Fernverkehr (ohne HGV)

Deutsche Bahn baut Angebote für den Fernverkehr erheblich aus

Die Deutsche Bahn AG hat angekündigt, ihr Fernverkehrsangebot bis zum Jahr 2030 um 25 Prozent auszubauen. Mit dieser dem eigenen Bekunden nach größten Kundenoffensive in der Geschichte des DB Fernverkehrs will der Konzern 50 Millionen zusätzliche Reisende pro Jahr gewinnen und „noch stärker als bisher gegen die Konkurrenz von Auto, Bus und Flugzeug punkten“. Dafür will die DB insgesamt 12 Milliarden Euro, vor allem für neue Zugflotten, investieren und 1.500 neue Arbeitsplätze schaffen.
 

Doppelstöckig auch im Fernverkehr

Intercity 2
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Seit Fahrplanwechsel im Dezember 2015 sind im DB-Fernverkehr auch Doppelstock-Wagen im Einsatz. Mit dem neuen Konzept unter der Bezeichnung „Intercity 2“ wurde ein Generationswechsel auch bei den lokbespannten IC-Zügen eingeleitet. Die ersten der Anfang 2011 bei Bombardier bestellten 27 Zuggarnituren mit Wagen vom Typ „TWINDEXX Vario“ sind nun auf den Linien Norddeich – Oldenburg – Bremen – Hannover – Magdeburg – Leipzig und Koblenz – Köln – Münster – Rheine – Leer – Emden – Norddeich unterwegs. Im Laufe dieses und des nächsten Jahres kommen weitere Relationen dazu.

 

DB Fernverkehr – im Wettbewerb gewinnen

Kunden- und Angebotsoffensive
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Die Strategie des Fernverkehrs steht: Durch die Kunden- und Angebotsoffensive wird das Angebot bis 2030 konsequent ausgebaut. Zwischen den Metropolen sollen künftig 150 zusätzliche ICE-Fahrten pro Tag angeboten werden. Es ist geplant, nahezu alle Städte mit mehr als 100.000 Einwohnern im Zwei-Stunden-Takt mit dem IC an den Fernverkehr anzuschließen. 190 neue Direktverbindungen aus der Fläche in die größten 50 Städte Deutschlands sollen entstehen – damit schafft der Fernverkehr ein konkurrenzfähiges Angebot zu den Fernbussen, die heute neben dem Preis vor allem mit umsteigefreien Reisen werben.
 

Die neue Kundenoffensive der Deutschen Bahn

Fernverkehr
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Am 18. März verkündete die Deutsche Bahn ihrem Aufsichtsrat und anschließend auch der Öffentlichkeit ihre neue Kunden- und Angebotsoffensive. Um der wachsenden Konkurrenz in der Luft und auf der Straße zu begegnen, werden zum einen bestehende Direktverbindungen zwischen den Metropolen im ICE-Netz beschleunigt und zum  anderen das Angebot in der Fläche grundlegend erweitert.

Mehr Fahrgäste mit Bus und Bahn

2009 sind die Fahrgastzahlen im öffentlichen Personenverkehr mit Bussen und Bahnen im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Im Fernverkehr wurden dagegen sowohl auf der Schiene als auch mit Omnibussen weniger Fahrgäste befördert. Das hat das Bundesamt für Statistik gemeldet.

Umsteigefrei nach Polen

Seit dem 1. März besteht eine neue Direktverbindung nach Polen. DB AG und PKP nahmen den RE 100 Dresden - Wroclaw (Breslau) in Betrieb. Seit Ende der 90er-Jahre verbessert sich der deutsch-polnische Bahnverkehr - ein Prozess in dem beide Seiten technische, betriebliche und infrastrukturelle Arbeit leisten.

Logistik für Gourmets

Deutschlandreise heißt das aktuelle Angebot der DB-Bordgastronomie für 2009. Dabei werden die Menüs jeweils monatlich von einem neuen Spitzenkoch zusammengestellt. Wie funktioniert die Logistik dahinter?

Das Sicherheitsprogramm der DB Fernverkehr AG

im Kontext gesetzlicher Rahmenbedingungen und des Sicherheitsmanagementsystems
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Bahnbetrieb und eine ausgeprägte Sicherheitskultur sind untrennbar miteinander verbunden. Sicherheit ist in allen betrieblichen Prozessen verankert – von der Instandhaltung bis hin zur Qualifizierung der Mitarbeiter. Parallel zu dieser Verankerung innerhalb der Linienorganisation wurde eine vom Eisenbahnbetriebsleiter ausgehende Sicherheitsorganisation implementiert, die von der Zentrale bis in die operativen Bereiche der Regionalbereiche reicht. Ein primäres Instrument dieser Sicherheitsorganisation ist bei der DB Fernverkehr AG das Sicherheitsprogramm. Es enthält ein langfristig geplantes Maßnahmenbündel zur Kontrolle und systematischen Verbesserung des betrieblichen Sicherheitsniveaus. Dabei ist die kontinuierliche Weiterentwicklung des Sicherheitsprogramms von entscheidender Bedeutung. Jüngstes Beispiel ist das gesetzlich geforderte Sicherheitsmanagementsystem, das ganz neue Anforderungen an das Sicherheitsprogramm stellt.

Internationales Störungsmanagement

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Die zunehmende Internationalisierung des Fernverkehrs stellt neue Herausforderungen an das Störungsmanagement des Fernverkehrs – diese Aufgaben werden durch die Transportleitungen professionell gemanaged. 765 Fernverkehrszüge täglich im Tageslinienverkehr der DB Fernverkehrs AG – dazu Autoreise- und Nachtzüge der DB AutoZug, Charterzüge von BahnCharter sowie innerbetriebliche Leistungen wie z.B. Leerüberführungen: Insgesamt rund 1.100 Züge stehen täglich im Fokus der Disponenten der sieben Transportleitungen und der Zentralen Transportleitung im Fernverkehr, um im Störungsfall in Abstimmung mit den Eisenbahninfrastrukturunternehmen (EIU) ein schnelles und professionelles Störungsmanagement – ganz im Sinne der Kunden – zu realisieren. In dem vorliegenden Beitrag werden die zunehmende Internationalisierung des Fernverkehrs und dessen Auswirkungen auf den Ressourcen-/Personaleinsatz kurz umrissen, um hieraus die Anforderungen an ein internationales Störungsmanagement und die Umsetzung im Fernverkehr zu beschreiben.

Die Europäische Sicherheitsrichtlinie

Umsetzung in nationales Recht und Bedeutung für die DB Fernverkehr AG
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Ein grenzenloser und nach einheitlichen Maßstäben organisierter Verkehr im gesamten Bereich der europäischen Union ist heute schon gelebte Realität – zumindest auf der Straße und in der Luft. Viel komplexer stellt sich dagegen die Situation auf dem europäischen Markt für Schienenverkehrsdienstleistungen dar. Zwar fährt die DB Fernverkehr AG heute schon als Kooperationspartner in die verschiedensten Metropolen Europas und ist in Österreich bereits als eigenständiges Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU) unterwegs. Für den europaweiten Eisenbahnverkehr gibt es jedoch keine einheitliche Regelung. Die „Sicherheitsrichtlinie“ 2004/49/EG der Europäischen Union soll daher zur Harmonisierung des heute bestehenden heterogenen Eisenbahnsystems beitragen, in dem Standards für Art und Umsetzung einer einheitlichen und vergleichbaren Sicherheitskultur geschaffen werden. Diese Sicherheitsrichtlinie wurde im vergangenen Jahr in das Allgemeine Eisenbahngesetz und verschiedene Verordnungen implementiert. Eine der daraus resultierenden Neuerungen ist die Forderung nach einer Sicherheitsbescheinigung für Eisenbahnverkehrsunternehmen, die unter anderem ein Sicherheitsmanagementsystem nach europäisch harmonisierten Maßstäben bedingt.

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