Bahnsteige

DB modernisiert unterirdische S-Bahnhöfe

Die Deutsche Bahn hat im Rahmen des Programms „Zukunft Bahn“ mit der Modernisierung von insgesamt 32 unterirdischen S-Bahnstationen begonnen. Ab Mitte Juli werden zunächst acht Bahnhöfe in Frankfurt am Main umgebaut, es folgen weitere Stationen in Stuttgart, München und Hamburg.

DB Station baut kleine Bahnhöfe barrierefrei um

Die DB Station&Service AG hat im Juni mit der barrierefreien Umgestaltung ausgewählter kleiner Personenbahnhöfe begonnen. Das Vorhaben ist Teil eines Modernisierungsprogramms, das vom Bundesverkehrsministerium (BMVI) ins Leben gerufen wurde.

Bahnsteigerhöhungen an kleinen Bahnhöfen

Pilotprojekt
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Mit der Platzierung eines Pilotprojektes an zwei kleineren Bahnstationen im Ostwestfälischen Kreis Lippe erhielten die Bemühungen um einen barrierefreien Ausbau – für viele überraschend – plötzlich Auftrieb. Und die Umsetzung gelang rasch, vergleichsweise kostengünstig und baulich ansehnlich. Außerdem konnten die Beteiligten Erfahrungen für künftige Projekte dieser Größenordnung sammeln.
 

Konstruktionsformen für Bahnsteige

Bahnbautechnik
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Die Bequemlichkeit des Ein- und Aussteigens bei Personenwagen wird von der Geometrie der Bahnsteige im Zusammenhang mit dem Zugang zu den Fahrzeugen, im engeren Sinn aber auch durch die Barrierefreiheit für diesen wichtigen Teil der Personenbeförderung bestimmt. Deshalb werden in Normen und Richtlinien nur die Bahnsteigkantenhöhe über Schienenoberkante (SO) und der Abstand der Kante zur Gleisachse reglementiert. Die Baukonstruktion der Bahnsteige wird nicht durch Vorschriften bestimmt und unterliegt dem Stand der Technik und betriebswirtschaftlichen Prämissen.
 

Bahnhöfe - Nostalgie trifft Moderne

Seit 2009 investiert die Deutsche Bahn AG mittels Konjunkturpaketen der Bundesregierung in den Umbau von Bahnhöfen. 325 Millionen Euro werden dafür vom Bund bis Ende 2011 bereitgestellt. Bis dahin werden deutschlandweit 2.146 Bahnhöfe modernisiert sein.

Reisendensicherung auf Bahnsteigen

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Eisenbahnen müssen ihren Betrieb sicher führen, die Infrastruktur sicher bauen und in einem betriebssicheren Zustand halten. Die Beschaffenheit der Infrastruktur muss den Anforderungen an die Sicherheit und Ordnung genügen. Es ist unbestritten, dass der Betrieb einer Eisenbahn Gefahrenpotenzial birgt. Der Betreiber einer Eisenbahn muss im Rahmen seiner Möglichkeiten Vorkehrungen treffen, dass durch die typischen Gefahren keine Rechtsgüter anderer verletzt werden. Eine typische Gefahr ist z.B. der Sog eines fahrenden Zuges, der auf Personen und Gegenstände in der Nähe des Gleises wirkt. Nun stellt sich die Frage – WER schafft diese Gefahr? Ist es die Eisenbahn, welche die Zugfahrt zulässt? Oder die Eisenbahn, welche den Zug fährt? Oder ist es die Eisenbahn, welche Personen den Aufenthalt in der Nähe eines Gleises ermöglicht?

Reisendensicherung an höhengleichen Übergängen

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Die DB Netz AG ist das Konzernunternehmen, das für die Reisendensicherung an höhengleichen Übergängen die Auswahl der Sicherungsmaßnahmen verantwortet. Die Regelung des Zugangs zu Bahnsteigen ist eine wichtige Aufgabe im Eisenbahnbetrieb. Noch in den Nachkriegsjahren gab es auf größeren Bahnhöfen Bahnsteigsperren, durch die Personen, die keinen ausdrücklichen Anlass für das Betreten der Bahnsteige hatten, von diesen ferngehalten wurden. Darüber hinaus wurden auf kleineren Bahnhöfen und Haltepunkten, auf denen der Bahnsteigzugang höhengleich ausgeführt ist, häufig stationäre Mitarbeiter zur Reisendensicherung eingesetzt. Während die Bahnsteigsperren weggefallen sind, bestehen höhengleiche Übergänge weiterhin auf kleineren Bahnhöfen und Haltepunkten. Meistens ist die Reisendensicherung dem Fahrdienstleiter oder einem Schrankenwärter im Bereich des höhengleichen Übergangs übertragen. Die Grundlage für die Wahrnehmung der Aufgaben stellt die Konzernrichtlinie 408 – Züge fahren und Rangieren – dar, deren Örtlichkeitsbezug durch weitere Bestimmungen in den Örtlichen Richtlinien zur Konzernrichtlinie 408 für Mitarbeiter auf Betriebsstellen, ggf. auch in den Örtlichen Richtlinien zur Konzernrichtlinie 408 für Zugpersonal hergestellt wird.