Bahnbau

iaf 2017: Gleisbau-Branche kommt in Münster zusammen

Am 30. Mai öffnet die Internationale Ausstellung Fahrwegtechnik (iaf) zum 27. Mal ihre Pforten. Mehr als 200 Aussteller aus 18 Ländern haben sich beim Verband der Eisenbahn-Ingenieure (VDEI) angemeldet und zeigen auf der vergrößerten Ausstellungsfläche in der Halle Münsterland und auf dem Außengelände des Messe- und Kongresszentrums neue Technologien, Verfahren, Maschinen und Materialien für Gleisbau und -instandhaltung.

Vierter Kongress der TH Mittelhessen zum digitalen Bauen

Die Zukunft des Planens und Bauens steht auf dem Programm des vierten Kongresses „Infrastruktur digital planen und bauen 4.0“ der Technischen Hochschule Mittelhessen, der am 13. und 14. September in Gießen stattfindet. Kooperationspartner sind die Deutsche Bahn und das 5D-Institut. Im Vordergrund steht der Umsetzungsstand des Stufenplanes Digitales Bauen des Bundesverkehrsministeriums.

iaf 2017: VDEI vergibt Förderpreis für Nachwuchsingenieure

Der Verband Deutscher Eisenbahningenieure (VDEI) vergibt zum zweiten Mal einen Förderpreis für Nachwuchsingenieure. Die Verleihung erfolgt auf der 27. Internationalen Ausstellung Fahrwegtechnik (iaf), der weltgrößten Messe für Schieneninfrastruktur, die vom 30. Mai bis 1. Juni 2017 in Münster stattfindet.

DB Engineering berät Hyperloop: Mit Schallgeschwindigkeit durch die Wüste

Die Deutsche Bahn beteiligt sich über Ihre Tochtergesellschaft DB Engineering und Consulting (DB E&C) an der Umsetzung des Hochgeschwindigkeits-Transportsystems Hyperloop. Wie die DB im Mai bekanntgab, hat das US-Startup Hyperloop One die bahneigene Ingenieurberatung mit einer Machbarkeitsstudie beauftragt, die den Einsatz der Hyperloop-Technologie für die Güterbeförderung in Saudi-Arabien, Katar und den Vereinigten Arabischen Emiraten untersucht.

Ministerium beginnt mit Messfahrten auf dem Schienennetz

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) hat im Februar mit Messfahrten auf dem deutschen Schienennetz begonnen. Der Bund macht damit erstmals von seinem in der Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung (LuFV) fixierten Recht Gebrauch, eigene Messungen durchzuführen, um die Qualität des deutschen Schienennetzes zu überprüfen. Das hat das BMVI in einer Pressemitteilung bekannt gegeben.

Schienenschleifen mit doppelter Geschwindigkeit

Die DB Netz AG hat vom US-amerikanischen Hersteller Loram zwei neue  Hochleistungsschienenschleifmaschinen zur präventiven Instandhaltung ihres Streckennetzes erworben. Das Unternehmen investiert dafür rund 40 Millionen Euro und ist damit nach eigenen Angaben der erste europäische Infrastrukturbetreiber mit eigenen Fahrzeugen. Die Hochleistungsschienenschleifmaschinen
bestehen aus vier Einzelfahrzeugen mit einer Gesamtlänge von über 80 Metern und verfügen über 60 Schleifsteine sowie eine maximale Höchstgeschwindigkeit von 100 Kilometern pro Stunde (km/h).

Internationale Ausstellung Fahrwegtechnik iaf

Der Verband Deutscher Eisenbahn-Ingenieure (VDEI) veranstaltet vom 28. bis zum 30. Mai seine 26. Internationale Ausstellung Fahrwegtechnik iaf. Knapp 200 Aussteller aus mehr als 20 Ländern werden in Münster vor Ort sein, um sich über die Innovationen in der Schienen- und Fahrzeugtechnik zu informieren – das bedeutet einen Ausstellerrekord für die Fachmesse.

Eröffnung und Inbetriebnahme des Katzenbergtunnels

Ein wichtiger Schritt beim Ausbau der Strecke Karlsruhe – Basel ist getan: Am 4. Dezember 2012 wurde der Katzenbergtunnel nach neun Jahren Bauzeit feierlich eröffnet. Mit 9.385 Metern Länge ist er nicht nur das größte Einzelprojekt der Aus- und Neubaustrecke Karlsruhe – Basel, sondern ab sofort auch der drittlängste Eisenbahntunnel Deutschlands.
 

Bahntechnik im Gotthard-Basistunnel (Teil 2)

Leit- und Sicherungstechnik
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Nachdem in Deine Bahn 9/2016 die Komponenten Fahrbahn und Fahrstrom der Bahntechnik im Gotthard-Basistunnel vorgestellt wurden, werden im folgenden Beitrag die einzelnen Elemente der Leit- und Sicherungstechnik erläutert. Dabei muss zwischen den beiden Bereichen Tunnelleit- und Tunnelsicherungstechnik sowie Zugleit- und Zugsicherungstechnik unterschieden werden. Das eine bedingt das andere. Die Tunnelleit- und Tunnellsicherungstechnik ermöglicht erst den
sicheren Zugbetrieb, der mittels Zugleit- und Zugsicherungstechnik gewährleistet wird.

Bahntechnik im Gotthard-Basistunnel

Konstruktiver Ingenieurbau
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Die Bahntechnik im Gotthard-Basistunnel umfasst komplexe Anlagen und Systeme aus verschiedenen technischen Bereichen in einem anspruchsvollen Umfeld. Es ist jedoch nicht allein die große Summe der einzelnen Teilkomponenten oder deren bautechnische Mächtigkeit, die den Grad an Komplexität bestimmen, sondern vor allem die übergeordnete Rahmenbedingung, die erforderlich ist, um einen sicheren und zuverlässigen Transport von Personen und Gütern auf Schienen zu gewährleisten. Das bedeutet bei den geforderten Geschwindigkeiten von bis zu 250 Kilometer pro Stunde und der damit einhergehenden Sicherheitsintegritätsstufe von SIL4 (Security Integrity Level), dass nahezu jedes Bauteil zu einem sicherheitsbestimmenden Objekt werden kann. Diese Rahmenbedingungen machen aus einem komplizierten statischen Bauwerk eine komplexe und dynamische Anlage.

 

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