Entwicklung der Fahrwegtechnik

Lärmschutz im Spannungsfeld von Politik und Gesellschaft

VDEI-Nachhaltigkeitsforum
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Der Druck auf den Eisenbahnsektor, im Lärmschutz schnell und entscheidend voran zu kommen, steigt trotz aller bereits vorhandenen Bemühungen und Maßnahmen. Denn Lärmemissionen gelten als die ökologische Achillesferse des ansonsten so nachhaltigen Systems Bahn. Insbesondere der Schienengüterverkehr sieht sich dabei in einem wirtschaftlich schwierigen Umfeld mit Beschlüssen der Politik, aber auch mit Forderungen aus der Zivilgesellschaft konfrontiert. Das wurde auf dem 3. Symposium Lärmschutz des Verbandes Deutscher Eisenbahningenieure deutlich.

Schienenverkehr für die Mobilität in Städten

Urbanisierung
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Die Großstädte in allen Erdteilen wachsen weiter und ersticken schon heute oft im Verkehr. Schienengebundene Verkehrssysteme sorgen für leistungsfähige, nachhaltige und umweltfreundliche Lösungen für die Stadtentwicklung. Eine funktionierende Verkehrsinfrastruktur ist ein Wettbewerbsfaktor. Die Fahrgäste profitieren von hoher Verfügbarkeit, Komfort und Sicherheit der Systeme. Die Umwelt wird entlastet.

Integrierte Technologiestrategie der DB Netz AG

Technologiemanagement
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„The Future of Mobility“ lautet das diesjährige Motto der InnoTrans – der internationalen Fachmesse für Verkehrstechnik in Berlin. Klimawandel, Bevölkerungswachstum und zunehmende Urbanisierung sind aktuell die Top-Herausforderungen, um neue ökologische und effiziente Verkehrslösungen zu finden. Lösungen hierzu werden Ende September auf der Messe präsentiert. Doch die DB Netz AG hat weitere Herausforderungen zu meistern, zu denen es noch keine Out-of-the-Box-Lösungen auf dem Markt gibt. Daher wurde ein übergreifender Strategieentwicklungs- und Innovationsprozess aufgebaut und etabliert, der konkrete Maßnahmen als Antworten auf die gegebenen Herausforderungen liefert: die Integrierte Technologiestrategie (ITS) der DB Netz AG.

Lösungen zur Instandhaltung signaltechnischer Anlagen

Signaltechnik
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Die Signaltechnik unterlag in den vergangenen 140 Jahren einer technischen Entwicklung von der Mechanik hin zur Elektronik. Unter anderem hatte und hat diese Entwicklung einen nicht unerheblichen Einfluss auf die Instandhaltung der signaltechnischen Anlagen. Nach einer kurzen Zusammenfassung über die geschichtliche Entwicklung werden im folgenden Beitrag die durchaus problematischen Auswirkungen auf die Instandhaltung beschrieben und Lösungsansätze aus Sicht der Instandhaltung aufgezeigt.

Eco Rail Innovation vergibt Stiftungsprofessur

Die Partner der Plattform Eco Rail Innovation (ERI) haben eine Vereinbarung unterzeichnet, die eine Stiftungsprofessur auf dem Forschungsgebiet „Energieeffiziente Systeme der Bahntechnologie“ an der Fachhochschule Brandenburg ermöglicht. Unter dem Strich fördert ERI damit den ingenieurtechnischen Eisenbahn-Nachwuchs mit 1 Millionen Euro pro Jahr.

Lärmsanierung an Schienenwegen

2010 hat die Deutsche Bahn AG an über 53 Kilometern Bahnschienen neue Lärmschutzwände errichtet und 3.000 Wohnungen lärmsaniert. Auch im laufenden Jahr wird an der Umsetzung des Sanierungsprogramms gearbeitet, um die Lärmbelastung für Anwohner an Bahnstrecken zu reduzieren.

Zweiwege-Fahrzeuge

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Die Idee, ursprünglich für die Straße konzipierte Fahrzeuge auch auf der Schiene einzusetzen, ist nicht neu. Bereits Mitte der 60er Jahre wurden die ersten Unimog-Fahrgestelle mit Gleitkufen ausgestattet, die eine Spurführung auf Gleisen mit Normalspur ermöglichten. Für den Antrieb sorgten die Straßenräder des Fahrzeugs. Wenige Jahre später wurden die Gleitkufen durch Schienenführungsräder in Form von paarweisen kleinen Rollen, den so genannten Gelenkrollenspurhaltern ersetzt. Dies erhöhte sowohl die Flexibilität des Fahrzeugs als auch die Sicherheit der Gleisführung. Heute sind Zweiwege-Fahrzeuge auf dem Gleisnetz der Deutschen Bahn und auch bei privaten Infrastrukturbetreibern zu einer Selbstverständlichkeit geworden. Viele Wartungs- Pflege- und Inspektionsarbeiten an der Gleis-Infrastruktur, aber auch Gleisbauarbeiten werden heute mit Zweiwege-Fahrzeugen auf Basis von LKW- oder Unimog-Fahrgestellen durchgeführt. Ein großer Vorteil dieser Fahrzeuge ist, dass Transferfahrten schnell und einfach auf der Straße durchgeführt werden können. Des Weiteren haben Zweiwege-Fahrzeuge bei Anschaffung, Wartung und Instandhaltung häufig einen Kostenvorteil im Vergleich zu schienengebundener Technik, insbesondere wenn das Basisfahrgestell ein Produkt aus der Großserie ist wie z.B. beim Zweiwege-Bagger oder beim Zweiwege-Unimog. Dennoch scheint das Potenzial dieses Fahrzeugtyps noch lange nicht ausgeschöpft zu sein.