Märkte & Marktentwicklung im Personenverkehr

Anpassung der ÖPNV-Systeme erforderlich

Die regional unterschiedliche Entwicklung der Bevölkerungszahlen und der Altersstruktur macht eine quantitative und qualitative Umgestaltung der Nahverkehrssysteme sowie eine bedarfsgerechte Umverteilung von Finanzmitteln erforderlich. Dies zeigen zum Beispiel Untersuchungen des Mobilitäts-Beratungsunternehmen SCI Verkehr.
 

Studie: Geschäftsreisen werden intermodal und grün

Die Bedeutung des Bahnverkehrs für berufliches Reisen nimmt zu. Das ergab eine Expertenbefragung zur Zukunft der geschäftlichen Mobilität im Auftrag der DB. Demnach werden Angebote des öffentlichen Personenverkehrs in den kommenden zehn Jahren stärker, Firmenwagen dagegen weniger häufig genutzt werden. Auch Carsharing und intermodales, umweltfreundliches Reisen sind auf dem Vormarsch.

 

Nahverkehr auf der Schiene: Wettbewerb im Wandel

DB Regio AG
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20 Jahre nach der Bahnreform und 18 Jahre nach dem Beginn der Regionalisierung ist der Wettbewerb im Schienenpersonennahverkehr (SPNV) eine Selbstverständlichkeit. Gut, dass es so ist. Ohne diesen strukturellen Neubeginn hätte der Nahverkehr auf der Schiene kaum eine erfolgreiche Zukunft gehabt. Inzwischen steht der SPNV in Deutschland vor neuen Herausforderungen. Weil die Verkehrsunternehmen immer öfter zu reinen Personaldienstleistern werden, geraten zum Nachteil der Beschäftigten die Lohnkosten und Sozialstandards in den Fokus des Wettbewerbs. Damit sind, wie Umfragen zeigen, auch die Fahrgäste nicht einverstanden.
 

Studie zur Zukunft urbaner Mobilität

Man nehme die kurzen Reisezeiten in Nantes, die Klimabilanz Wuhans, die Fahrfrequenz der Londoner U-Bahn, die Sicherheit Kopenhagens, den Umgang mit Fahrrädern in Amsterdam, Brüssel und Paris, das Carsharing-System Stuttgarts, die Luft Stockholms, die Sicherheit Kopenhagens und die Preise sowie den Modal Split Hong Kongs – und schon gelangt man zu einem städtischen Mobilitätssystem, das für die Zukunft des öffentlichen Personenverkehrs gewappnet ist.

Personenverkehr im Plus, Güterverkehr im Minus

Das Statistische Bundesamt hat für den öffentlichen Personen- und Güterverkehr vorläufige Zahlen für das vergangene Jahr vorgelegt. Demnach nahmen die Fahrgastzahlen in Deutschland im Jahr 2012 sowohl im Nahverkehr als auch im Fernverkehr weiter zu. Demgegenüber sank das Transportaufkommen im Güterverkehr bei allen Verkehrsträgern mit Ausnahme der Seeschifffahrt.

Personenverkehr: Verkehrsaufkommen und Verkehrsleistung

Marktanalyse
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Günstige konjunkturelle und sozioökonomische Rahmenbedingungen haben 2015 zu einem weiteren Wachstum des Personenverkehrs in Deutschland geführt. Dabei konnte bei den verschiedenen Verkehrsmitteln eine unterschiedliche Entwicklung festgestellt werden. Während der Straßenverkehr von deutlich gesunkenen Energiekosten profitierte und Fernbusanbieter ihr Angebot ausbauten, hatten die wiederholten Streiks der Lokführer einen wesentlichen Einfluss auf die Verkehrsmittelwahl.

 

Scootersharing kommt in Deutschland an

Neue Geschäftsmodelle im Mobilitätsmarkt
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Carsharing gibt es durch Anbieter wie Flinkster oder Multicity Carsharing schon länger. Nun drängen auch Motorroller (so genannte Scooter) in die Share Economy, angeführt von kleinen Startups mit viel Elan und neuer Energie. E-Scooter und konventionelle Motorroller bieten Verleihern und Nutzern gerade im Stadtverkehr wesentliche Vorteile hinsichtlich Investitionsbedarf, Flexibilität und Platzverbrauch. Auch wenn Scooter bislang in Deutschland vergleichsweise wenig verbreitet sind, weitet sich mit dem Scootersharing aktuell der Trend zur geteilten Mobilität aus.

Raumplanung und Wertewandel für eine neue Mobilitätskultur

EU-Projekt LivingRAIL
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Die Bahn hat Chancen, zum wichtigsten Verkehrsmittel der Zukunft zu werden, wenn sie in eine neue Mobilitätskultur eingebettet ist und sich mit anderen Verkehrsmitteln vernetzt. Dafür müssen verkehrspolitische Maßnahmen mit einer bahn-affinen Raumplanung und einem gesellschaftlichen Wertewandel Hand in Hand gehen. Das EU-Forschungsprojekt LivingRAIL hat einen Fahrplan zur Schaffung einer nachhaltigen, humanen Mobilitätswelt aufgestellt – die Verwirklichung der Bahnvision 2050.

Neue Forschungsinstrumente für die „Mobilität der Zukunft“

Projekt WiMobil
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Neue Angebotsformen wie Car-, Bike- oder Ridesharing und auch Fernbusse erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Allein im Carsharing hat sich die Anzahl an Fahrzeugen in den letzten drei Jahren mehr als verdoppelt – so stellt es der Bundesverband Carsharing im Jahresbericht 2013/2014 dar. Diese Diversifizierung der Angebotslandschaft stellt die Mobilitätsforschung vor große  Herausforderungen, denn bislang gibt es kaum mehr als Indizien über die Art und Weise, wie sich diese neuen Mobilitätsformen in die klassischen Angebote des öffentlichen Verkehrs mit Bus und Bahn integrieren.

Deutsche Bahn – Auf der Reise in die Zukunft der Mobilität

Mobilität 4.0
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Die fortschreitende Digitalisierung verändert den Mobilitätsmarkt. Neue Mobilitätskonzepte und Geschäftsmodelle entstehen. Smartphones, Tablets und Co. begleiten den Alltag. In Sachen Mobilität schlagen diese digitalen Lebensbegleiter etwa Reisen vor, die genau den persönlichen Bedürfnissen entsprechen. Entsprechend erwarten die Kunden zunehmend individuelle und flexible Lösungen, die ebenso einfach wie umfassend sind. Mit der Initiative Mobilität 4.0 antizipiert die Deutsche Bahn diese Entwicklungen, um die Zukunft der Mobilität aktiv mitzugestalten.

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