Öffentliche Eisenbahnen

Schienen-Verbände fordern mehr politischen Rückhalt von kommender Bundesregierung

Vor dem Hintergrund der Gespräche über die Bildung einer zukünftigen Regierungskoalition im Bund haben die maßgeblichen Interessenvereinigungen der Bahnbranche ihre verkehrspolitischen Positionen und Vorschläge bekräftigt und konkretisiert. Die Bahnindustrie und die Wettbewerbsbahnen stellten außerdem aktuelle Zahlen zur Entwicklung von Umsätzen und Marktanteilen vor.

IT-TRANS 2018: Intelligente Lösungen für den öffentlichen Personenverkehr

Alle zwei Jahre trifft sich die internationale Fachwelt des öffentlichen Personenverkehrs (ÖPV) auf der IT-TRANS, um sich über Innovationen zu IT-basierten Themen und Produkten für die Branche auszutauschen. Veranstalter sind der Internationale Verband für öffentliches Verkehrswesen (UITP) und die Karlsruher Messe- und Kongress GmbH (KMK).

Netzinvestitionen: Deutschland liegt im europäischen Vergleich zurück

Bei den öffentlichen Ausgaben für die Schieneninfrastruktur belegt die Bundesrepublik im Vergleich mit ausgewählten europäischen Staaten nur einen der hinteren Plätze. Dies geht aus Berechnungen hervor, die der Lobbyverband Allianz pro Schiene und das Beratungsunternehmen SCI Verkehr Anfang Juli in Berlin vorgestellt haben.

Wissenswertes zum SPNV in Deutschland

Schienenpersonennahverkehr
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Die Deutsche Bahn und andere Eisenbahnverkehrsunternehmen werden in der Öffentlichkeit häufig für Dinge verantwortlich gemacht, auf die sie keinen oder nur einen sehr geringen Einfluss haben: Fahrgäste beschweren sich zum Beispiel über wegfallende (Direkt-)Verbindungen, fehlende Angebote in den frühen Morgen- sowie späten Abendstunden und über eine fehlende Vertaktung mit dem lokalen Öffentlichen Personennahverkehr. Doch solche Beschwerden betreffen häufig Qualitätsmängel, die nicht im Verantwortungsbereich der Deutschen Bahn bzw. anderer Eisenbahnverkehrsunternehmen liegen. Es ist daher an der Zeit, etwas Aufklärung zu leisten.

Plädoyer für einen florierenden Nahverkehr

Öffentlicher Personennahverkehr
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Am 11. Dezember 2014 findet die Ministerpräsidentenkonferenz mit Bundeskanzlerin Angela Merkel statt. Neu verhandelt werden die Bund-Länder-Finanzbeziehungen. Hierbei muss esauch um die Revision der Regionalisierungsmittel gehen, deren Höhe ab dem 1. Januar 2015 offen ist. Diese Mittel erhalten die Bundesländer aus der Mineralölsteuer. In erster Linie werden sie für den regionalen Schienenpersonenverkehr (SPNV) verwendet, aber sie kommen auch dem übrigen Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) zugute. Zu Recht sehen die Ministerpräsidenten einen höheren Bedarf: Die Mittel sollen von derzeit 7,3 auf 8,5 Milliarden Euro jährlich steigen und sich jedes Jahr um 2,8 Prozent erhöhen. Doch im Bundeshaushalt 2015 sind die Mittel auf dem derzeitigen Stand eingefroren. Der Bund zeigt sich wie bei anderen wichtigen Finanzierungstöpfen des Öffentlichen Nahverkehrs kritisch. Vernünftig ist das nicht.

Marktperspektiven für innerstädtische Schienenfahrzeuge

Öffentlicher Schienenpersonennahverkehr
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Noch vor 20 Jahren war der Markt insbesondere im Straßenbahnsektor weltweit überschaubar. Eine Hand voll Wagenkastenhersteller teilte den Markt unter sich auf und griff wahlweise auf eine etwas größere Anzahl von elektrischen Komponentenherstellern zu. Vor etwa 15 Jahren änderte sich dies, es setzte eine Konsolidierungsphase in Richtung Systemanbieter ein. Zeitgleich etablierte sich die Drehstromantriebstechnik und insbesondere durch sie die Niederflurtechnik.

Chronische Unterfinanzierung der Schieneninfrastruktur

Investitionspolitik
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Die neue Bundesregierung gibt sich bahnfreundlich. In der Koalitionsvereinbarung haben Union und SPD angekündigt, Verkehr auf die umweltfreundliche Schiene zu verlagern. Die große Koalition reiht sich damit ein in den Reigen der Vorgängerregierungen, die genau das über all die Jahre ebenfalls versprochen haben. Der Erfolg der staatlich immer wieder angekündigten Verlagerungspolitik ist jedoch überschaubar.

Deutscher Bahnmarkt steht vor Richtungsentscheidungen

Marktstudie
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Zwanzig Jahre nach der Bahnreform stehen Bahnwirtschaft und bahntechnische Industrie in Deutschland vor substanziellen Herausforderungen. Die Nachfrage nach Verkehrsdiensten auf der Schiene ist seit Jahren stark und erfordert in den Wachstumskernen einen deutlichen Ausbau der Netze und Flotten. Gleichzeitig machen demografische Prognosen für den ländlichen Raum ein massives Umgestalten des öffentlichen Verkehrs in diesen Regionen erforderlich.

Deutsche Bahn investiert weiter in Schieneninfrastruktur

Die Deutsche Bahn AG hat angekündigt, ihre Investitionen in die Schieneninfrastruktur auch im neuen Jahr stabil zu halten. Für das Jahr 2013 hat der Konzern übereinstimmenden Medienberichten zufolge 4,4 Milliarden Euro eingeplant, um insgesamt 3.000 Kilometer Schienenwege zu erneuern. Diese Summe entspricht in etwa den Beträgen, die die DB auch in den vergangenen Jahren in ihr Netz investiert hat.

Lärmsanierung an Schienenwegen des Bundes

Lärmsanierungsprogramm
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Die Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen der Eisenbahnen des Bundes verhilft Anwohnern zu ruhigeren Nächten. Wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind, finanzieren die Bundesregierung und die DB Netz AG die Kosten unter anderem für Schallschutzwände und Fenster.

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