Verkehrsverbünde

Fahrzeugkonzept der S-Bahn Berlin

Städtischer Nahverkehr
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Am 27. Januar unterzeichneten die Bundesländer Berlin und Brandenburg den neuen Verkehrsvertrag mit der S-Bahn Berlin für den künftigen Betrieb des Teilnetzes Ring/Südost im Zeitraum 2021 bis 2035. Der neue Verkehrsvertrag umfasst ein Volumen von 9,7 Millionen Zugkilometern pro Jahr; das entspricht fast einem Drittel des gesamten Berliner S-Bahn-Netzes. Im Rahmen der Vertragsunterzeichnung wurden auch Details zu den Fahrzeugen vorgestellt, die künftig auf dem Teilnetz verkehren sollen. Die Neuerungen im Innenraum zielen auf eine deutliche Steigerung des Fahrgast-Komforts ab.

Energieschub für vernetzte Mobilität

eMobility Cube Wolfsburg
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Vernetzte eMobilitätsdienstleistungen, die elektrifizierte Mobilitätsangebote und den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) verknüpfen sowie Information und Austausch zu neuen Mobilitätsformen fördern, sind wichtige Bausteine für eine effiziente Verkehrsabwicklung in urbanen Räumen. Bislang findet eine tatsächliche Vernetzung allerdings nur selten statt. Die Stadt Wolfsburg hat mit der Eröffnung ihres Elektromobilitätszentrums in direkter Nachbarschaft zum Wolfsburger Hauptbahnhof eine Plattform geschaffen, wo elektromobile Infrastrukturen, ÖPNV, digitale Medien sowie neue Formen des Zusammenlebens und Austausches verbunden werden. Es ist das weltweit erste integrierte Sharing-System für Auto und Rad.

Modernisierung, Sanierung und Ausbau der Verkehrsnetze

Gemeinschaftliche Aufgaben von Bund, Ländern und Gemeinden
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Kommunale Verkehrsnetze bedienen die Stadt. Ihre Funktionsfähigkeit ist konstitutiv für das Wirtschaftsleben, für Handel und Wandel in einer Stadt. Mit ihren Hauptverkehrsstraßen und den Netzen des schienengebundenen Öffentlichen Personennahverkehrs wie U-Bahnen, S-Bahnen, Stadt- und Straßenbahnen sind die kommunalen Verkehrsnetze zentrale Bestandteile (Knoten) der überörtlichen Netze von Landes- und Bundesstraßen sowie Autobahnen. Sie dienen der Verknüpfung und der lokalen bzw. regionalen  Zuführung/Erschließung. Kommunale Verkehrspolitik wirkt somit an der Umsetzung der Verkehrspolitik des Bundes und der Länder mit. Sie ist dabei nicht selten zukunftsbezogener als die Verkehrspolitik der anderen föderalen Ebenen.

Zukunftsorientierte Angebotsplanung für Schiene und Straße

Öffentlicher Personennahverkehr
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Das wachsende Mobilitätsaufkommen in der Metropolregion Berlin-Brandenburg stellt Aufgabenträger und Verkehrsbetreiber vor die Herausforderung, Verkehrsangebote und Infrastruktur bedarfsgerecht weiterzuentwickeln. Der Verkehrsverbund VBB erstellt in Zusammenarbeit mit den Ländern und den Mitgliedsunternehmen die Konzepte für ein abgestimmtes, einheitliches und flächendeckendes Mobilitätsangebot. Ein wesentlicher Baustein ist dabei die passgenaue Verknüpfung von Schienenpersonennah- und Busverkehr, um städtische Ballungszentren mit dem Umland zu verbinden. Die Digitalisierung eröffnet Möglichkeiten für die weitere Steigerung von Qualität und Effizienz.

Der Rhein-Ruhr-Express – RRX

Nahverkehrsprojekt
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Der Rhein-Ruhr-Express (RRX) soll zukünftig im 15-Minuten-Takt auf der zentralen Hauptachse von Köln über Düsseldorf, Duisburg und Essen bis Dortmund verkehren. Um dieses Betriebskonzept realisieren zu können, muss die Netzinfrastruktur an wichtigen Knotenpunkten und Strecken ausgebaut werden.

Von der digitalen Fahrplanauskunft zum mobilen Begleiter

VBB-App Bus&Bahn
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Das Smartphone bringt die Angebote von Bahn und Bus schneller und direkter zu den Fahrgästen als es jemals zuvor möglich war. Routen- und Anschlussinformationen, Echtzeitdaten, Verspätungsnachrichten, Barrierefreiheit, Umsteigeempfehlungen und Preisauskünfte: Die gewünschten Informationen können überall, jederzeit und individuell zugeschnitten auf dem Smartphone abgerufen werden. Der Dialog mit den Fahrgästen mittels neuer Technologien eröffnet zahlreiche neue Möglichkeiten, die Nutzung des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) einfacher und attraktiver zu machen. Mit der VBB-App Bus&Bahn können Fahrgäste im Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) nun auch Tickets für das gesamte Netz über Smartphones kaufen.

Wissenswertes zum SPNV in Deutschland

Schienenpersonennahverkehr
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Die Deutsche Bahn und andere Eisenbahnverkehrsunternehmen werden in der Öffentlichkeit häufig für Dinge verantwortlich gemacht, auf die sie keinen oder nur einen sehr geringen Einfluss haben: Fahrgäste beschweren sich zum Beispiel über wegfallende (Direkt-)Verbindungen, fehlende Angebote in den frühen Morgen- sowie späten Abendstunden und über eine fehlende Vertaktung mit dem lokalen Öffentlichen Personennahverkehr. Doch solche Beschwerden betreffen häufig Qualitätsmängel, die nicht im Verantwortungsbereich der Deutschen Bahn bzw. anderer Eisenbahnverkehrsunternehmen liegen. Es ist daher an der Zeit, etwas Aufklärung zu leisten.

Mobilitätslösungen für den urbanen Verkehr

Berliner Verkehrsbetriebe (BVG)
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Vor einigen Monaten, am 9. November 2014, feierte ganz Deutschland und insbesondere Berlin den 25. Jahrestag des Mauerfalls. Knapp 30 Jahre hatte die Mauer Ost- und West-Berlin und damit Familien und Freunde, aber auch den Verkehr in der Stadt geteilt. U-Bahnlinien wurden unterbrochen oder fuhren durch so genannte  „Geisterbahnhöfe“, ohne im Osten anzuhalten, bis sie wieder im Westteil der Stadt ankamen.

Marktperspektiven für innerstädtische Schienenfahrzeuge

Öffentlicher Schienenpersonennahverkehr
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Noch vor 20 Jahren war der Markt insbesondere im Straßenbahnsektor weltweit überschaubar. Eine Hand voll Wagenkastenhersteller teilte den Markt unter sich auf und griff wahlweise auf eine etwas größere Anzahl von elektrischen Komponentenherstellern zu. Vor etwa 15 Jahren änderte sich dies, es setzte eine Konsolidierungsphase in Richtung Systemanbieter ein. Zeitgleich etablierte sich die Drehstromantriebstechnik und insbesondere durch sie die Niederflurtechnik.

Per Branchenroadmap zur Energieeffizienzsteigerung

Öffentlicher Personennahverkehr
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Der Energieverbrauch und die daraus resultierenden Energiekosten gewinnen auch im Öffentlichen Personennahverkehr mehr und mehr an Bedeutung. Vorreiter in dieser Frage sind die Berliner Verkehrsbetriebe mit ihrem Verkehrsnetz für 3,46 Millionen Menschen und die Kölner Verkehrsbetriebe mit ihrem hochkomplexen Stadtbahnsystem. Diese beiden Unternehmen sind gemeinsam mit der Fachhochschule Brandenburg an der Erstellung einer Branchenroadmap zur Steigerung der Energieeffizienz beteiligt. Im Rahmen des Ingenieurstudiums arbeiten Studentinnen und Studenten mit den Berliner und Kölner Verkehrsbetrieben Lösungsansätze an der Erstellung dieses Projektplans. Die zugrunde liegende Methode ist nicht unbekannt: Sie basiert auf den Erfahrungen und der Zusammenarbeit der Partner der EcoRail Innovation-Initiative ERI.

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