Personenverkehrsarten

ÖPNV-Bilanz: VDV wartet weiter auf Verkehrswende

Auf seiner Jahrespressekonferenz Ende Januar in Berlin hat der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) erneut einen Rekord bei den Fahrgastzahlen verkünden können. Ihren Marktanteil hat die Branche aber in den vergangenen Jahren dennoch nicht steigern können, von einer Verkehrswende kann also nach wie vor nicht die Rede sein.

ICE 4 in den Probebetrieb gestartet

Der neue Hochgeschwindigkeitszug der Baureihe 412 der Deutschen Bahn ist im September in den zweimonatigen Probebetrieb gestartet. Die DB und der Hersteller Siemens hatten den Zug in eine Woche vor Beginn der InnoTrans im Beisein von Verkehrsminister Alexander Dobrindt am Berliner Hauptbahnhof der Öffentlichkeit vorgestellt.

Teilautomatisierter Stadtbus absolviert Premierenfahrt

In Amsterdam hat ein Omnibus zum weltweit ersten Mal eine teilautomatisierte Stadtfahrt unter realen Bedingungen abgeschlossen. Der von Daimler Buses hergestellte „Mercedes-Benz City Future Bus“ fuhr die 20 Kilometer lange Strecke vom Flughafen Schiphol bis nach Haarlem ohne Mitwirkung eines menschlichen Fahrers.

Vielfalt im SPNV-Markt wächst

Der Markt für Beförderungsleistungen im öffentlichen Personennah- und Regionalverkehr (SPNV) hat sich spürbar belebt. Zu diesem Schluss kommt der im März dieses Jahres erschienene Marktreport 2015/16, der von der Bundesarbeitsgemeinschaft Schienenpersonennahverkehr (BAGSPNV) herausgegeben wird.

new mobility 2016: Mobilität der Zukunft im Blickpunkt

Im Rahmen der new mobility 2016 – Kongress und Ausstellung zur zukünftigen, verkehrsträgerübergreifenden Mobilität in vernetzten Infrastrukturen von Städten und Regionen – am 12. und 13. April steht das Thema „Mobilität neu denken“ auf dem Leipziger Messegelände im Fokus.

Deutsche Bahn baut Angebote für den Fernverkehr erheblich aus

Die Deutsche Bahn AG hat angekündigt, ihr Fernverkehrsangebot bis zum Jahr 2030 um 25 Prozent auszubauen. Mit dieser dem eigenen Bekunden nach größten Kundenoffensive in der Geschichte des DB Fernverkehrs will der Konzern 50 Millionen zusätzliche Reisende pro Jahr gewinnen und „noch stärker als bisher gegen die Konkurrenz von Auto, Bus und Flugzeug punkten“. Dafür will die DB insgesamt 12 Milliarden Euro, vor allem für neue Zugflotten, investieren und 1.500 neue Arbeitsplätze schaffen.
 

Siemens soll Züge für den Rhein-Ruhr-Express liefern

Siemens soll den Zuschlag für die Lieferung der neuen Züge für den Rhein-Ruhr-Express (RRX) in Nordrhein-Westfalen erhalten. Das haben die beteiligten Zweckverbände Anfang Februar bekannt gegeben. Der Hersteller soll – vorbehaltlich der Zustimmung der politischen Gremien der Zweckverbände – die ersten von insgesamt 82 Fahrzeugen im Jahr 2018 zur Verfügung stellen und über einen Zeitraum von 30 Jahren für Wartung und Instandsetzung sorgen. Das seit Oktober 2013 laufende, europaweite Vergabeverfahren endete im März. An der Ausschreibung haben sich insgesamt vier Unternehmen beteiligt.
 

Deutsche Bahn baut Fernbus-Angebot aus

Die Deutsche Bahn AG hat Ende Februar angekündigt, ihr Fernbus-Angebot in großem Stil auszubauen. Außerdem sollen die DB-Fernbusse in Zukunft unter einem gemeinsamen Markennamen unterwegs sein. Damit reagiert der DB-Konzern unter anderem auf die Ankündigung des derzeitigen Marktführers auf dem Fernbus-Markt, MeinFernbus Flixbus (rund 75 Prozent Marktanteil), sein Angebot bis zum Jahresende um mehr als 50 neue Linien und 500 neue Haltestellen zu erweitern. MeinFernbus Flixbus ging im Januar aus der Fusion der beiden gleichnamigen Anbieter hervor.

Nahverkehr auf der Schiene: Wettbewerb im Wandel

DB Regio AG
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20 Jahre nach der Bahnreform und 18 Jahre nach dem Beginn der Regionalisierung ist der Wettbewerb im Schienenpersonennahverkehr (SPNV) eine Selbstverständlichkeit. Gut, dass es so ist. Ohne diesen strukturellen Neubeginn hätte der Nahverkehr auf der Schiene kaum eine erfolgreiche Zukunft gehabt. Inzwischen steht der SPNV in Deutschland vor neuen Herausforderungen. Weil die Verkehrsunternehmen immer öfter zu reinen Personaldienstleistern werden, geraten zum Nachteil der Beschäftigten die Lohnkosten und Sozialstandards in den Fokus des Wettbewerbs. Damit sind, wie Umfragen zeigen, auch die Fahrgäste nicht einverstanden.
 

Studie zur Zukunft urbaner Mobilität

Man nehme die kurzen Reisezeiten in Nantes, die Klimabilanz Wuhans, die Fahrfrequenz der Londoner U-Bahn, die Sicherheit Kopenhagens, den Umgang mit Fahrrädern in Amsterdam, Brüssel und Paris, das Carsharing-System Stuttgarts, die Luft Stockholms, die Sicherheit Kopenhagens und die Preise sowie den Modal Split Hong Kongs – und schon gelangt man zu einem städtischen Mobilitätssystem, das für die Zukunft des öffentlichen Personenverkehrs gewappnet ist.

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