Bahnergänzende Personenbeförderung

PostAuto-Studie zur Akzeptanz von selbstfahrenden Bussen in der Schweiz

Das Schweizer Busunternehmen PostAuto hat die Akzeptanz von autonomen Fahrzeugen im öffentlichen Personenverkehr untersucht. Im Auftrag des Unternehmens wurden im Frühjahr und Sommer dieses Jahres 400 Personen befragt, darunter Fahrgäste, Autofahrer, Fußgänger und Anwohner in den Städten Sion, Luzern, Schaffhausen und St. Gallen.

ÖPNV-Bilanz: VDV wartet weiter auf Verkehrswende

Auf seiner Jahrespressekonferenz Ende Januar in Berlin hat der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) erneut einen Rekord bei den Fahrgastzahlen verkünden können. Ihren Marktanteil hat die Branche aber in den vergangenen Jahren dennoch nicht steigern können, von einer Verkehrswende kann also nach wie vor nicht die Rede sein.

Teilautomatisierter Stadtbus absolviert Premierenfahrt

In Amsterdam hat ein Omnibus zum weltweit ersten Mal eine teilautomatisierte Stadtfahrt unter realen Bedingungen abgeschlossen. Der von Daimler Buses hergestellte „Mercedes-Benz City Future Bus“ fuhr die 20 Kilometer lange Strecke vom Flughafen Schiphol bis nach Haarlem ohne Mitwirkung eines menschlichen Fahrers.

Deutsche Bahn baut Fernbus-Angebot aus

Die Deutsche Bahn AG hat Ende Februar angekündigt, ihr Fernbus-Angebot in großem Stil auszubauen. Außerdem sollen die DB-Fernbusse in Zukunft unter einem gemeinsamen Markennamen unterwegs sein. Damit reagiert der DB-Konzern unter anderem auf die Ankündigung des derzeitigen Marktführers auf dem Fernbus-Markt, MeinFernbus Flixbus (rund 75 Prozent Marktanteil), sein Angebot bis zum Jahresende um mehr als 50 neue Linien und 500 neue Haltestellen zu erweitern. MeinFernbus Flixbus ging im Januar aus der Fusion der beiden gleichnamigen Anbieter hervor.

DB und Daimler verknüpfen ihre Mobilitätsdienste

Die Deutsche Bahn und Daimler haben eine Absichtserklärung unterzeichnet, wonach die beiden Unternehmen die Aktivitäten ihrer Töchter DB Rent GmbH (Flinkster und Call a bike) und Daimler Mobility Services (car2go und moovel) verknüpfen wollen.

Voll unter Strom: Elektromobilität im städtischen Nahverkehr

Verkehrswende
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Dem Elektroantrieb gehört die Zukunft – auch und gerade im öffentlichen Personenverkehr, denn nur dann kann die Schadstoffbelastung in den Städten wirksam reduziert werden. Vorreiter der Elektromobilität sind, neben den Eisenbahnbetreibern, die städtischen Nahverkehrsunternehmen. Die Berliner Verkehrsbetriebe und sechs weitere ÖPNV-Anbieter gehen nun gemeinsam voran, um dem Einsatz von E-Bussen im Linienverkehr zum Durchbruch zu verhelfen.

ÖPNV-Nutzung fördert Gesundheit und Integration

Altersgerechte Mobilität
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Mobilität ermöglicht älteren Menschen die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Insbesondere die Nutzung von Angeboten des Öffentlichen Personennahverkehrs hat darüber hinaus eine gesundheitsfördernde Wirkung, denn sie regt zu Bewegung an – ein entscheidender Vorteil gegenüber dem Autofahren. Gleichzeitig gilt es, Barrieren abzubauen, die die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel durch Senioren erschweren. Einige Ansatzpunkte zeigt dieser Beitrag auf.

Boom im Fernbusmarkt

DB Station&Service AG
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Seit seiner Liberalisierung im Januar 2013 hat der Fernbusmarkt eine rasante Entwicklung erfahren. Bis Dezember 2013 wurden deutschlandweit bereits mehr als 5.100 wöchentliche Abfahrten in einem flächendeckenden Netz angeboten. Bis November 2014 stieg die Zahl auf über 8.000 wöchentliche Abfahrten. Dieser Trend wird sich fortsetzen: Mit 125 neuen Linien wurde bereits Anfang November 2014 die Anzahl neuer Linien des Gesamtjahres 2013 übertroffen. Ein Ende des Fernbusbooms ist aktuell nicht abzusehen, auch wenn im Winter saisonal bedingt einige touristische Ziele nicht bedient und manche Linien ausgedünnt werden.

Das Fahrrad als Alternative zur Bahn

Trends im Mobilitätsmarkt
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Der Schienenpersonennahverkehr (SPNV) ist ein Wettbewerbsmarkt. Jede Leistung wird europaweit ausgeschrieben und muss gegen andere Eisenbahnverkehrsunternehmen im Wettbewerb gewonnen werden. Doch der Wettbewerb geht darüber hinaus. Der SPNV muss sich als Branche im Vergleich zu anderen Verkehrsmitteln positionieren, um dauerhaft attraktiv zu sein. Unerlässlich ist, die Kundenwünsche zu kennen und etwaige Veränderungen im Mobilitätsverhalten rechtzeitig zu erkennen.
 

Bahnhöfe im ländlichen Bereich und Elektromobilität

Projekt „Elektrisch bewegt“
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Das typisch deutsche Auto ist Familienkutsche, Pendlerwagen, Lastesel, Lang- und Kurzstreckenfahrzeug in einem. Die Frühstücksbrötchen mit einem SUV (sport utility vehicle) zu holen, ist Zeichen einer nicht mehr zeitgemäßen, unökologischen, verschwenderischen Lebensweise und Symbol der deutschen Automobilgesellschaft, die den Wandel zu neuen Mobilitätsformen nur schwerfällig angeht. Ein Umdenken ist allerdings dringend erforderlich.

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