Eisenbahninfrastrukturunternehmen

Die 11. InnoTrans: Internationalität auf hohem Niveau

Mehr als 2.940 nationale und internationale Aussteller (Stand Ende August) haben ihren Messeauftritt auf der elften InnoTrans vorbereitet. Weit mehr als 100.000 Fachbesucher werden vom 20. bis 23. September auf dem Berliner Messegelände erwartet. Wirtschaftsdelegationen aus 20 Ländern wie Indien, Italien, Japan und Marokko sowie die USA, Taiwan und die Vereinigten Arabischen Emirate reisen für die Messe nach Berlin.

Personenverkehr im Plus, Güterverkehr im Minus

Das Statistische Bundesamt hat für den öffentlichen Personen- und Güterverkehr vorläufige Zahlen für das vergangene Jahr vorgelegt. Demnach nahmen die Fahrgastzahlen in Deutschland im Jahr 2012 sowohl im Nahverkehr als auch im Fernverkehr weiter zu. Demgegenüber sank das Transportaufkommen im Güterverkehr bei allen Verkehrsträgern mit Ausnahme der Seeschifffahrt.

Erfolgreiches Modell für den Nahverkehr in der Fläche

DB RegioNetze
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Attraktiver Schienenpersonennahverkehr setzt eine intakte, auf die jeweiligen Anforderungen abgestimmte Infrastruktur voraus. Das gilt in Ballungsräumen genauso wie im ländlichen Raum. Um den effizienten Betrieb von Bahnstrecken in der Fläche dauerhaft zu sichern, wurden im Rahmen der Mittelstandsoffensive der DB verschiedene Modelle entwickelt und untersucht.
 

Vom Projekt- zum Produktgeschäft

Entwicklung von Schienenfahrzeugen
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Um die Wettbewerbsfähigkeit des Verkehrsträgers Schiene zu stärken, will die DB den Anstoß für eine strategische Wende bei der Entwicklung, Produktion und Inbetriebnahme von Schienenfahrzeugen geben, von der alle Akteure im Bahnsektor profitieren können. Dazu müssen Bahnunternehmen, Fahrzeughersteller, Zulassungsbehörden und Aufgabenträger zusammenarbeiten und bereit sein, gemeinsam neue Wege zu beschreiten. Ein strategisches Innovations-, Beschaffungs- und Anforderungsmanagement mit langfristiger Planung und der Übergang zur Reduktion der Fahrzeugvielfalt durch die Nutzung von Plattformkonzepten der Lieferanten sind die Schlüsselelemente. Hier kann die Bahn von der Luftfahrtindustrie lernen.

Gemeinsam gegen den Fachkräftemangel

Online-Portal SchienenJobs
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Dass die Bahnbranche einer der interessantesten und zukunftssichersten Arbeitgeber in Deutschland ist, ist nicht neu, und dennoch beklagt die Branche zunehmende Schwierigkeiten bei der Nachwuchsgewinnung. Das liegt nicht zuletzt daran, dass die vielfältigen Arbeitsmöglichkeiten bei potenziellen Bewerbern nicht allzu bekannt sind. Dabei hat die Branche so einiges vorzuweisen: Für Ingenieure und andere technische Fachkräfte bietet die ständige Weiterentwicklung und Verbesserung der eingesetzten Fahrzeuge, Produktionsmethoden und der Infrastruktur ein dynamisches und hochmodernes Arbeitsfeld.

Mit mittelständischen Strukturen zum Erfolg im Nahverkehr

DB RegioNetz
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Unter dem Dach der DB RegioNetz sind zahlreiche regionale Verkehrs- und Infrastrukturunternehmen
versammelt, die sich mit Flexibilität und Innovation am Markt behaupten. Der Beitrag gibt einen Überblick über die Strukturen dieser Organisationsformen und beantwortet die Frage, welche Vorteile aus Sicht des Großkonzerns Deutsche Bahn für einen Auftritt als Mittelständler im Personennahverkehr sprechen.

VDEF Betriebsleiter-Symposium 2013 in Leipzig

Verband Deutscher Eisenbahnfachschulen
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Der Verband Deutscher Eisenbahnfachschulen (VDEF) informierte auf seinem Betriebsleiter-Symposium 2013 Ende Oktober in Leipzig über aktuelle Entwicklungen im deutschen und europäischen Eisenbahnsektor. Horst-Peter Heinrichs, Referatsleiter bei der Bundesnetzagentur, führte an zwei Tagen durch das Programm, das den Teilnehmern neben zahlreichen Vorträgen und Diskussionen eine Exkursion zum in Leipzig angesiedelten ICE-Werk der DB Fernverkehr AG bot.
 

Das betrieblich-technische Regelwerk

Eisenbahnbetrieb
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Neben dem fachgerechten Bau und der Instandhaltung der Fahrzeuge und Infrastruktur der Eisenbahn ist das betrieblichtechnische Regelwerk eines der wichtigen Elemente zur Durchführung eines sicheren, attraktiven und wirtschaftlichen Eisenbahnverkehrs. Die Liberalisierung und Diversifizierung des Eisenbahnwesens in Europa sowie die Vorgaben der EU zur Interoperabilität, hier namentlich die TSI Verkehrsbetrieb und Verkehrssteuerung (TSI OPE), stellen neue Anforderungen auch an das betrieblich-technische Regelwerk. Der vorliegende Beitrag basiert auf dem im Herbst 2011 vom VDV veröffentlichten Diskussionspapier „Grundlagen des betrieblich-technischen Regelwerks – Anforderungen des Eisenbahnbetriebs“. Der VDV als Branchenverband der Eisenbahnen in Deutschland ist, wie bereits seine Vorgängerverbände seit 1846, an der Erarbeitung und Weiterentwicklung des betrieblich-technischen Regelwerks beteiligt.

Internationale Technikmesse der Superlative

The future of mobility – InnoTrans 2012
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Vom 18. bis zum 21. September stellte die internationale Bahnbranche wieder in Berlin ihre Neuheiten vor. Auf der Eisenbahntechnikmesse InnoTrans präsentierten sich 2.515 Aussteller aus 49 Ländern. Insgesamt waren 104 Weltpremieren zu sehen – doppelt so viele wie bei der vorigen Messe 2010. Auf der InnoTrans wurden Geschäftsabschlüsse mit einem Gesamtvolumen von über 1,8 Milliarden Euro bekannt gegeben. Etwa 125.000 Fachbesucher aus mehr als 100 Ländern haben die Messe besucht; das sind rund 20 Prozent mehr als noch im Jahr 2010. Mit 191 Unternehmen war Frankreich nach Gastgeber Deutschland erneut das am stärksten vertretene Land.

Die Fahrdienstvorschrift für Nichtbundeseigene Eisenbahnen

Untergesetzliches Regelwerk
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Während die Ril 408 „Züge Fahren und Rangieren“ die Bezeichnung „Fahrdienstvorschrift“ nur noch inoffiziell trägt, gibt es nach wie vor die Fahrdienstvorschrift für Nichtbundeseigene Eisenbahnen (FV-NE). Sie findet seit jeher Anwendung vor allem auf Nebenbahnen, die von anderen Eisenbahninfrastrukturunternehmen als der DB Netz AG betrieben werden. Seit einigen Jahren gibt es auch einzelne Regionalstrecken der DB Netz AG (bzw. ihrer Töchter), auf welchen die FV-NE Anwendung findet. Der vorliegende Beitrag geht auf die Rolle der FV-NE als untergesetzliches Regelwerk ein und stellt Aufbau und Inhalt vor.

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