Leit- und Sicherungstechnik

Kreuzungspartner wollen Sicherheit an Bahnübergängen erhöhen

Die überwiegende Zahl an schwer oder tödlich verletzten Personen bei Eisenbahnunfällen sind nach wie vor „Benutzer von Bahnübergängen“ und „unbefugte Personen auf Eisenbahnanlagen“. Das geht aus dem Bericht des Eisenbahn-Bundesamts (EBA) gemäß Artikel 18 der Richtlinie über Eisenbahnsicherheit in der Gemeinschaft (Richtlinie 2004/49/ EG, „Sicherheitsrichtlinie“) über die Tätigkeiten als Sicherheitsbehörde hervor.
 

Strecke Emmerich – Basel soll mit ERTMS ausgerüstet werden

Das Bundesverkehrsministerium hat in einer Grundsatzentscheidung festgelegt,dass der deutsche Abschnitt“ (Emmerich – Basel) des europäischen Güterverkehrskorridors A (Rotterdam – Genua) mit dem Signalsystem ERTMS (European Rail Traffic Management System) auszurüsten ist. Die Deutsche Bahn sieht darin einen Meilenstein bei der Förderung grenzüberschreitender Verkehre.

Weltweit erste Eisenbahnstrecke ohne Außensignale

Die Deutsche Bahn hat den Konsortialpartnern Siemens und Kapsch CarrierCom den Auftrag erteilt, die 230 Kilometer lange Neubaustrecke von Ebensfeld über Erfurt bis Halle bzw. Leipzig mit dem europäischen Zugsteuerungssystem ETCS (European Train Control System) Level 2 auszubauen.

Wahrnehmung und Verhalten am Bahnübergang

Verkehrspsychologie
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Angesichts der Tatsache, dass Straßenverkehrsteilnehmer national wie international den Großteil der Verursacher von Bahnübergangsunfällen darstellen, werden Diskussionen über Sicherheit am „neuralgischen Kreuzungspunkt“ zwischen Schiene und Straße zurzeit noch zu einseitig aus eisenbahnbetrieblicher Perspektive geführt. Aus der psychologischen Analyse der Ursachen von Fehlverhalten beim Überqueren von Bahnübergängen lassen sich Maßnahmen zur Unfallvermeidung ableiten, die bestehende Sicherungsmaßnahmen ergänzen.

Bahntechnik im Gotthard-Basistunnel (Teil 2)

Leit- und Sicherungstechnik
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Nachdem in Deine Bahn 9/2016 die Komponenten Fahrbahn und Fahrstrom der Bahntechnik im Gotthard-Basistunnel vorgestellt wurden, werden im folgenden Beitrag die einzelnen Elemente der Leit- und Sicherungstechnik erläutert. Dabei muss zwischen den beiden Bereichen Tunnelleit- und Tunnelsicherungstechnik sowie Zugleit- und Zugsicherungstechnik unterschieden werden. Das eine bedingt das andere. Die Tunnelleit- und Tunnellsicherungstechnik ermöglicht erst den
sicheren Zugbetrieb, der mittels Zugleit- und Zugsicherungstechnik gewährleistet wird.

ETCS-Bedienoberfläche für Fahrdienstleiter

Elektronische Stellwerke
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Am 13. Dezember 2015 wurde mit der Neubaustrecke von Erfurt nach Leipzig/Halle die erste Strecke in Deutschland in Betrieb genommen, die mit ETCS Level 2 ohne ortsfeste Signale betrieben wird. Die ETCS-Bedienoberfläche, über die der Bediener vorübergehende Einschränkungen an der Infrastruktur eingeben kann, erweitert das Bedien(platz)system der Fahrdienstleiter von Elektronischen Stellwerken. Dieser Artikel stellt Aufbau und Bedienung der ETCS-Bedienoberflächen vor.

Leit- und Sicherungstechnik für ein automatisiertes System Bahn

Digitalisierung
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Die Grundlagen für den Ersatz der investitions- und instandhaltungsintensiven klassischen Leit- und Sicherungstechnik durch effizientere digitale Technik werden durch die Initiative der europäischen Infrastrukturbetreiber EULYNX[1] gelegt. Dieser Beitrag gibt einen Überblick zu den relevanten Auswirkungen und Veränderungsperspektiven mit dem Schwerpunkt „automatischer Fahrbetrieb“ und legt einen Vorschlag für eine Vorgehensweise zur Entwicklung und Implementierung des fahrerlosen Verkehrs vor.

Digitalisierung der signaltechnischen Infrastruktur

Leit- und Sicherungstechnik
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Alles wird 4.0, alles wird digital. Digitalisierung und begriffliche Derivate von „Industrie 4.0“ sind seit einiger Zeit in aller Munde. Doch was bedeuten diese Begriffe für sich genommen und im Zusammenhang mit der Signaltechnik? Welche technologischen oder gar gesellschaftlichen Trends lassen sich daraus ableiten und welche Rückschlüsse sind auf die Weiterentwicklung der Signaltechnik zu ziehen? Oder gelten diese Begriffe nicht für sicherheitskritische Systeme wie die Signaltechnik?

ETCS 2: Innovationssprung in der Bahnsicherungstechnik

60. Eisenbahntechnische Fachtagung des VDEI
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Die Einführung des Zugsicherungssystems ETCS Level 2 ohne Signale auf der Neubaustrecke Erfurt – Leipzig/Halle ist die bemerkenswerteste Innovation in der Bahnsicherungstechnik seit Einführung der elektronischen Stellwerke. Auf der 60. Eisenbahntechnischen Fachtagung des Verbands Deutscher Eisenbahn-Ingenieure setzten sich die Teilnehmer vor diesem Hintergrund mit der Typzulassung von Anlagen der Leit- und Sicherungstechnik und der Fahrdienstvorschrift der DB Netz AG auseinander.

Der Bahnübergang

Anlagen für den Bahnbetrieb
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Der Bahnübergang ist eine höhengleiche Kreuzung von Eisenbahnen mit Straßen, Wegen und Plätzen. Übergänge, die nur dem innerdienstlichen Verkehr dienen, und Übergänge für Reisende gelten nicht als Bahnübergänge. Nach den Vorschriften der Eisenbahn-Bau- und Betriebsordnung sind Bahnübergänge nur auf Bahnstrecken zugelassen, auf denen eine Höchstgeschwindigkeit der Züge von 160 Kilometern pro Stunde nicht überschritten wird.

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