Kreuzungen

Kreuzungspartner wollen Sicherheit an Bahnübergängen erhöhen

Die überwiegende Zahl an schwer oder tödlich verletzten Personen bei Eisenbahnunfällen sind nach wie vor „Benutzer von Bahnübergängen“ und „unbefugte Personen auf Eisenbahnanlagen“. Das geht aus dem Bericht des Eisenbahn-Bundesamts (EBA) gemäß Artikel 18 der Richtlinie über Eisenbahnsicherheit in der Gemeinschaft (Richtlinie 2004/49/ EG, „Sicherheitsrichtlinie“) über die Tätigkeiten als Sicherheitsbehörde hervor.
 

Ein Instrument zur kontinuierlichen Überprüfung der Sicherheit

Bahnübergangsschau
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Bahnübergänge bilden sowohl eisenbahn- als auch straßenseitig besondere Gefahrstellen, da sich zwei unterschiedliche Verkehrssysteme kreuzen. Hierbei stoßen die jeweiligen systemspezifischen Sicherheitsphilosophien – beispielsweise das Fahren auf Sicht im Straßenverkehr gegenüber dem Fahren auf gesicherten Fahrwegen im Eisenbahnverkehr – an ihre Grenzen. Um die Sicherheit dennoch zu gewährleisten, ist eine gemeinschaftliche und verkehrssystemübergreifende Betrachtung der Kreuzungsstelle notwendig. Die Bahnübergangsschau stellt dabei einen wichtigen Baustein dar.

Gefahrenherd Bahnübergang

Der britische Bahnnetzbetreiber Network Rail startete eine Kampagne mit drastischen Bildinhalten zur Warnung vor Gefahren an Bahnübergängen. Sie sorgte auch in Deutschland für Aufsehen. Wie ist die Situation hierzulande?

Weichen und Kreuzungen

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Schienenfahrzeuge können über spezielle Oberbaukonstruktionen in andere Gleise oder Strecken überwechseln. Im Streckennetz der DB AG gibt es dazu mehr als 70.000 Weichen und Kreuzungen die in Bahnhöfen und auf der freien Strecke in den unterschiedlichsten geometrischen und konstruktiven Bauformen vorkommen.
Alle Weichen und Kreuzungen können dabei auch im Bogen verlegt werden. Die jeweils zu wählende Bauform richtet sich nach dem Verwendungszweck der Weiche oder Kreuzung und nach den Platz- und Streckenverhältnissen am Einbauort.