Wechselwirkung LST-Fahrzeug

Mit ETCS auf dem Weg zu einem grenzenlosen Europa

European Train Control System
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Der vorliegende Beitrag gibt einen Überblick über Notwendigkeit, Funktionsweise, rechtliche Grundlagen und den aktuellen Umsetzungsstand des European Train Control Systems – insbesondere aus deutscher Sicht.

Protokollschnittstellen in der Leit- und Sicherungstechnik

Referenzarchitektur
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Die Leit- und Sicherungstechnik bildet das logische Rückgrat des gesamten Eisenbahnbetriebes. Sie hat einen wesentlichen Einfluss auf die Betriebskosten und die Verfügbarkeit der Eisenbahninfrastruktur. In den vergangenen Jahrzehnten ist es nicht gelungen, die Schnittstellen im Bereich der Leit- und Sicherungstechnik (LST) zu standardisieren, so dass in einem verketteten Produktionssystem wie der Schieneninfrastruktur die Systeme verschiedener Hersteller auf einfache Weise miteinander verbunden werden können.

System mit dem höchsten Sicherheitsstandard in Europa

European Train Control System
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ETCS (European Train Control System) ist ein neues Zugsicherungs- und Leitsystem, das die Bahnen und die Signalbauindustrie in den vergangenen 15 Jahren entwickelt haben. Ziel war und ist es, langfristig die Vielzahl der nationalen, untereinander inkompatiblen Systeme abzulösen, die den grenzüberschreitenden Verkehr kompliziert und unnötig teuer machen. Gleichzeitig stellt das System ETCS den höchsten Standard an Sicherheit in Europa dar. So wird ETCS auch in Deutschland die bislang existierenden Systeme Linienzugbeeinflussung (LZB) und Punktförmige Zugbeeinflussung (PZB) langfristig ablösen. Mit diversen Maßnahmen versucht die Europäische Union, das System möglichst schnell in Europa zu etablieren, damit es nicht wieder in der Schublade verschwindet, wie einst der Funkfahrbetrieb (FFB) in Deutschland. Diese Gefahr scheint nun gebannt.

Herausforderungen gemeinsam begegnen

Leit- und Sicherungstechnik
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Die Kundenansprüche im Hinblick auf die Reise- und Transportangebote der Bahn steigen ebenso kontinuierlich wie die Kapazitätsnachfrage an schienengebundenen Verkehr. Dem prognostizierten Nachfragewachstum steht die Finanzlage von Bund und Ländern gegenüber. Diese anspruchsvolle Situation zwingt alle Beteiligten zu einem noch verantwortungsvolleren Umgang mit den limitierten Ressourcen.

Das European-Train-Control-System (ETCS)

Grenzüberschreitender Schienenverkehr
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Nachdem im ersten Teil dieses Beitrags (Deine Bahn 5/2010) die betrieblichen Aspekte von ETCS im Vordergrund standen, liegt der Schwerpunkt des folgenden Abschnitts auf den technischen Funktionen und den verschiedenen Anwendungsformen des künftigen europäischen Zugbeeinflussungssystems.

Das European-Train-Control-System (ETCS)

Grenzüberschreitender Schienenverkehr
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Nach Jahren der Entwicklungsarbeit ist ein Punkt erreicht, wo mehr und mehr ETCS-Projekte in Europa den kommerziellen Betrieb aufnehmen. Dieser zweiteilige Beitrag soll aus betrieblicher Sicht einen Einblick in die Funktionsweise von ETCS vermitteln und aus betrieblicher Sicht einen Überblick über Chancen und Risiken der ETCS-Einführung bei der Deutschen Bahn AG geben.

Der technisch unterstützte Zugleitbetrieb

Einfach! Sicher!
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Der Zugleitbetrieb ist ein Betriebsverfahren für Strecken mit so genannten einfachen betrieblichen Verhältnissen. Zumeist handelt es sich dabei um Regionalstrecken mit einer wenig komplexen Infrastruktur sowie einer eher mäßigen und vertakteten Streckenbelegung. Strecken dieser Art mit herkömmlicher Leit- und Sicherungstechnik nach Voll-Standard auszurüsten, stünde in einem äußerst ungünstigen Kosten/Wirksamkeits-Verhältnis. Der nachfolgende Beitrag zeigt am Beispiel bei der Erzgebirgsbahn (EGB), dass es durchaus wirtschaftlich machbar ist, die Sicherheit auf Zugleitstrecken mittels technischer Systeme zu erhöhen.

So funktioniert die Punktförmige Zugbeeinflussung

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Im Straßenverkehr werden dort, wo nur geringe Geschwindigkeiten erlaubt sind, entsprechende Verkehrsschilder aufgestellt. Die Beachtung dieser Verkehrsschilder und die entsprechende Anpassung der Geschwindigkeit liegen jedoch im Ermessen des Fahrers. Im Bahnbetrieb ist es ähnlich. Auch hier werden die erlaubten Geschwindigkeiten, für deren Einhaltung der Triebfahrzeugführer verantwortlich ist, im Fahrplan dargestellt und am Fahrweg signalisiert. Ein wesentlicher Unterschied besteht jedoch: Bei einem Massenverkehrsmittel wie der Bahn gelten höhere Sicherheitsanforderungen. Um diese zu erreichen werden die Handlungen möglichst durch Technik unterstützt und überwacht. Eine solche Überwachungstechnik ist die punktförmige Zugbeeinflussung (PZB).

PZB 90-Prinzipien

Punktförmig wirkendes Zugbeeinflussungssystem PZB 90
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PZB 90, diese Kurzbezeichnung hat mittlerweile ihren festen Platz in der Zugsicherungstechnik der Bahn. Den zuvor etablierten (technisch orientierten) Begriff „Indusi“ ablösend, steht der neue (funktional orientierte) Begriff für das punktförmig wirkende Zugbeeinflussungssystem in seiner modernsten Ausprägung. In diesem Beitrag werden die der PZB 90 zu Grunde liegenden Prinzipien aufgezeigt und erläutert. Ein erster Folgebeitrag wird die hierauf aufbauenden Grundsätze der praktischen Umsetzung in der Infrastruktur behandeln. Schließlich wird es in einem Schlussartikel noch praktischer. Auch am Beispiel praktischer Betriebssituationen für die drei PZB 90-Aufgaben wird auch die Rolle der im PZB 90-Fahrzeugrechner enthaltenen Überwachungsfunktionen aufgezeigt.

Die PZB 90-Aufgaben

Punktförmig wirkendes Zugbeeinflussungssystem PZB 90
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In den beiden vorausgegangenen Beiträgen wurden PZB 90-Prinzipien und darauf aufbauende Grundsätze für die praktische Umsetzung in der Infrastruktur behandelt. In diesem Beitrag wird nunmehr aufgezeigt, wie die PZB 90-Fahrzeugeinrichtungen mit diesen Prinzipien und Grundsätzen umgehen. Nichts eignet sich hierfür besser als praktische Betriebssituationen.