Gestaltungselemente des Fahrwegs

DB modernisiert unterirdische S-Bahnhöfe

Die Deutsche Bahn hat im Rahmen des Programms „Zukunft Bahn“ mit der Modernisierung von insgesamt 32 unterirdischen S-Bahnstationen begonnen. Ab Mitte Juli werden zunächst acht Bahnhöfe in Frankfurt am Main umgebaut, es folgen weitere Stationen in Stuttgart, München und Hamburg.

DB Station baut kleine Bahnhöfe barrierefrei um

Die DB Station&Service AG hat im Juni mit der barrierefreien Umgestaltung ausgewählter kleiner Personenbahnhöfe begonnen. Das Vorhaben ist Teil eines Modernisierungsprogramms, das vom Bundesverkehrsministerium (BMVI) ins Leben gerufen wurde.

Gotthard-Eröffnung: Meilenstein für den europäischen Schienenverkehr

Vertreter der deutschen Bahn- und Verkehrsbranche haben die Eröffnung des Gotthard-Basistunnels in der Schweiz am 1. Juni als ein wegweisendes Schienenverkehrsprojekt und als Beispiel für die vorbildliche Schweizer Verkehrspolitik gewürdigt. Gleichzeitig übten die Verbände Kritik an der schleppend verlaufenden Fertigstellung der Verkehrsanbindungen auf deutscher Seite.

Kreuzungspartner wollen Sicherheit an Bahnübergängen erhöhen

Die überwiegende Zahl an schwer oder tödlich verletzten Personen bei Eisenbahnunfällen sind nach wie vor „Benutzer von Bahnübergängen“ und „unbefugte Personen auf Eisenbahnanlagen“. Das geht aus dem Bericht des Eisenbahn-Bundesamts (EBA) gemäß Artikel 18 der Richtlinie über Eisenbahnsicherheit in der Gemeinschaft (Richtlinie 2004/49/ EG, „Sicherheitsrichtlinie“) über die Tätigkeiten als Sicherheitsbehörde hervor.
 

City-Tunnel Leipzig und Mitteldeutsches S-Bahn-Netz in Betrieb gegangen

Nach rund zehnjähriger Bauzeit ist zum Fahrplanwechsel am 15. Dezember 2013 der City-Tunnel Leipzig in Betrieb gegangen. Das Bauwerk ist das Kernstück des neuen Mitteldeutschen S-Bahn-Netzes.
 

Längste Eisenbahnbrücke Deutschlands in der Endmontage

Genau 8.614 Meter lang ist die Saale-Elster-Talbrücke bei Halle, die derzeit im Rahmen des Verkehrsprojekts Deutsche Einheit (VDE) Nr. 8 gebaut wird. Damit ist sie die längste Eisenbahnbrücke Deutschlands. Nun ist nach Angaben der Deutschen Bahn der Bogenschluss bei der abschließenden Stahlkonstruktion vollzogen worden, und die Brücke befindet sich in der Endmontage.

Eröffnung und Inbetriebnahme des Katzenbergtunnels

Ein wichtiger Schritt beim Ausbau der Strecke Karlsruhe – Basel ist getan: Am 4. Dezember 2012 wurde der Katzenbergtunnel nach neun Jahren Bauzeit feierlich eröffnet. Mit 9.385 Metern Länge ist er nicht nur das größte Einzelprojekt der Aus- und Neubaustrecke Karlsruhe – Basel, sondern ab sofort auch der drittlängste Eisenbahntunnel Deutschlands.
 

Georadar: Der Blick ins Verborgene

Fahrbahnerkundung
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Das deutsche Schienennetz mit einer Gesamtlänge von ca. 33.000 km muss kontinuierlich instand gehalten und ausgebaut werden. Die jährlich steigende Belastung des Netzes und die Ansprüche an Zuverlässigkeit und Sicherheit bedingen ein funktionierendes System, das die gezielte Instandhaltung des Netzes ermöglicht. Neben den geplanten Baustellen führen auch ungeplante Baustellen zu Störungen im betrieblichen Ablauf. Diese sollen durch gezielte Planung von Instandhaltungsmaßnahmen reduziert werden.
 

Weichenantriebsdiagnose mit DIANA

Präventive Instandhaltung
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Die Verlässlichkeit von Weichen ist maßgeblich für einen pünktlichen Bahnverkehr. Daher investiert die Deutsche Bahn rund 45 Millionen Euro in eine virtuelle Diagnose- und Analyse-Plattform, kurz genannt DIANA. Bis Ende 2020 sollen von den 70.000 Weichen im Fern-und Ballungsnetz 30.000 betriebswichtige Weichen mit der  Weichenantriebsdiagnose zur Unterstützung einer präventiven Instandhaltung ausgerüstet werden.
 

Vortrieb im Tunnel Rastatt: Freie Fahrt auch unter Wasser

Konstruktiver Ingenieurbau
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Die Strecke von Karlsruhe nach Basel ist Bestandteil des wichtigsten europäischen Güterverkehrskorridors von Rotterdam nach Genua. Laut Prognosen sollen hier im Jahr 2020 56 Milliarden Tonnenkilometer pro Jahr transportiert werden. Um die Kapazitäten auf der Rheintalbahn zu erhöhen und das steigende Verkehrsaufkommen aufnehmen zu können, wird die Strecke ausgebaut. Im nördlichsten Abschnitt der Ausbau- und Neubaustrecke entsteht unter dem Stadtgebiet von Rastatt ein neuer Eisenbahntunnel. Güter- und schnelle Personenzüge werden künftig so unter Rastatt hindurchgeführt. Lockere Gesteinsschichten und ein hoher Grundwasserspiegel stellen beim Bau des Tunnels neben Überdeckungen von zum Teil nur vier Metern komplexe Herausforderungen an die Vortriebstechnik.
 

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