Bauplanung

Mit BIM nachhaltig Planen und Bauen

Ökologie
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Nachhaltigkeit ist ein zentrales Zukunftsthema, das auch in der Baubranche immer wichtiger wird. Die mit Building Information Modeling (BIM) forcierte Digitalisierung ermöglicht diesbezüglich einen völlig neuen Ansatz. Dabei werden im Modell hinterlegte Baustoffinformationen den Baustoffäquivalenten der Datenbank Ökobaudat zugeordnet. Die Kombination der Wirkindikatoren mit den Mengen aus dem BIM-Modell ermöglicht es, den ökologischen Fußabdruck von Bauwerken bereits in der Planung ohne großen Aufwand zu bestimmen und zu optimieren.

 

Bahnsteigerhöhungen an kleinen Bahnhöfen

Pilotprojekt
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Mit der Platzierung eines Pilotprojektes an zwei kleineren Bahnstationen im Ostwestfälischen Kreis Lippe erhielten die Bemühungen um einen barrierefreien Ausbau – für viele überraschend – plötzlich Auftrieb. Und die Umsetzung gelang rasch, vergleichsweise kostengünstig und baulich ansehnlich. Außerdem konnten die Beteiligten Erfahrungen für künftige Projekte dieser Größenordnung sammeln.
 

Gleisbauarbeiten auf einer Insel

Inseleisenbahn Borkum
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Inseln sind schön, schon der Name wird in Verbindung gebracht mit Ferien, Urlaub, einem steifen Wind, herrlichem Sonnenschein und langen Stränden: Das stimmt, so sind die Inseln in der Nord- und Ostsee. Und nicht so selten haben sie eine Eisenbahn, die genauso gepflegt wird wie die großen Nachbarn, die Gleisinfrastrukturen auf dem Festland. Die geografische Lage in der See erfordert bei anstehenden Gleisbauarbeiten die Berücksichtigung besonderer Randbedingungen. Anhand von geplanten Oberbau- und Zusammenhangsarbeiten im Jahr 2014 auf der Insel Borkum soll dies im Folgenden näher erläutert werden.
 

Neue Brücken für das Pegnitztal

Die Deutsche Bahn plant, die Bahnstrecke durch das fränkische Pegnitztal mit 23 neuen Brücken auszustatten. Die Kosten sollen sich auf rund 100 Millionen Euro belaufen.

Gründliche Organisation der Planung senkt Risiken

Planungsorganisation
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Im Investitionsgeschäft – und das nicht nur bei der Bahn – erlebt man häufig Projekte, bei denen trotz des Bemühens aller Beteiligten nichts gelingt und scheinbar von Anfang an alles danebengeht. Bei genauer Betrachtung kann man jedoch feststellen, dass bei der eigentlichen Realisierung des Vorhabens viele Probleme, gleich ob es technische, finanzielle oder rechtliche sind, ihre Ursache weit vor dem eigentlichen Baubeginn haben und bei ruhiger und besonnener Organisation des Planungsvorlaufs hätten vermieden werden können. Leider sind es nicht die klassischen Planungsfehler, bei denen sich ein Statiker oder Konstrukteur versieht, da sich diese durch ausgeklügelte Prüfverfahren weitgehend ausschließen lassen. Es sind meist ganz simple Fehler in den Planungs- und Vorbereitungsabläufen, die zu Zeitverzügen und danach zu hektischen Nachsteuerungsschritten führen, die dann wiederum eine Kette von Fehlhandlungen in Gang setzen.

Stellwerkstechnik bei Umbauvorhaben

Ansatz für ein Bewertungsverfahren
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Ein Stellwerk ist kontinuierlich an neue Anforderungen anzupassen. Es ist zum Beispiel möglich, ein bereits bestehendes Stellwerk umzubauen und dem veränderten Gleisplan anzugleichen. Der Umbau im Gleisplan von Bahnhöfen erfolgt in mehreren Schritten, den so genannten Bauzuständen. Allerdings wird hierbei häufig ein neues Elektronisches Stellwerk (ESTW) errichtet, da jede technische Einrichtung nur eine begrenzte Lebensdauer hat. Demzufolge ist bereits vor Beginn der Baumaßnahme unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten zu prüfen, ob ein neu zu bauendes ESTW anstelle eines alten Stellwerkes einzusetzen ist.

Der Artikel basiert auf der Diplomarbeit des Verfassers am Institut für Eisenbahn und Verkehrswesen der Universität Stuttgart, für die er im vergangenen Jahr mit dem Förderpreis des Verbandes Deutscher Eisenbahn-Ingenieure (VDEI) ausgezeichnet wurde.

Aktuelle Herausforderungen bei der LST-Planung

Fachtagung der TU Dresden
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Im Oktober 2009 fand die 15. Fachtagung der Professur der Verkehrssicherungstechnik der Technischen Universität Dresden zum Thema „Entwicklungen des Sicherungswesens in Theorie und Praxis“ statt. Unter dem Titel „Aktuelle Herausforderungen der LST-Planung“ widmeten sich die rund 190 Teilnehmer aus Deutschland, Italien, Ungarn und der Schweiz dem Thema Elektronische Stellwerke (ESTW) sowie der Planung des künftigen europäischen Zugsicherungs- und Zugsteuerungssystems ECTS. Der folgende Beitrag gibt Ihnen einen Überblick über die Themen.

25 Tunnel für die Neu- und Ausbaustrecke Nürnberg – Berlin

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In dem 200 Kilometer langen Neubauabschnitt Ebensfeld – Erfurt – Leipzig/Halle des Gesamtprojektes Nürnberg – Berlin werden 25 Tunnel errichtet.

Planung und Realisierung erfordern einen hohen Aufwand, weil erstmals alle Projektphasen das neue TSI-Procedere mit dem Ziel durchlaufen, dass auf dem neuen Teilstück des Transeuropäischen Hochgeschwindigkeitsnetzes alle in Europa zugelassenen Fahrzeuge diskriminierungsfrei verkehren können.

Die Instandhaltungsplanung

Flexibel, effektiv und zielgerichtet
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Jedes Unternehmen steht in einer engen Beziehung zu seiner Umwelt, welche von permanenten wirtschaftlichen, politischen und rechtlichen Strukturveränderungen geprägt ist. Auch die DB Netz AG als Infrastrukturunternehmen stellt sich kontinuierlich diesen Veränderungen. Die jeweilige Qualität der Investitions- und Instandhaltungsentscheidungen hat gerade auch für DB Netz eine hohe Bedeutung für die weitere Unternehmensentwicklung.

Konzeptionelle Planungsgrundsätze

Punktförmig wirkendes Zugbeeinflussungssystem PZB 90
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In der vorherigen Ausgabe von „Deine Bahn“ wurden PZB 90-Prinzipien aufgezeigt und erläutert. In diesem Beitrag werden darauf aufbauende Grundsätze für die praktische Umsetzung in der Infrastruktur abgehandelt.