Reisendensicherung

DB-Sicherheitsbericht: Kriminalität leicht rückläufig

In Zügen, Bahnhöfen und an Bahnstrecken sind im vergangenen Jahr insgesamt 3 Prozent weniger Straftaten verübt worden. Das geht aus dem Sicherheitsbericht hervor, den Deutsche Bahn und Bundespolizei Ende April in Berlin erstmals gemeinsam vorgestellt haben.

Reisendensicherheit ist und bleibt die Domäne der Bahn

Überall in Europa ist Bahnfahren sicherer als Autofahren, so auch in Deutschland. Das hat die Allianz pro Schiene mit einer statistischen Auswertung von Verkehrsdaten untermauert: Der gemeinnützige Verband hat berechnet, dass im deutschen Zehnjahresschnitt von 2004 bis 2013 das Todesrisiko für Insassen eines Pkw 58 Mal höher war als für Bahnreisende.

Neues Zugabfertigungsverfahren für die S-Bahn Berlin

Inbetriebnahme
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Die Anforderungen an den Nahverkehr in Metropolen steigen angesichts des immer stärker werdenden Fahrgastaufkommens permanent. Neben einer zuverlässigen und über alle elektronischen Kanäle hochverfügbaren Reisendeninformation ist es vor allem die Pünktlichkeit, die für die Fahrgäste im Vordergrund steht. Ein wesentlicher Aspekt ist dabei die zügige und sichere Zugabfertigung auf den Bahnsteigen.
 

Das Verhalten von Fahrgästen bei Unfällen und Störungen

Forschungsprojekt „Brüche der Routine“
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In diesem Artikel werden zentrale Ergebnisse des sozialwissenschaftlichen Forschungsprojekts „Brüche der Routine in Bus und Bahn“ vorgestellt, das im Nahverkehrsnetz von Nordrhein-Westfalen durchgeführt wurde. In dem Projekt wurde das Verhalten von Reisenden bei Verspätungen, Störungen und Unfällen im öffentlichen Nahverkehr untersucht. Die Studie befasst sich mit den sozialen Auswirkungen solcher Ereignisse, die als Brüche der Routine bezeichnet werden.

Das Selbstrettungskonzept

DB Fernverkehr AG
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Zuverlässige Technik, handlungssichere Mitarbeiter sowie bewährte Prozesse und Verfahren machen das System Bahn zu einem der sichersten Verkehrsträger. Oberstes Ziel der Eisenbahnunternehmen muss es daher sein, diesen systemischen Vorteil aufrecht zu erhalten und nach Möglichkeit weiter auszubauen – gefährliche Ereignisse im Bahnbetrieb also mit allen Mitteln zu verhindern. Dennoch ist es notwendig, neben diesen generell-präventiven Maßnahmen auch Verfahren zu konzipieren und umzusetzen, die bei einem Unfall oder einer Störung die Auswirkungen für die Fahrgäste und Mitarbeiter minimieren. In einer solchen Situation ist oberste Priorität, alle Betroffenen unverzüglich und geordnet aus der Gefahrensituation in Sicherheit zu bringen. Dies ist das vorrangige Ziel von Selbstrettungskonzepten, die in verschiedenen Bereichen – darunter auch im System Bahn – zum Standard geworden sind und kontinuierlich weiterentwickelt werden. Der vorliegende Beitrag gibt einen Überblick über die Grundlagen von Selbstrettungskonzepten, erläutert speziell das Selbstrettungskonzept der DB Fernverkehr AG und stellt das Selbstrettungskonzept innerhalb des Sicherheitskonzeptes dar.

Offensive gegen Graffiti

Projekt von NRW und DB
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Auf 50 Millionen Euro pro Jahr beziffert die Deutsche Bahn die Schäden durch Graffiti und Vandalismus. Tendenz steigend. An Rhein und Ruhr summieren sich die Schäden auf 8,5 Millionen Euro. Ganze Züge werden besprüht, Bahnhöfe verunstaltet. Das braucht kein Mensch. Deshalb haben die DB Station&Service AG und das Land Nordrhein-Westfalen (NRW) ein Projekt gestartet, das die Schmierereien verbannen soll.

Gutes Licht und Energieeffizienz ein Muss

Beleuchtung im Bahnbereich
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Gute Sehbedingungen im Bahnbereich gewährleisten unter anderem Sicherheit, qualitätsgerechten Betrieb und Orientierung sowie Information für Reisende. Hinsichtlich des Energieverbrauchs und den damit verbundenen CO2-Emissionen ist aber auch der Beurteilung der Energieeffizienz von Beleuchtungsanlagen für den Bahnbereich zunehmend Aufmerksamkeit zu schenken.

Reisendensicherung auf Bahnsteigen

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Eisenbahnen müssen ihren Betrieb sicher führen, die Infrastruktur sicher bauen und in einem betriebssicheren Zustand halten. Die Beschaffenheit der Infrastruktur muss den Anforderungen an die Sicherheit und Ordnung genügen. Es ist unbestritten, dass der Betrieb einer Eisenbahn Gefahrenpotenzial birgt. Der Betreiber einer Eisenbahn muss im Rahmen seiner Möglichkeiten Vorkehrungen treffen, dass durch die typischen Gefahren keine Rechtsgüter anderer verletzt werden. Eine typische Gefahr ist z.B. der Sog eines fahrenden Zuges, der auf Personen und Gegenstände in der Nähe des Gleises wirkt. Nun stellt sich die Frage – WER schafft diese Gefahr? Ist es die Eisenbahn, welche die Zugfahrt zulässt? Oder die Eisenbahn, welche den Zug fährt? Oder ist es die Eisenbahn, welche Personen den Aufenthalt in der Nähe eines Gleises ermöglicht?

Reisendensicherung an höhengleichen Übergängen

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Die DB Netz AG ist das Konzernunternehmen, das für die Reisendensicherung an höhengleichen Übergängen die Auswahl der Sicherungsmaßnahmen verantwortet. Die Regelung des Zugangs zu Bahnsteigen ist eine wichtige Aufgabe im Eisenbahnbetrieb. Noch in den Nachkriegsjahren gab es auf größeren Bahnhöfen Bahnsteigsperren, durch die Personen, die keinen ausdrücklichen Anlass für das Betreten der Bahnsteige hatten, von diesen ferngehalten wurden. Darüber hinaus wurden auf kleineren Bahnhöfen und Haltepunkten, auf denen der Bahnsteigzugang höhengleich ausgeführt ist, häufig stationäre Mitarbeiter zur Reisendensicherung eingesetzt. Während die Bahnsteigsperren weggefallen sind, bestehen höhengleiche Übergänge weiterhin auf kleineren Bahnhöfen und Haltepunkten. Meistens ist die Reisendensicherung dem Fahrdienstleiter oder einem Schrankenwärter im Bereich des höhengleichen Übergangs übertragen. Die Grundlage für die Wahrnehmung der Aufgaben stellt die Konzernrichtlinie 408 – Züge fahren und Rangieren – dar, deren Örtlichkeitsbezug durch weitere Bestimmungen in den Örtlichen Richtlinien zur Konzernrichtlinie 408 für Mitarbeiter auf Betriebsstellen, ggf. auch in den Örtlichen Richtlinien zur Konzernrichtlinie 408 für Zugpersonal hergestellt wird.

Reisendensicherung auf höhengleichen Übergängen betrieblich planen

Neuherausgabe der Richtlinie 413.0502
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Zum 01.07.2004 hat die DB Netz AG die Richtlinie 413.0502 „Reisendensicherung auf höhengleichen Übergängen betrieblich planen“ herausgegeben. Sie ersetzt die bisher gültigen Regelungen aus der DS 818 sowie die Regelung „Reisendensicherung bei einfachen Verhältnissen“, die in „Deine Bahn“ 4/2004 dargestellt wurde. Auf der Grundlage einer Risikoanalyse der Universität Karlsruhe (TH) ermöglicht die Richtlinie 413.0502 die standardisierte Auswahl der Sicherungsmaßnahme für höhengleiche Übergänge durch die betrieblichen Infrastrukturplaner. Höhengleiche Übergänge sind Bahnanlagen für das ebenerdige Überqueren von Gleisen durch Reisende, sie bilden den Zugang zu einem Bahnsteig oder verbinden zwei Bahnsteige miteinander. Die wesentlichen Inhalte und Neuerungen der Richtlinie 413.0502 vermittelt dieser Beitrag.

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