Hochschulen & Forschungsinstitute

TU Darmstadt: Der Bahnbetrieb der Zukunft und das Rätsel der Pünktlichkeit

Mit gleich zwei aufeinander folgenden Tagungen bedient das Fachgebiet Bahntechnik und Bahnsysteme der Technischen Universität Darmstadt in diesem Jahr die Fachgemeinde der Betriebsexperten und der Leit- und Sicherungstechniker. Das am 19. April erstmalig stattfindende Scientific Railway Signalling Symposium (SRSS) widmet sich der Steuerung des Bahnbetriebs der Zukunft mittels innovativer Leit- und Sicherungstechnik (LST).

Bahningenieur: Beste Aussichten auch für Quereinsteiger

Wer sich als Ingenieur für eine berufliche Zukunft im Bahnsektor entscheidet, dem stehen viele Optionen offen – hinderlich für die Nachwuchsgewinnung ist allerdings das Image der Branche. Darauf konnten sich Vertreter von Verbänden und Hochschulen einigen, die auf dem Podium des „Career Forum“ am zweiten Messetag der InnoTrans in Berlin für den Beruf Bahningenieur warben.

Kongress digitales Bauen von TH Mittelhessen und DB

Die Technische Hochschule Mittelhessen und die Deutsche Bahn laden am 7. und 8. September dieses Jahres zum Kongress „Infrastruktur digital planen und bauen“ nach Gießen ein. Inhaltlicher Schwerpunkt der Veranstaltung ist die softwaregestützte Planung, Bau und Bewirtschaftung von Gebäuden (Building Information Modeling, BIM).

DB ruft Innovationswettbewerb aus

Die Deutsche Bahn hat den Ideenwettbewerb „DB Innovation Challenge“ ins Leben gerufen. Das Ressort Technik ruft Unternehmen, Startups und Hochschulen auf, Vorschläge zur Bewältigung von praktischen Herausforderungen in sechs Handlungsfeldern einzureichen.

Ein ganzheitlicher Ansatz für den Hochgeschwindigkeitsverkehr

Next Generation Train
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Die weltweit ständig steigende Mobilität beschert ein ständig wachsendes Verkehrsaufkommen durch berufsbedingte Reisen. Eine Folge ist die Zunahme des Kraftfahrzeug- und Luftverkehrs. Erklärtes Ziel der Europäischen Union und vieler anderer Länder ist, die Zahl der Kurzstreckenflüge zu reduzieren. Dem seither umweltschonendsten Verkehrsmittel, der Eisenbahn, werden die Herausforderungen zugewiesen, Reisezeiten zu verkürzen und mehr Komfort und Dienstleistungen anzubieten. Deshalb gibt es weltweit Bestrebungen, für den Hochgeschwindigkeitsverkehr der Eisenbahnen ein Streckennetz aufzubauen, zu ertüchtigen oder auszubauen. Das hier vorgestellte Konzept für einen Hochgeschwindigkeits-Schienenverkehr ist ein systemischer Lösungsansatz.

Forschungsunion präsentiert Empfehlungen für nachhaltige Mobilität

Die Mobilität der Zukunft soll nicht nur für einen Ressourcen schonenden Umgang der Gesellschaft mit Mobilitätsbedürfnissen sorgen, sondern gilt auch als einer der Schlüssel für die zukünftige Wettbewerbsposition Deutschlands in der globalen Exportwirtschaft. Im Rahmen des Zukunftsprojekts „Nachhaltige Mobilität“ wird am 23. April eine aus der Daimler AG, dem Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie und der Deutschen Bahn AG bestehende Forschungsunion der Bundesregierung Handlungsempfehlungen zur Erreichung dieser Ziele präsentieren.

Zugvibrationen zur Energiegewinnung nutzen

Ein Forscher-Team der US-amerikanischen Universität Stony Brook ist im November auf der Konferenz „Energy Harvesting and Storage USA 2012“ für die Entwicklung einer Technologie ausgezeichnet worden, die aus Zugvibrationen Energie gewinnt. Professor Lei Zuo vom „Department of Mechanical Engineering“ der im US-Bundestaat New York ansässigen Universität wurde zusammen mit seinen beiden Studenten Teng Lin und John Wang dafür in der Kategorie „Best Application of Energy Harvesting“ geehrt.

Die nachhaltige Alternative zum autonomen Lastwagen

Güterwagen 4.0
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Im vergangenen Oktober gelang der uber-Tochter OTTO erstmalig eine Lieferung mit einem Lkw, der die Autobahnanteile der Fahrt autonom zurücklegte. Weltweit investieren unterschiedliche  Marktteilnehmer riesige Summen in die entsprechenden Technologien. Während autonomes Fahren den Straßengüterverkehr gegenüber der Schiene durch den Entfall der Lohnkosten attraktiver machen wird, bleiben doch Probleme wie Flächen- und Energieverbrauch sowie Emissionen ungelöst. Hier kann der Schienengüterverkehr sich nachhaltiger präsentieren, darf sich aber nicht abhängen lassen.

Fahrerlose Shuttles für den öffentlichen Personenverkehr

Autonomes Fahren
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Bereits seit Herbst 2016 befindet sich in Berlin-Schöneberg Deutschlands erstes öffentlich zugängliches Testfeld für fahrerlose Personenbeförderung auf der Straße. An fast 200 Tagen war ein autonomer Kleinbus mit maximal 8 Kilometern pro Stunde und bis zu 8 Passagieren im Linieneinsatz. Der Bus – auch „Olli“ genannt – fuhr im Mischbetrieb mit Anliefer-, Besucher- und Baustellenverkehr. Ausgehend von der Beschreibung des Testfeldes und des Projektes werden erste Auswertungsergebnisse der begleitenden Nutzerbefragung vorgestellt.

LST-Experten beraten über Zukunft der Betriebssteuerung

Fachtagung TU Darmstadt
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Die Digitalisierung beflügelt die Vision einer Leit- und Sicherungstechnik 4.0 als Treiber der fortschreitenden Automatisierung des Bahnbetriebs. Die Technische Universität Darmstadt stellte diese Entwicklung in den Mittelpunkt des erstmalig ausgerichteten Symposiums für Bahnsignaltechnik. Das darauffolgende Eisenbahntechnische Kolloquium widmete sich dem zentralen betrieblichen Thema Pünktlichkeit.

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