Entwicklung der Interoperabilität

Bahntechnik im Gotthard-Basistunnel (Teil 2)

Leit- und Sicherungstechnik
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Nachdem in Deine Bahn 9/2016 die Komponenten Fahrbahn und Fahrstrom der Bahntechnik im Gotthard-Basistunnel vorgestellt wurden, werden im folgenden Beitrag die einzelnen Elemente der Leit- und Sicherungstechnik erläutert. Dabei muss zwischen den beiden Bereichen Tunnelleit- und Tunnelsicherungstechnik sowie Zugleit- und Zugsicherungstechnik unterschieden werden. Das eine bedingt das andere. Die Tunnelleit- und Tunnellsicherungstechnik ermöglicht erst den
sicheren Zugbetrieb, der mittels Zugleit- und Zugsicherungstechnik gewährleistet wird.

Digitalisierung und Automatisierung des Schienenverkehrs

Bahn 4.0
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Die Digitalisierung und Automatisierung des Schienenverkehrs wird den gesamten Mobilitäts- und Transportmarkt verändern und eine Vielzahl von Verbesserungen für Kunden und Betrieb bringen. Auf der diesjährigen InnoTrans haben zahlreiche Aussteller digitale Innovationen angekündigt, mit denen die Mobilitäts- und Transportbedürfnisse schnell, einfach, flexibel, zuverlässig und kostengünstig erfüllt werden. Die Digitalisierung und Automatisierung ist ein Schlüsselprogramm für die gesamte Bahnbranche, um auch zukünftig im Wettbewerb mit anderen Verkehrsträgern bestehen zu können.

Weiterentwicklung der Richtlinie 408

Fahrdienstvorschrift
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Die Richtlinie 408 wird zum 13. Dezember 2015 neu herausgegeben. Sie erlebt mit der Neuherausgabe
eine umfassende Strukturänderung. Dieser Artikel beschreibt die Hintergründe und die mit der Neuherausgabe der Richtlinie 408 verbundenen strukturellen Änderungen im betrieblichen Regelwerk der DB Netz AG.

Weiterentwicklung der TSI für Verkehrsbetrieb und -steuerung

Technische Spezifikation Interoperabilität
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Die Technische Spezifikation Interoperabilität Verkehrsbetrieb/Verkehrssteuerung kann mittlerweile
auf eine mehr als 15-jährige Geschichte zurückblicken. Gleichzeitig hat der Abstand zwischen den durchgeführten Aktualisierungen (im Fachjargon als Revisionen bezeichnet) immer mehr abgenommen. Derzeit warten zwei neue Versionen auf ihr Inkrafttreten; eine weitere Revision hat im September begonnen. Anlass genug, die bisherige und zukünftige Entwicklung einer genaueren Betrachtung zu unterziehen.

Das betrieblich-technische Regelwerk

Eisenbahnbetrieb
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Neben dem fachgerechten Bau und der Instandhaltung der Fahrzeuge und Infrastruktur der Eisenbahn ist das betrieblichtechnische Regelwerk eines der wichtigen Elemente zur Durchführung eines sicheren, attraktiven und wirtschaftlichen Eisenbahnverkehrs. Die Liberalisierung und Diversifizierung des Eisenbahnwesens in Europa sowie die Vorgaben der EU zur Interoperabilität, hier namentlich die TSI Verkehrsbetrieb und Verkehrssteuerung (TSI OPE), stellen neue Anforderungen auch an das betrieblich-technische Regelwerk. Der vorliegende Beitrag basiert auf dem im Herbst 2011 vom VDV veröffentlichten Diskussionspapier „Grundlagen des betrieblich-technischen Regelwerks – Anforderungen des Eisenbahnbetriebs“. Der VDV als Branchenverband der Eisenbahnen in Deutschland ist, wie bereits seine Vorgängerverbände seit 1846, an der Erarbeitung und Weiterentwicklung des betrieblich-technischen Regelwerks beteiligt.

Technische Spezifikationen für Interoperabilität

Eisenbahnsysteme
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Ein barrierefreier grenzüberschreitender Zugverkehr ist ein wesentlicher Schlüssel zur Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit des Schienentransports im 21. Jahrhundert. Die Möglichkeit, einen Zug innerhalb Europas auf allen Abschnitten des Eisenbahnnetzes zu fahren und dabei die unterschiedlichen Eisenbahnsysteme durchgängig zu nutzen, wird mit dem Begriff Interoperabilität bezeichnet.


Eisenbahnsysteme technisch harmonisieren

Transeuropäisches Schienennetz
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Kern der europäischen Leitlinien im Eisenbahnwesen ist die Realisierung des interoperablen Transeuropäischen Eisenbahn-Netzes (TEN). Interoperabel bedeutet das EU-weite Herstellen und Betreiben von technisch harmonisierten Eisenbahnsystemen. Voraussetzung dafür sind gleichartig ausgerüstete Strecken und Fahrzeuge. Die dazu notwendigen grundlegenden Anforderungen werden in den Technischen Spezifikationen Interoperabilität (TSI) beschrieben. Der folgende Beitrag beschreibt die daraus resultierenden, komplexen Zertifizierungs- und Genehmigungsverfahren am Beispiel der grenzüberschreitenden Inbetriebnahme der Oderbrücke zwischen Frankfurt/Oder und Slubice.

Zugbeeinflussungssysteme an Ländergrenzen

Europäischer Schienenverkehr
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Die Schaffung eines einheitlichen Zugbeeinflussungssystems in Europa ist zwar grundsätzlich beschlossen, Aufgrund der hohen Investitionskosten und der Komplexität ist ein Realisierungszeitpunkt noch nicht in Sicht. Bis diese erfolgt ist, sind beim Passieren von Ländergrenzen im innereuropäischen Schienenverkehr Verfahren notwendig, die gewährleisten, dass Züge unterschiedliche Netze mit dem jeweils vorgeschriebenen Zugbeeinflussungssystem befahren können. Derzeit gewinnt im Rahmen des länderübergreifenden Einsatzes von Triebfahrzeugen und Triebzügen die automatische Umschaltung an den Systemübergängen zunehmend an Bedeutung.

Systemwechsel

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Parallel zum politischen Zusammenwachsen der Länder innerhalb der EU steigt auch der Waren- und Dienstleistungsverkehr weiter an. Da heute bei einem wesentlich höheren Anteil am Modal Split (70 Prozent Straße gegenüber 15 Prozent Schiene) das relative Wachstum auf der Straße dennoch stärker ausfällt als auf der Schiene, muss für eine Verlagerung auf die Schiene erheblich gegengesteuert werden. Die Liberalisierung und die technische Harmonisierung der Eisenbahnen in Europa sind dabei wichtige Schlüssel für die Zielerreichung. Dazu ist es erforderlich, dass Bahnverkehr künftig nach einheitlichen technischen Regeln funktioniert.

Interoperabilität im Eisenbahnverkehr in Europa

Von einer Vision zur Realität
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Grenzenloses Reisen in Europa? Noch vor einem Vierteljahrhundert unvorstellbar, heute alltäglich. Mit dem Auto nach Italien oder Spanien – kein Zoll, keine Passkontrolle.

Auch die Eisenbahnen sollen nach dem Willen der Europäischen Union ein internationales Reise- und Transportmittel werden, um den Schienenverkehr im europäischen Markt zu stärken. Allerdings sind hier – im Gegensatz zu einer Autofahrt – noch technische Besonderheiten der jeweiligen Eisenbahnen zu berücksichtigen. Um mit einem Zug von Deutschland nach Italien zu fahren, müssen unter anderem die Sicherheitseinrichtungen, Stromstärken, Ausrüstungsgegenstände an die technischen Besonderheiten des jeweiligen Landes angepasst sein. Im Zuge dieser Entwicklung hat die Europäische Union Richtlinien für die Interoperabilität einschließlich der entsprechenden technischen Voraussetzungen herausgegeben.

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