Unterbau

Georadar: Der Blick ins Verborgene

Fahrbahnerkundung
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Das deutsche Schienennetz mit einer Gesamtlänge von ca. 33.000 km muss kontinuierlich instand gehalten und ausgebaut werden. Die jährlich steigende Belastung des Netzes und die Ansprüche an Zuverlässigkeit und Sicherheit bedingen ein funktionierendes System, das die gezielte Instandhaltung des Netzes ermöglicht. Neben den geplanten Baustellen führen auch ungeplante Baustellen zu Störungen im betrieblichen Ablauf. Diese sollen durch gezielte Planung von Instandhaltungsmaßnahmen reduziert werden.
 

Lärm in Kurven vermindern

Schienenschmiereinrichtungen
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Mit dem Ziel der Lärmreduzierung wurden im Rahmen des Konjunkturprogramms II Lärm an ausgewählten Standorten des Streckennetzes der DB Netz AG Schienenflankenschmier- und Schienenkopfkonditioniereinrichtungen eingebaut. Bei der Schienenflankenschmierung handelt es sich um ein Verfahren, das bei der DB Netz AG bereits seit Jahren zur Anwendung kommt. Die  Schienenkopfkonditionierung ist dagegen eine neuartige Maßnahme, für deren Anwendung vorab verschiedene Nachweise zu führen waren.

Wie man sie bettet, so liegen sie

Schotteraufbereitung
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Für die meisten Gleise ist Schotter immer noch die Basis für ihre Lagestabilität. Rund drei bis vier Millionen Tonnen Schotter baut die DB jedes Jahr aus ihrem Streckennetz aus. Das ist nicht etwa die Folge von Streckenstilllegungen, sondern notwendig, damit vom leichten Personentriebwagen bis zum 5.000 Tonnen schweren Erztransporter alle Züge sicher auf den Schienen rollen. Der ausgebaute Altschotter wird zu einem großen Teil aufbereitet und wieder als hochfester und zugleich elastischer Untergrund genutzt. Umfassende Untersuchungen stellen dabei sicher, dass gefährliche Schadstoffe zuvor entfernt werden.