Entwicklung der Systemkomponenten

Ein ganzheitlicher Ansatz für den Hochgeschwindigkeitsverkehr

Next Generation Train
Seite: 
6
Rubrik: 

Die weltweit ständig steigende Mobilität beschert ein ständig wachsendes Verkehrsaufkommen durch berufsbedingte Reisen. Eine Folge ist die Zunahme des Kraftfahrzeug- und Luftverkehrs. Erklärtes Ziel der Europäischen Union und vieler anderer Länder ist, die Zahl der Kurzstreckenflüge zu reduzieren. Dem seither umweltschonendsten Verkehrsmittel, der Eisenbahn, werden die Herausforderungen zugewiesen, Reisezeiten zu verkürzen und mehr Komfort und Dienstleistungen anzubieten. Deshalb gibt es weltweit Bestrebungen, für den Hochgeschwindigkeitsverkehr der Eisenbahnen ein Streckennetz aufzubauen, zu ertüchtigen oder auszubauen. Das hier vorgestellte Konzept für einen Hochgeschwindigkeits-Schienenverkehr ist ein systemischer Lösungsansatz.

EcoTrain: Umweltfreundliche Revolution im Nahverkehr

Hybridantriebe
Seite: 
50

Hybridantriebe sind im Pkw- und Busbereich schon seit längerem im Einsatz. Und auch auf der Schiene gibt es bereits Fahrzeuge, die sowohl elektrisch als auch mit Diesel verkehren können. Was also ist so neu, so innovativ daran, wenn ein Dieseltriebwagen zu einem Hybridfahrzeug weiterentwickelt wird? Gibt es neue technische Lösungen für die Herausforderungen im Schienenpersonennahverkehr oder wird unter dem Namen EcoTrain einfach nur alter Wein in neuen Schläuchen verkauft?

Perspektive autonomes Fahren im schienengebundenen ÖPNV

Automatisierung
Autor/en: 
Seite: 
28

Das „autonome Fahren“ ist zu einem der Schlagwörter unserer Zeit geworden und symbolisiert heute, vielleicht wie zuletzt nur die Einführung des Mobiltelefons vor zirka 20 Jahren, den zu erwartenden technischen Fortschritt. Auf der Schiene ist die Automatisierung unterschiedlich weit fortgeschritten. Während der fahrerlose Betrieb von U-Bahnen, der bereits vielerorts realisiert ist, kein autonomes System erfordert, setzen die betrieblichen Besonderheiten dem autonomen Fahren von Straßenbahnen momentan noch Grenzen. Wohin die Reise gehen kann, zeigt dieser Beitrag.

Die Fachgruppe Bahntechnik an der Hochschule München

Forschung und Lehre
Seite: 
36

Die Fachgruppe Bahntechnik wurde Ende 2014 an der Hochschule München von Prof. Dr.-Ing. Matthias Niessner mit dem Ziel ins Leben gerufen, Lehr- und Forschungsaktivitäten im Bereich der Bahntechnik an der Hochschule zu stärken und voranzubringen. Dieser Beitrag stellt Forschungs- und Entwicklungsschwerpunkte in den Gebieten Bremstechnik und Fahrdynamik und ein neues Hochschulzertifikat für die berufsbegleitende Weiterbildung von Bahningenieuren vor.

Rucksteuerung: betriebliche und technische Einordnung

Schienenfahrzeuge
Seite: 
28

In Gefahrensituationen sollen Schienenfahrzeuge, die Personen befördern, einerseits möglichst schnell zum Halten kommen, und andererseits die dabei auftretenden Auswirkungen auf die Fahrgäste begrenzt werden. Der Frage, wie beide Anforderungen vereinbart werden können, ist das Bahntechnikunternehmen Knorr-Bremse im Rahmen eines Entwicklungsprojektes nachgegangen.

Selbstfahrende Stadtbahnen weltweit im Aufschwung

Automatisierung
Seite: 
50

Beim automatisierten Fahren ist die Schiene Vorreiter. Seit 1967 sind fahrerlose Stadtbahnsysteme im Einsatz und jedes Jahr werden neue, vollautomatisierte Linien in Betrieb genommen. In Europa und weltweit ist der Markt in Bewegung, das zeigen eine Umfrage der Allianz pro Schiene und eine Studie des Internationalen Verbandes für öffentliches Verkehrswesen UITP.

Kollisionssicherheit bei Hochgeschwindigkeitszügen

Next Generation Train
Seite: 
36

Das Institut für Fahrzeugkonzepte am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt ist in der Forschung an attraktiven und intermodalen Mobilitätskonzepten mit der Konzeptentwicklung zukünftiger Schienenfahrzeuge beteiligt. Die Kollisionssicherheit ist dabei ein wichtiger Aspekt. Als Teil eines gesamtheitlichen Konzeptes für Triebwagenzüge entwickelt und realisiert das DLR ein innovatives Kollisionskonzept für die Mittelwagen.

Innovatives Konzept zur Dieseleinsparung bei Lokomotiven

DB Innovation Challenge 2016
Seite: 
24

Die Fachgruppe Bahntechnik der Hochschule für angewandte Wissenschaften München hat den Innovationspreis der Deutschen Bahn in der Kategorie Forschung und Wissenschaft gewonnen, der auf der InnoTrans 2016 verliehen wurde. Auf der Grundlage des HYREC-Konzeptes gelang der Nachweis, dass das Prinzip der Rückgewinnung von Bremsenergie auf Diesellokomotiven übertragbar ist. In der Praxis kann damit der Dieselverbrauch der bei der DB eingesetzten Loks bei geringen Kosten für die Umrüstung reduziert werden.

Ertüchtigung der Klimaanlagen des ICE 2

Fahrzeugtechnik
Seite: 
30

Im Juli 2010 sind Klimaanlagen des ICE 2 bei hohen Außentemperaturen systematisch und stark gehäuft ausgefallen. Diese Ausfälle haben zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen von Reisenden, staatsanwaltlichen Ermittlungen und  infolge des negativen Medienechos zu einem Imageverlust der Deutschen Bahn AG geführt. Als Reaktion auf diese Vorfälle hat die DB ein Projekt zur Ertüchtigung der Klimaanlagen des ICE 2 ins Leben gerufen. Daraus entstand ein Paket von Maßnahmen, die sich im Betrieb als wirksam erwiesen und zu einer höheren Verfügbarkeit der Klimatisierung geführt haben.

 

Bahntechnik im Gotthard-Basistunnel (Teil 2)

Leit- und Sicherungstechnik
Autor/en: 
Seite: 
48
Rubrik: 

Nachdem in Deine Bahn 9/2016 die Komponenten Fahrbahn und Fahrstrom der Bahntechnik im Gotthard-Basistunnel vorgestellt wurden, werden im folgenden Beitrag die einzelnen Elemente der Leit- und Sicherungstechnik erläutert. Dabei muss zwischen den beiden Bereichen Tunnelleit- und Tunnelsicherungstechnik sowie Zugleit- und Zugsicherungstechnik unterschieden werden. Das eine bedingt das andere. Die Tunnelleit- und Tunnellsicherungstechnik ermöglicht erst den
sicheren Zugbetrieb, der mittels Zugleit- und Zugsicherungstechnik gewährleistet wird.

Seiten