Entwicklung der Eisenbahnbetriebswissenschaften

Leistungsuntersuchungen von Eisenbahnanlagen

Kapazität und Fahrplan
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Eisenbahnanlagen werden seit jeher so dimensioniert, dass sie eine ausreichende Kapazität aufweisen. Die Leistungssteigerung bei den PCs ermöglicht es inzwischen, im Prozess der Fahrplanerstellung zu überprüfen, ob mit den eingeplanten Zügen die geforderte Betriebsqualität in der Betriebsdurchführung eingehalten würde. Hierfür ist es erforderlich, die von Leistungsuntersuchungen bekannten, inzwischen verfeinerten Verfahren, um die Randbedingungen des Fahrplans zu ergänzen. Für diese vom konkreten Fahrplan abhängige Kapazität hat sich der Begriff „Vermarktungskapazität“ eingebürgert.

Fahrwegkapazität deutschlandweit ermitteln

Eisenbahnbetriebswissenschaftliche Untersuchungen
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Die Eisenbahninfrastruktur in Deutschland ist bereits heutzutage abschnittsweise stark ausgelastet. Für die nächsten Jahre werden steigende Zugzahlen insbesondere im Schienengüterverkehr prognostiziert. Daher ist es unabdingbar, die Kapazitäten des Schienennetzes zu kennen, um frühzeitig Engpässe zu identifizieren sowie eine zielgerichtete Planung und Ausnutzung der Infrastruktur zu ermöglichen. Bei der DB Netz AG werden zu diesem Zweck Fahrwegkapazitätsbetrachtungen durchgeführt, welche zurzeit weiterentwickelt werden.

Masterplan strategisches Kapazitätsmanagement

Eisenbahnbetriebswissenschaft 4.0
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Unter der Leistungsfähigkeit wird gemäß Richtlinie 405 Fahrwegkapazität die Eigenschaft verstanden, eine bestimmte Leistung erbringen zu können. Analog zum Industriebetrieb ist die Eisenbahninfrastruktur dann besonders leistungsfähig, wenn möglichst viele Zug- und Rangierfahrten pro Stunde durchgeführt werden können.
 

Das Verkehrswissenschaftliche Institut der RWTH Aachen

Eisenbahnlehrstühle in Deutschland
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Das Verkehrswissenschaftliche Institut (VIA) der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen arbeitet schwerpunktmäßig in den Forschungsgebieten Eisenbahnbetriebswissenschaft, Verkehrswirtschaft sowie an der Schnittstelle zwischen Eisenbahnsicherungstechnik und Bahnbetrieb. Der folgende Artikel stellt die Aktivitäten des Lehrstuhls für Schienenbahnwesen und Verkehrswirtschaft im Überblick vor.

Kapazitätsmanagement effektiv und effizient durchführen

Neuherausgabe der Richtlinie "Fahrwegkapazität (Ril 405)" zum 01.01.2008
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Eine der wesentlichen Voraussetzungen für einen wirtschaftlichen Betrieb des Systems Bahn ist die richtige Dimensionierung der Anlagen der betrieblichen Infrastruktur. Wegen der hohen Investitionskosten und der langen Lebensdauer der Anlagen muss jede Veränderung der betrieblichen Infrastruktur seitens der für die Anlagenvorhaltung zuständigen Produktionsstandorte und Regionalnetze der DB Netz AG durch die zentrale Organisationseinheit „Langfristfahrplan/Fahrwegkapazität“ in Hinblick auf ihre Wirkungen auf die Leistungsfähigkeit und das Leistungsverhalten der Eisenbahnbetriebsanlage untersucht und bewertet werden. Grundlage der Dimensionierung von Eisenbahnbetriebsanlagen ist dabei die Kenntnis der Wechselwirkungen von betrieblicher Infrastruktur (Bemessungsgegenstand), Betriebsprogramm (Belastung bzw. Leistungsanforderung) und Beförderungs- und Transportqualität (Qualitätsmaßstab).

Optimierung Knoten Mainz

Mehr Güter auf die Bahn
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Seit geraumer Zeit ist eine ansteigende Nachfrage nach Güterverkehrstransporten feststellbar. Erfreulicherweise partizipiert die Schiene an dieser Nachfrage inzwischen sogar überdurchschnittlich. Die Kehrseite der Medaille zeigt jedoch, dass diese Nachfrage im Gesamt-Schienennetz ungleichmäßig verteilt ist. Hieraus leiten sich unterschiedliche Erfordernisse ab, um dieser Problematik zu begegnen. Der vorliegende Beitrag verdeutlicht eine Kapazitätsbetrachtung anhand des Knotens Mainz.

Fahrdynamik bei der DB AG – Begriff und Einordnung

Rechnen mit dem virtuellen Zug – Fahrdynamik der Zugfahrt bei der DB AG
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Wer sich nach der Bedeutung des Begriffes „Fahrdynamik“ umschaut, wird feststellen, dass sich alles Mögliche dahinter verbirgt. In manchen großen Wörterbüchern findet man das Wort überhaupt nicht. Bessere Lexika erklären es ausschließlich als Teilgebiet der Fahrzeugmechanik von Straßenfahrzeugen [1]. Dennoch ist die Definition der Fahrdynamik weder exotisch noch unlogisch. Sie ist vielmehr Teil der Wissenschaft und schlüssig herzuleiten.

Das Eisenbahn-Betriebsfeld Darmstadt

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DB Training ist mit der Technischen Universität Darmstadt (TUD) und dem gemeinnützigen Verein Akademischer Arbeitskreis Schienenverkehr e.V. (AKA Bahn) eine Kooperation eingegangen, mit dem Ziel das neue „Eisenbahn-Betriebsfeld Darmstadt“ zu errichten, mit dessen Hilfe der tägliche Bahnbetrieb realistisch simuliert werden kann. Im folgenden Beitrag werden die technologischen und betrieblichen Grundlagen sowie die vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten im Eisenbahn-Betriebsfeld Darmstadt dargestellt.