die Deutsche Bahn steht im Zeichen der Energiewende vor großen Herausforderungen. In Deutschland summieren sich die Energieverbräuche für den Transportbereich und die Liegenschaften auf rund 16 Terrawattstunden für Strom und Wärme – das entspricht immerhin 0,4 Prozent des gesamten deutschen Energieverbrauchs. Eine Zertifizierung und ein Aktionsplan bereiten den Weg für mehr Energieeffizienz bei den Unternehmen und Geschäftsbereichen im DB-Konzern.

 

Innovatives Konzept zur Dieseleinsparung bei Lokomotiven

DB Innovation Challenge 2016
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Die Fachgruppe Bahntechnik der Hochschule für angewandte Wissenschaften München hat den Innovationspreis der Deutschen Bahn in der Kategorie Forschung und Wissenschaft gewonnen, der auf der InnoTrans 2016 verliehen wurde. Auf der Grundlage des HYREC-Konzeptes gelang der Nachweis, dass das Prinzip der Rückgewinnung von Bremsenergie auf Diesellokomotiven übertragbar ist. In der Praxis kann damit der Dieselverbrauch der bei der DB eingesetzten Loks bei geringen Kosten für die Umrüstung reduziert werden.

Wasserstofftechnologie auf der Schiene

Alternative Antriebe
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Die Kohlendioxid-Emissionen aus dem Schienenverkehr sollen sinken, jedoch sind der Elektrifizierung des Streckennetzes Grenzen gesetzt. Daraus ergeben sich Chancen für innovative Lösungen wie die Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie. Wasserstoff kann via Elektrolyse aus Windenergie emissionsarm produziert werden, welcher dann als Langzeitspeicher für fluktuierende erneuerbare Energien fungiert. Dieser „grüne“ Wasserstoff lässt sich auch als Kraftstoff für Brennstoffzellenzüge nutzen. Ab 2017 sollen die ersten beiden Prototypen im niedersächsischen Bremervörde zum Einsatz kommen.

 

Das Fachinformationssystem Naturschutz und Kompensation

Expertensystem FINK
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Der Neu- und Ausbau von Bahnstrecken führt meist zu Eingriffen in die Natur, die nach Bundesnaturschutzgesetz kompensiert werden müssen. Die Deutsche Bahn als einer der größten Bauprojektträger des Landes plant und realisiert mehrere hundert Kompensationsmaßnahmen pro Jahr. Diese müssen auch nach Ende eines Bauprojekts dauerhaft erhalten werden. Das Eisenbahn-Bundesamt als Genehmigungsbehörde überprüft einmal pro Jahr den Status aller Maßnahmen. Um diese Aufgabe konzernübergreifend effizient zu bewältigen, setzt die DB seit 2015 das webbasierte Expertensystem FINK – Fachinformationssystem Naturschutz und Kompensation – ein. Geplant und entwickelt hat die Software ein Team aus Umwelt-Fachleuten und IT-Spezialisten unter der Leitung von DB Umwelt.

 

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