Marktforschung im Personenverkehr

Herausforderungen an verkehrswissenschaftliche Erhebungen

Multi- und Intermodalität
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Besonders in großen Städten wird Multi- und Intermodalität eine wichtige Form des alltäglichen Mobilitätsverhaltens. Jedoch  können traditionelle Erhebungsinstrumente die neuen Mobilitätsmuster nur unzureichend abbilden. modalyzer nutzt das Smartphone als Erhebungsinstrument, um diesen Herausforderungen zu begegnen.
 

DB Regio Zuglabor forscht jetzt in Miltenberg

Produktentwicklung
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Das „DB Regio Zuglabor“ für die Marktforschung im Dialog mit den Fahrgästen hat seit Sommer 2015 eine feste Adresse. Im bayerischen Miltenberg testet die DB Regio AG in einem eigens errichteten Multifunktionsgebäude neue Produkte und Serviceangebote für den Nahverkehr. Die Voraussetzungen für die Probandentests, von denen die Reisenden im Nahverkehr und auch die Aufgabenträger im  Schienenpersonennahverkehr profitieren, sind jetzt besser denn je.

Raumplanung und Wertewandel für eine neue Mobilitätskultur

EU-Projekt LivingRAIL
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Die Bahn hat Chancen, zum wichtigsten Verkehrsmittel der Zukunft zu werden, wenn sie in eine neue Mobilitätskultur eingebettet ist und sich mit anderen Verkehrsmitteln vernetzt. Dafür müssen verkehrspolitische Maßnahmen mit einer bahn-affinen Raumplanung und einem gesellschaftlichen Wertewandel Hand in Hand gehen. Das EU-Forschungsprojekt LivingRAIL hat einen Fahrplan zur Schaffung einer nachhaltigen, humanen Mobilitätswelt aufgestellt – die Verwirklichung der Bahnvision 2050.

Wie wir in Zukunft reisen werden

Mobilitätsverhalten
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Wie die Zukunft des Schienenverkehrs aussehen wird, hängt von vielen Faktoren ab. Es wird erwartet, dass sich unser Mobilitätsverhalten als Folge der wirtschaftlichen und demografischen Entwicklung komplett ändern wird. Zukünftig werden Themen wie Vernetzung, Nachhaltigkeit und mobiles Arbeiten bzw. Einkaufen eine immer wichtigere Rolle spielen. Zukunftstrends wie Urbanisierung und demografischer Wandel werden den zukünftigen Personenverkehrsmarkt genauso beeinflussen wie die vom Staat vorgegebenen  Rahmenbedingungen, etwa zum Klimaschutz.

Marktforschung ganz im Sinne der Fahrgäste

Kundenorientierung
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Wann und wie wird eine Reise zu einer angenehmen Reise? So einfach diese Frage auf den ersten Blick erscheint, so schwer ist sie zu beantworten. Natürlich müssen objektive Grundvoraussetzungen wie Pünktlichkeit oder das Vorhandensein eines Sitzplatzes erfüllt sein. Darüber hinaus jedoch ist die subjektive Sicht des Fahrgasts entscheidend. Denn Komfort an Bord ist das, was der Fahrgast als Komfort empfindet. Und ein guter Service
zeichnet sich dadurch aus, dass sich der Kunde gut betreut fühlt. Doch wie lässt sich die individuelle Wahrnehmung ermitteln und welche Schlüsse für Innovationen und Verbesserungen lassen sich daraus ziehen? Mit dem DB Regio Zuglabor, das in der Kategorie „Kundenorientierung“ für den DB Award 2013 nominiert wurde, geht die DB Regio AG diesem Problem systematisch nach.
 

Die Hälfte der Reisenden ist wechselfreudig

EU-Projekt USEmobility: Den Fahrgast verstehen
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Erstaunlicherweise ist der Fahrgast noch immer ein recht unbekanntes Wesen. Was geschehen müsste, damit er die Eisenbahn wählen würde, fragen ihn die Wissenschaftler zwar häufiger. Doch die Fakten im realen Vollzug des Verkehrsmittelwechsels sind bisher nur wenig erforscht. Für das EU-Projekt USEmobility hat Allianz pro Schiene deshalb Neuland beschritten und Menschen in sechs europäischen Ländern befragt, warum sie ihren Mobilitätsmix verändert haben. Die gute Nachricht zuerst: Die Hälfte der Reisenden ist wechselfreudig und bei den täglichen Wegen keinesfalls auf Auto, Fahrrad oder Bahn festgelegt. Und jetzt die schlechte Nachricht: Der umweltfreundliche öffentliche Verkehr zieht genau so viele Fahrgäste an, wie er am anderen Ende wieder verliert. Ein guter Anlass, um genauer nachzufragen, was dieser Wechsler eigentlich für ein Mensch ist.

Das Verhalten von Fahrgästen bei Unfällen und Störungen

Forschungsprojekt „Brüche der Routine“
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In diesem Artikel werden zentrale Ergebnisse des sozialwissenschaftlichen Forschungsprojekts „Brüche der Routine in Bus und Bahn“ vorgestellt, das im Nahverkehrsnetz von Nordrhein-Westfalen durchgeführt wurde. In dem Projekt wurde das Verhalten von Reisenden bei Verspätungen, Störungen und Unfällen im öffentlichen Nahverkehr untersucht. Die Studie befasst sich mit den sozialen Auswirkungen solcher Ereignisse, die als Brüche der Routine bezeichnet werden.

Schiene gewinnt gegenüber der Straße

Der Personenverkehr auf der Schiene wächst sowohl in Deutschland als auch in der gesamten Europäischen Union schneller als der auf der Straße. Darauf hat das Verkehrsbündnis Allianz pro Schiene hingewiesen.

Neue Ansätze zur Mobilitätssicherung

Forschungsprojekt „intermobil“
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Die beispiellosen Strukturwandelprozesse der neunziger Jahre haben in der Region Dresden, wie in allen vergleichbaren Ballungsräumen der neuen Bundesländer, einen besorgniserregenden Prozess der Verlagerung von Wohn- und Gewerbegebieten in das Stadtumland ausgelöst. Dieser vollzieht sich im Zeitraffertempo und verursacht im Zusammenwirken mit der Explosion der individuellen Motorisierung eine stadtunverträgliche Verkehrsentwicklung.