Netzdisposition

Hochgeschwindigkeitsverkehr

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Am 10. Juni 2007 war es so weit: Der Hochgeschwindigkeitsverkehr zwischen Deutschland und Frankreich wurde aufgenommen. Das neue Angebot betreibt die Deutsche Bahn in Kooperation mit der französischen Eisenbahn SNCF. Die nördliche Linie von Frankfurt/Main über Mannheim, Kaiserslautern und Saarbrücken nach Paris wird künftig vom deutschen ICE 3 bedient. Auf der Verbindung von Stuttgart über Karlsruhe und Straßburg kommt der französische TGV zum Einsatz. Auf beiden Linien verkürzen sich die Reisezeiten um mehr als zwei Stunden. Damit ist ein weiterer Meilenstein in der bisher erfolgreichen Geschichte der Hochgeschwindigkeitszüge erreicht. Mit seinen Vorteilen in punkto Sicherheit, Energieverbrauch, Umweltverträglichkeit und Flächennutzung leistet der Hochgeschwindigkeitsverkehr (HGV) einen entscheidenden Beitrag zur weiteren wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung in Europa. Auch führt die zunehmende Netzdichte dazu, dass sich der Hochgeschwindigkeitszug immer mehr zu einem Massenverkehrsmittel entwickelt.

Die Hamburger S-Bahn wird 100 Jahre alt

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Das Verkehrssystem, das im Jahr 1907 als „Hamburg Altonaer Stadt- und Vorortbahn“ begann, befördert heute rund 181 Millionen Fahrgäste pro Jahr. Das Streckennetz hat eine Länge von rund 115 Kilometern mit 59 Stationen. Neun von ihnen liegen unterirdisch. Die S-Bahn Hamburg GmbH ist einer der großen Partner im Hamburger Verkehrsverbund (HVV). 1997 wurde das Unternehmen als 100-prozentige Tochter aus dem Geschäftsbereich Nahverkehr der DB AG ausgegründet.

Regionalnetze: Konzept auf Erfolgskurs

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Als im Jahr 2000 die beiden Säulen der Mittelstandsoffensive der Bahn errichtet wurden, war keineswegs klar, dass sich die Regionalnetze und Regio-Netze tatsächlich zu den erfolgreichen Geschäftsmodellen entwickeln würden, als die sie heute dastehen. Für die vier RegioNetze mit ihren rund 1.000 Streckenkilometern, die über die Schieneninfrastruktur und die Verkehrsstationen auch die Verkehrsleistung in diesen Netzen zusammenfassen, konnte hierzu in einer auch in den Medien viel beachteten Pressekonferenz am 14. Februar 2005 eindrucksvoll Bilanz gezogen werden. Wie sieht die Situation bei den zu einem Geschäftsfeld bei DB Netz zusammengefassten Regionalnetzen mit einem Umfang von rund 12.000 Streckenkilometern aus?

Infrastruktur des Fern- und Ballungsnetzes in der Zukunft

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Die Medienberichte der vergangenen Monate über mögliche Streichungen und Verzögerungen geplanter Infrastrukturprojekte ließen befürchten, die Bahn werde sich auf absehbare Zeit als Bauherr verabschieden. Doch diese Sorge ist natürlich völlig unbegründet. Dieser Beitrag wird aufzeigen, dass die Bahn auch künftig in ihre Infrastruktur investieren wird. Allerdings geschieht dies unter „neuen Rahmenbedingungen“. Ein kurzer Rückblick soll die Einordnung der aktuellen Situation und ihre Auswirkungen auf die weitere Entwicklung der Eisenbahninfrastruktur erleichtern.

Die S-Bahn in Hamburg

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Mit mehr als 2 Millionen Einwohnern ist Hamburg die zweitgrößte Stadt Deutschlands. Der öffentliche Personen-Nahverkehr hat hier für die verkehrliche Entwicklung eine wesentliche Bedeutung. Dabei fällt im gesamten Ballungsraum der umweltfreundlichen und energiesparenden S-Bahn eine wichtige Aufgabe zu. Die immer knapper werdenden Verkehrsflächen sowie die Reduzierung der Umweltbelastungen zwingen zum Ausbau der ÖPNV-Netze. Das Streckennetz der Hamburger U- und S-Bahn ist dabei mit einer Länge von mehr als 250 km gut ausgebaut. Allein die Länge des mit Gleichstrom betriebenen S-Bahnnetzes beträgt rund 110 km. Die Anzahl der Haltepunkte in diesem Netz betragen mit der zukünftigen S-Bahn-Station Flughafen dann 60 Bahnhöfe. Täglich sind rund 500.000 Fahrgäste mit der Hamburger S-Bahn unterwegs.