Rad-Schiene-Effekte

Bahnbranche unterstützt Strategie „Leise Schiene“

Die neue Initiative des Bundesverkehrsministeriums (BMVI) zur Lärmbekämpfung im Schienengüterverkehr trifft auf Unterstützung in der Bahnbranche. Industrie, private Güterwagenhalter und die Allianz pro Schiene begrüßten insbesondere die Innovationsprämie, mit der die Anschaffung von Güterwagen gefördert werden soll, die die EU-Grenzwerte für Schienenlärm unterschreiten.

Schienenverkehr für die Mobilität in Städten

Urbanisierung
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Die Großstädte in allen Erdteilen wachsen weiter und ersticken schon heute oft im Verkehr. Schienengebundene Verkehrssysteme sorgen für leistungsfähige, nachhaltige und umweltfreundliche Lösungen für die Stadtentwicklung. Eine funktionierende Verkehrsinfrastruktur ist ein Wettbewerbsfaktor. Die Fahrgäste profitieren von hoher Verfügbarkeit, Komfort und Sicherheit der Systeme. Die Umwelt wird entlastet.

Absorber zur innovativen Lärmreduktion

Bahnakustik
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Durch neue gesetzliche Vorgaben muss das Fahrgeräusch von Triebfahrzeugen, Personen- und Güterwagen in den kommenden Jahren weiter reduziert werden. Innovative und auf die bahnspezifischen Belastungen optimierte Technologien können dieses Ziel erreichen. Durch die Fortschritte in der Fahrzeugtechnik wird der Schallquellenanteil des Fahrweges, vor allem von Gleisen und Brücken, immer öfter das Gesamtgeräusch dominieren. Hier stehen gleisseitige Absorbersysteme für eine Schallminderung zur Verfügung.

Das Eisenbahnrad

Profil, Spurführungstechnik und mehr
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Bei der überwiegenden Zahl der Schienenfahrzeuge bilden Rad und Radachse eine Einheit, den so genannten Radsatz. Sein Lauf- und Schwingungsverhalten wird von den zwischen Rad- und Schiene wirkenden Kräften geprägt, die in ihrer Größe und Wirkung von der Geometrie ihrer Berührung aber auch den Kraftschlussverhältnissen abhängen. Dabei wird das heute übliche Radprofil im Prinzip seit den Anfangstagen der Eisenbahn verwendet. Es besteht aus einem innen liegenden Spurkranz und einer Lauffläche, die als Kegel mit einer bestimmten Neigung ausgeführt ist. Beide Räder sind ein komplettes System, in dem beide Radreifen-Laufflächen als „Doppelkegel“ ausgebildet sind und sich gemeinsam drehen.