Vertriebswege im Personenverkehr

IT sorgt für Innovationsdruck bei ÖPV-Anbietern

Die tief greifenden Veränderungen, vor denen der öffentliche Personenverkehr (ÖPV) angesichts veränderter Erwartungen der Nutzer und des massiven Einsatzes der Informations- und Kommunikationstechnologie steht, standen im Fokus der IT-Trans 2014.

Digitale Verkehrs-Applikationen stark nachgefragt

Einer aktuellen Studie des Marktforschungs- und Beratungsunternehmens TNS Infratest zufolge nutzt inzwischen etwa die Hälfte der Smartphone- und Tablet PC-Nutzer Applikationen bzw. Apps, um sich über Fahrpläne im Bereich des Öffentlichen Personennahverkehrs zu informieren und dafür Tickets zu erwerben. Auf die steigende Nachfrage nach digitalen Serviceleistungen hat auch die Deutsche Bahn reagiert – unter anderem mit einer neuen Version des DB Navigators und der Planung eines neuen, verkehrsträgerneutralen Mobilitätsportals.

Bahntickets europaweit aus einer Hand

Captain Train
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Das Internet ist für viele Deutsche längst ein treuer Begleiter bei der Reiseplanung. Man informiert sich über Reiseziele und Sehenswürdigkeiten, sucht Hotels und bucht alles bequem online mit dem Smartphone: Flug, Hotel, Mietwagen, den Tisch im Restaurant und oft sogar Museumstickets oder Tagesausflüge. Zirka 80 Prozent aller Flugbuchungen werden mittlerweile online getätigt, bei Hotels und anderen Unterkünften sieht es ähnlich aus. Die große Ausnahme ist der Bahnverkehr: Hier wird nur etwa jedes dritte Ticket online gekauft. Der Grund? Es ist nach wie vor in vielen Fällen deutlich schwieriger und unübersichtlicher, Bahntickets im Internet zu buchen, es fehlt an Preistransparenz, und viele Strecken kann man nicht durchbuchen.

Service per Knopfdruck

DB Video-Reisezentren – Vertriebsformat der Zukunft
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Die Digitalisierung unseres Umfelds beeinflusst immer mehr Lebensbereiche und ist auch bei der Deutschen Bahn ein zentrales Thema, das viele Bereiche tiefgreifend verändert. Technische Abläufe werden vereinfacht und nie gekannte Möglichkeiten eröffnet. Doch müssen Menschen häufig erst umdenken und neu lernen, um Geräte und Anwendungen zu nutzen und die Vorteile zu erkennen. Auch in den inzwischen 14 Video-Reisezentren der DB ist viel Technik im Einsatz. Doch sie läuft im Hintergrund und macht die Bedienung für Kunden und Mitarbeiter damit so einfach wie möglich.

Deutsche Bahn – Auf der Reise in die Zukunft der Mobilität

Mobilität 4.0
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Die fortschreitende Digitalisierung verändert den Mobilitätsmarkt. Neue Mobilitätskonzepte und Geschäftsmodelle entstehen. Smartphones, Tablets und Co. begleiten den Alltag. In Sachen Mobilität schlagen diese digitalen Lebensbegleiter etwa Reisen vor, die genau den persönlichen Bedürfnissen entsprechen. Entsprechend erwarten die Kunden zunehmend individuelle und flexible Lösungen, die ebenso einfach wie umfassend sind. Mit der Initiative Mobilität 4.0 antizipiert die Deutsche Bahn diese Entwicklungen, um die Zukunft der Mobilität aktiv mitzugestalten.

Das Smartphone: „Zündschlüssel“ der Mobilität von Morgen

Öffentlicher Personenverkehr
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Mobile Business im Verkehrssektor – das ist schon lange gängige Praxis. Bezogen auf individuelle Reiseketten – Planen einer Reise mit Auswahl der Verkehrsmittel, umfassende Verkehrsinformationen für und während der Durchführung sowie Bezahlung/Ticketing – ist das Potenzial aber längst nicht ausgeschöpft. Es existieren zahlreiche „Mobilitäts“-Insellösungen je Verkehrsträger und je Anbieter, denen eine volle regionale Abdeckung oder Vernetzung fehlt. Aber es wird an zukunftsfähigen Lösungen gearbeitet und geforscht. Dem Smartphone kommt dabei eine zentrale Rolle zu, da es stets verfügbar ist, Zugang zu Verkehrsinformationen verschafft und auch Zahlungsabwicklungen ermöglicht.

Wie wir in Zukunft reisen werden

Mobilitätsverhalten
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Wie die Zukunft des Schienenverkehrs aussehen wird, hängt von vielen Faktoren ab. Es wird erwartet, dass sich unser Mobilitätsverhalten als Folge der wirtschaftlichen und demografischen Entwicklung komplett ändern wird. Zukünftig werden Themen wie Vernetzung, Nachhaltigkeit und mobiles Arbeiten bzw. Einkaufen eine immer wichtigere Rolle spielen. Zukunftstrends wie Urbanisierung und demografischer Wandel werden den zukünftigen Personenverkehrsmarkt genauso beeinflussen wie die vom Staat vorgegebenen  Rahmenbedingungen, etwa zum Klimaschutz.

Egal wohin, egal mit wem – Verbindungen finden leicht gemacht

Reiseportal Qixxit
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Verkehrsmittel geschickt miteinander kombinieren und so bestmöglich ans Ziel kommen – das ist zwar heute schon möglich, in der Praxis aber nicht immer einfach zu verwirklichen. Denn die Suche nach der passenden Verbindung ist kompliziert und sehr zeitaufwändig. Das wird sich im Sommer ändern, wenn die Deutsche Bahn mit ihrem neutralen Portal Qixxit online geht.

Bahnfahren leicht gemacht: das elektronische Ticket

DB Vertrieb GmbH
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Immer mehr Kunden kaufen ihre Fahrkarte bequem im Internet oder mit dem Smartphone. Die Palette der DB reicht vom Online-Ticket zum Selbstausdrucken über die mobilen Tickets auf dem Handy bis hin zum innovativen eTicketingverfahren Touch & Travel. Technisch ist das für DB Vertrieb nicht immer einfach umzusetzen, den Kunden aber erleichtert das Angebot die Entscheidung für die Bahn enorm.

Informationsplattformen für den Öffentlichen Verkehr

elektroMobil – BeMobility
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Die zunehmende Zahl an Mobilitätsangeboten macht aus Nutzersicht übersichtliche und vergleichbare Informationen notwendig. Erste Erfahrungen zeigen, dass Nutzer oftmals bei mehreren Verkehrsdienstleistern Kunde sind. Skalierbare Plattformen auf Smartphone-Basis sind eine Möglichkeit, Auskunfts- und Buchungssysteme verschiedener Anbieter zu integrieren. Das Ziel ist die individuelle Zusammenstellung der Dienste.

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