HGV-Strecken

Das Notrufsystem NBS2010

Tunnelsicherheit
Autor/en: 
Seite: 
50
Rubrik: 

Mit dem Baubeginn der Hochgeschwindigkeitsstrecken der Deutschen Bahn erließ das Eisenbahn-Bundesamt speziell für die Tunnel dieser Strecken eine Richtlinie, die die „Anforderungen des Brand- und Katastrophenschutzes an den Bau und den Betrieb von Eisenbahntunneln“ regelt. In dieser Richtlinie wird unter anderem gefordert, in Eisenbahntunneln, die länger als 1.000 Meter sind, Notrufmöglichkeiten für Reisende vorzuhalten.

Grundstein für erste HGV-Strecke im Maghreb ist gelegt

Marokko gehört zu den wenigen afrikanischen Ländern, die über modernes Eisenbahnnetz verfügen. Nun erfolgte in dem Königreich mit der Grundsteinlegung einer HGV-Strecke ein symbolischer Schritt auf dem Weg zum Hochgeschwindigkeitsverkehr in Afrika.

 

China baut HGV-Netz aus

Bis Ende 2011 investiert China 700 Milliarden Yuan (102.5 Milliarden US-Dollar) in den Ausbau seines Hochgeschwindigkeitsnetzes. Damit wird das chinesische Netz weiter anwachsen und sich innerhalb eines Jahres nahezu verdoppeln. Ohnehin ist das Tempo des Streckenausbaus bemerkenswert: So wird die für 2012 geplante 1.400 Kilometer lange Strecke zwischen Beijing und Shanghai ihren Betrieb bereits im Juni dieses Jahres aufnehmen, ein halbes Jahr früher als geplant.

Hochgeschwindigkeit als Zukunftsstrategie

Herausforderung für Verkehrssysteme
deine_bahn_9_2010_14.jpg
Autor/en: 
Seite: 
14

Die enorme Zunahme der Mobilität stellt eine große Herausforderung für die Verkehrssysteme dar. Im europäischen Personenfernverkehr entfallen inzwischen 81 Prozent des Verkehrsaufkommens auf den Straßenverkehr, 6 Prozent auf die Bahn und 8 Prozent auf den Luftverkehr. Die daraus resultierende Überlastung der Infrastruktur führt zu einer Abnahme der Wirtschaftlichkeit und einer Zunahme des Kraftstoffverbrauches und der Luftverschmutzung. Die Sicherstellung von Mobilität wird zukünftig eine der Kernaufgaben unserer Gesellschaft sein. Die Verlagerung des Personenverkehrs auf umweltfreundliche Verkehrsträger ist dabei ein wesentliches Element einer nachhaltigen Verkehrspolitik. Der weitere Ausbau der Hochgeschwindigkeitsnetze soll dabei eine erhebliche Steigerung des Bahnverkehrs und einen überdurchschnittlichen Anteil am allgemeinen Verkehrswachstum bewirken

USA investiert in den Hochgeschwindigkeitsverkehr

Infolge des geplanten Ausbaus des Hochgeschwindigkeitsverkehrs in den USA könnten allein in den Regionen Los Angeles, Chicago, Orlando und Albany bis zu 145.000 neue Arbeitsplätze entstehen. Gleichzeitig ließe sich der CO2-Ausstoß des Verkehrs in diesen Regionen um bis zu 2,8 Millionen Tonnen pro Jahr senken. Das ergab eine Studie des Bostoner Instituts Economic Development Research Group im Auftrag von Siemens und der U.S. Conference of Mayors, einem Interessenverband US-amerikanischer Städte.

Bereit für die Zukunft: Erfurt Hauptbahnhof

Den neuen Hauptbahnhof Erfurt passieren täglich rund 35.000 Reisende und Besucher. Gut 500 Züge halten in der Station, die zudem von 24 Bus- und Straßenbahnlinien tangiert wird. Sein endgültiges Potenzial erreicht er aber erst nach Anschluss an die ICE-Neubaustrecke Ebensfeld – Schkeuditz, deren Fertigstellung für 2017 vorgesehen ist.

Schnelle Fahrt in schnellen Zügen

Deine-Bahn_ID_2008-09-046.jpg
Autor/en: 
Seite: 
46
Im Bereich der Bahntechnik zählt der Hochgeschwindigkeitsverkehr (HGV) zu den besonders dynamisch wachsenden Segmenten. Der weitere Ausbau der Hochgeschwindigkeitsnetze wird eine erhebliche Steigerung des Bahnverkehrs und einen überdurchschnittlichen Anteil am allgemeinen Verkehrswachstum bewirken. Hochgeschwindigkeitszüge sind heute für alle Reisen, die weniger als drei Stunden dauern, die beste Reiseform. Dies ist in erster Linie der Tatsache zu verdanken, dass die schnellen Züge die Stadtzentren direkt miteinander verbinden, während bei einer Flugreise zur reinen Flugzeit immer noch die Zeiten für die An- und Abreise sowie Abfertigung hinzugerechnet werden müssen. Mittlerweile haben Flugreisende einige Nachteile in Kauf zu nehmen, denn die verschärften Sicherheitskontrollen führen neben den aktuell steigenden Flugpreisen dazu, dass diese Reiseform an Attraktivität abnimmt. Auch ist die von Hochgeschwindigkeitszügen gebotene Servicequalität deutlich besser, denn nur hier können sich Fahrgäste frei bewegen und auf ihrer Reise einen hohen Komfort bei größtmöglicher Bequemlichkeit genießen.

TGV Est

Mit Tempo 320 an die Seine
Deine-Bahn_ID_2007-05-036.jpg
Seite: 
36
Mit einem großen Feuerwerk wurde am 15. März in Frankreich die Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Paris und Straßburg eingeweiht. Fünf Jahre dauerte der Bau der 300 Kilometer langen Trasse von Paris nach Ostfrankreich. Dabei hätte das Mammutwerk nach ursprünglichen Planungen eigentlich schon vor zehn Jahren fertig gestellt werden sollen. Technische Schwierigkeiten und Streit um die Finanzierung schoben den Baustart immer wieder hinaus, bis 2002 endlich der erste Schienenstrang gelegt werden konnte. Ab dem 10. Juni sollen nun deutsche ICE und französische TGV mit Tempo 320 über die Trasse rasen. Dadurch wird sich die Fahrzeit von Frankfurt nach Paris um zwei Stunden auf 4:11 Stunden verkürzen und mit dem Fahrplanwechsel im Dezember dann sogar auf 3:50 Stunden. Während von und nach Frankfurt ICE-Züge fahren, wird der TGV Fahrgäste in 3:40 Stunden von Paris nach Stuttgart bringen.