Organisation

Der Fernverkehr als hochzuverlässiges Unternehmen

Organisationspsychologie
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Im Zusammenhang mit der Strategie 2020 bei der DB AG wurde in der DB Fernverkehr AG beschlossen, sich mit dem Thema „Hochzuverlässige Organisation“ auseinanderzusetzen und ein entsprechendes Projekt mit den
Triebfahrzeugführern durchzuführen. Im Kern geht es darum, nahezu fehlerfrei zu agieren und konsistent gute Entscheidungen zu treffen, um stets eine hohe Qualität zu gewährleisten. Das langfristige Ziel ist es, im ganzen Fernverkehr als hochzuverlässige Organisation zu agieren. Der folgende Artikel gibt einen Einblick in die Ideen und Schwerpunkte der hochzuverlässigen Unternehmen sowie in den Entwicklungsprozess des Projekts in der DB Fernverkehr AG bis zum Zeitpunkt der Umsetzung.

Veränderungsprozesse laufen nicht immer nach Plan

Organisations- und Managementforschung
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Das Thema Veränderung von Organisationen taucht seit fast 100 Jahren im Management unter verschiedensten Bezeichnungen auf. „Change“, „Wandel“, „Lernende Organisation“ oder „Wissensmanagement“ sind nur einige der Bezeichnungen, die ebenso wie die damit verbundenen Methoden zur Realisierung deutlichen Modeerscheinungen unterliegen. Das zeigt nicht nur die zunehmende Wichtigkeit organisationaler Veränderungen, sondern auch die Tatsache, dass Veränderungsvorhaben ein wachsendes Risiko zum Scheitern zeigen. Auf dieses Dilemma wird mit immer neuen Modethemen und einer wahren Flut von Ratgeberliteratur reagiert.

Die produktive Kraft von Organisationen

Organisationale Energie
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Organisationale Energie ist für Unternehmen immer dann entscheidend, wenn sie sich außerordentlichen Herausforderungen wie tiefgreifenden Wandlungsprozessen oder Innovationen gegenübersehen. Forschungsergebnisse zeigen, dass sich Unternehmen bezüglich ihrer Energie unterscheiden. Vier typische Energiezustände lassen sich beobachten: produktive Energie, angenehme Trägheit, resignative Trägheit und korrosive Energie. Der Beitrag beschreibt, wie Organisationale Energie begriffen werden kann und wer die wesentlichen Treiber Organisationaler Energie sind. Verschiedene Strategien werden vorgestellt, wie Führungskräfte die Energie im Unternehmen gezielt beeinflussen können.

Hohes Engagement für die regionale Infrastruktur

DB Netz AG entwickelt ProNetz+ Regionalnetze für mehr Nachhaltigkeit, Effizienz und Transparenz
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Eines der wichtigsten Unternehmensziele der Deutschen Bahn AG ist es, Mobilität in ganz Deutschland anzubieten – in den Ballungs­gebieten wie auch in der Fläche. Um einen effizienten Betrieb von Bahnstrecken auch in der Region dauerhaft zu sichern und zu stärken sowie Kundenorientierung und Wirtschaftlichkeit zu fördern, wurden im Zuge der Mittelstandsoffensive im Jahr 2000 die Regionalnetze ins Leben gerufen. Die Regionalnetze sind als Geschäftseinheiten bei der DB Netz AG angesiedelt und umfassen ausschließlich die Infrastruktur.

Corporate Governance: Verhaltensregeln für Unternehmensführung – für börsennotierte Unternehmen eine Selbstverständlichkeit?

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Die Deutsche Bahn AG (DB AG) geht an die Börse. Mit dem Gang an den Kapitalmarkt gelangt das Unternehmen in einen neuen Fokus. Die DB AG und ihr Management werden zukünftig von Kapitalanlegern genauer beobachtet werden. Dieser Beitrag geht der Frage nach, welche Verhaltensweisen im Rahmen der Unternehmensführung, Kontrolle und Interessenvertretung kapitalmarktorientierte Gesell­schaften zeigen sollten und wie die Kontrolle der Geschäftsführung solcher Unternehmen sich gestaltet. In diesem Zusammenhang werden grundsätzliche Unternehmensverfassungsaspekte aus dem Aktienrecht und aktuelle Tendenzen in der Diskussion um die Corporate Gover­nance Grundsätze aufgegriffen.
Wer mit seinem eigenen Kapital wirtschaftet, ist nur sich selbst gegenüber zur Rechenschaft verpflichtet. Wer aber mit dem hingegebenen Geld Fremder ar­beitet, seien es Gläubiger oder Anleger, muss die vernünftige Verwendung und den sachgerechten Umgang mit diesen Mitteln dokumentieren und erläutern. Eine solche Rechenschaft über die Verwendung der finanziellen Mittel erfolgt durch Jahresabschlüsse. Diese Aspekte gewinnen insbesondere bei den Kapi­talgesellschaften in der Rechtsform der AG und GmbH Bedeutung, da bei diesen Gesellschaften die Eigentümer der Unternehmen nicht zwangsläufig auch die Geschäftsführung innehaben. Bei größeren Unternehmen ist es die Regel, dass die Eigentümer eine Geschäftsleitung mit der Wahrnehmung ihrer Interessen beauftragen. Neben den Eigentümern wirken aber auch noch andere Gruppen mit ihren Interessen auf die Ausrichtung eines Unternehmens ein.

Shared Service Center: Wertbeitrag und zukünftige Trends

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Für den Konzern Deutsche Bahn ist die Organisation von Dienstleistungen und Geschäftsprozessen in selbständigen Service Centern und anderen Organisationseinheiten seit Gründung der DB AG ein wichtiges Thema. Die Management- und Technologieberatung BearingPoint hat im Jahr 2007 in einer Finanzstudie den Aufbau von Shared Service Centern (SSC) in den Bereichen Finanzen/Rechnungswesen mehrerer großer Unternehmen in Deutschland, Österreich und Schweiz untersucht. Die dabei gemachten Erfahrungen werden im folgenden Beitrag dargestellt.

Wie ein japanisches Logistiksystem die Automobilindustrie revolutionierte

Das Toyota Production System:
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Die Anforderungen an die Transport- und Logistikunternehmen haben sich in den letzen Jahren radikal verändert. Dies ist im Wesentlichen auf veränderte Abläufe in der Produktion zurück zu führen. Daher beleuchtet dieser Artikel das vielleicht wichtigste Produktionssystem im Zusammenhang mit den Veränderungsprozessen, das Toyota Production System (TPS) und seine Historie. Im Artikel werden zunächst die Entstehungsgeschichte des TPS sowie die wesentlichen Bestandteile des TPS dargestellt. Mittlerweile haben nahezu alle europäischen Hersteller die wesentlichen Elemente der Lean Production (schlanke Produktion) eingeführt. Dabei gilt, dass die Vielzahl der Methoden und Instrumente dieses Produktionskonzeptes kein in sich geschlossenes Baukastensystem sind, sondern dass – je nach Situation – unterschiedliche Ansätze miteinander kombiniert werden. Alle erfolgreichen Anwendungen haben aber ein gemeinsames Erfolgsrezept, das den Kern der Lean Production bildet: Genialität durch Einfachheit.

Weichenstellung für die Zukunft

Die Unternehmensentwicklung der DB AG im Lichte der Teilprivatisierung
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In seiner außerordentlichen Sitzung im Mai dieses Jahres hat der Aufsichtsrat der DB AG eine neue Konzernstruktur beschlossen. Zum 1. Juni werden die Personenverkehrs-, Transport- und Logistiktöchter der DB sowie Beteiligungen und Dienstleistungen in der DB Mobility Logistics AG zusammengefasst. Was nach einer Formalie aussieht ist de facto der Einstieg in die Teilprivatisierung unseres Unternehmens. Die Bundesregierung – bisher noch alleiniger Eigentümer der DB AG – hatte zwei Wochen zuvor den Weg für frei gemacht für eine Beteiligung Dritter an den Gesellschaften, die heute in der neuen Zwischenholding gebündelt sind. Mit diesen Meilensteinen wird eine Entwicklung vollendet, die 1994 mit der Bahnreform begann und die ein erfolgreiches Kapitel deutscher Wirtschaftsgeschichte und europäischer Eisenbahngeschichte darstellt. Gleichzeitig schaffen diese Schritte die Grundlage dafür, dass diese Erfolgsgeschichte auch in Zukunft, unter sich ändernden Rahmenbedingungen, fortgeschrieben werden kann. Wir sind davon überzeugt, dass nicht zuletzt aufgrund globaler Trends wie Globalisierung oder Klimawandel die DB-Aktie auch langfristig zu einer attraktiven Anlage für Investoren wird. Dass auch die Platzierung von DB-Anteilen am Kapitalmarkt erfolgreich wird, dafür wird die Beibehaltung des Zusammenspiels von Netz und Betrieb sowie die Kontinuität des Managements sorgen.

Eigenkapitalbeschaffung für börsennotierte Unternehmen

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Die Deutsche Bahn AG geht an die Börse. Dieser Beitrag liefert Hintergründe eines Börsengangs und erläutert die Grundlagen bei der Ausgabe von Aktien am Kapitalmarkt. Der Börsengang der Deutschen Bahn AG (DB AG) ist in aller Munde. Die Beschaffung von Kapital eines Unternehmens von außen kann über Hereinnahme von Fremdkapital und/oder Eigenkapital erfolgen. Die DB AG beschaffte ihr notwendiges Fremdkapital bislang schon über den Kapitalmarkt, insofern ist nur die Ausweitung der Kapitalbeschaffungsmöglichkeit über das Eigenkapital an der Börse eine Neuerung, die auf das Unternehmen zukommt.

Erfolgreiche Veränderung eines Geschäftsfeldes am Beispiel der DB Netz AG

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Die DB Netz AG befindet sich seit 2006 in einem umfassenden Veränderungsprozess. Vor dem Hintergrund des ständig wachsenden Schienenverkehrs war es notwendig geworden, Strukturen und Prozesse bei der DB Netz AG zu hinterfragen und die Weichen für die Zukunft neu zu stellen. Das 2007 entwickelte Programm ProNetz war letztlich der Schlüssel für diesen nachhaltigen und erfolgreichen Wandel. Es zielt im Wesentlichen darauf, die eigene Wirtschaftlichkeit zu erbes- sern, die Leistungsfähigkeit zu erhöhen, die Qualität zu sichern und den Kundenservice zu optimieren. Der folgende Beitrag erläutert, wie es gelang, diesen Veränderungsprozess umzusetzen – ohne den laufenden Betrieb zu beeinträchtigen.

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