Bremsuntersuchung & Bremsproben

Bremsprobesignale

Betriebssicherheit
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Die Funktionstüchtigkeit der Bremseinrichtungen von Eisenbahnfahrzeugen wird regelmäßig durch Bremsproben überprüft. Bremsprobesignale dienen der Verständigung zwischen den Mitarbeitern, die die Bremsprobe ausführen. Diese Signale gehören zur Gruppe der Signale für das Zugpersonal. Die jeweiligen Signalbegriffe tragen die Kurzbezeichnung „Zp“; ihre Ausführung ist in der Richtlinie 301 (Signalbuch) beschrieben.

Notbremsüberbrückung und ep-Bremssteuerung

Lokbespannte Reisezüge
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Die technischen Anforderungen an Einzelfahrzeuge und Fahrzeugverbände für den Einsatz auf Strecken, für die der Netzbetreiber eine Notbremsüberbrückung fordert, sind in nationalen Bestimmungen und internationalen Regelwerken festgelegt. Lokbespannte Züge bestehen aus führendem Fahrzeug und Einzelwagen. Führendes Fahrzeug kann die Lokomotive oder ein Steuerwagen sein. Während der erste Teil dieses Beitrages in der Januarausgabe von „Deine Bahn“ den Aufbau und die Funktion der Ausrüstung der betreffenden Fahrzeuge für die elektropneumatische Ansteuerung der Bremsen (ep-Bremse) und die Überbrückung der Fahrgastnotbremsen im Zug behandelte, beschäftigt sich der folgende Teil mit der Beschreibung der Fahrzeugausrüstung und enthält eine Funktionsbeschreibung.

Notbremsüberbrückung und ep-Bremssteuerung

Lokbespannte Reisezüge
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Die technischen Anforderungen an Einzelfahrzeuge und Fahrzeugverbände für den Einsatz auf Strecken, für die der Netzbetreiber eine Notbremsüberbrückung (NBÜ) fordert, sind in nationalen Bestimmungen und internationalen Regelwerken festgelegt. Lokbespannte Züge bestehen aus führendem Fahrzeug und Einzelwagen. Führendes Fahrzeug kann die Lokomotive oder ein Steuerwagen sein.

Im folgenden Beitrag werden Aufbau und Funktion der Ausrüstung der betreffenden Fahrzeuge für die elektropneumatische Ansteuerung der Bremsen (ep-Bremse) nach Merkblatt UIC 541-5 und die Überbrückung der Fahrgastnotbremsen im Zug, entsprechend dem Verfahren NBÜ 2004, beschrieben.

Grundlagen der Eisenbahnbremstechnik

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Der erste Teil des Beitrages in „Deine Bahn“ 5/2009 gab einen Einblick in die Entstehung der heutigen Druckluftbremse und die Grundfunktionen der pneumatischen Druckluftbremse. Der zweite Teil beschäftigt sich mit den Bauteilen sowie Charakteristika und Auslegung der Bremsen.

Grundlagen der Eisenbahnbremstechnik

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Bremsen erfolgt durch die Umwandlung der Bewegungsenergie in andere Energieformen (meist in Wärme). Neben den immer vorhandenen Fahrzeugwiderstandskräften (Lager-, Lauf- und Luftwider­stand) sind dazu im Fahrzeug regulierbare Einrichtungen vorzusehen.

Bremsen am Fahrzeug haben folgende Aufgaben: die Fahrgeschwindigkeit aus betrieblichen Grün­den in gewollten Grenzen zu verringern bzw. bei Gefällefahrten konstant halten, drohende Gefahren abzuwenden, stehende Fahrzeuge gegen Abrollen zu sichern.

Der folgende Beitrag gibt einen Einblick in die Entstehung der heutigen Druckluftbremse und stellt die Grundfunktionen der pneumatischen Hauptbauteile der Druckluftbremse vor.

Richtlinie (Ril) 91501 „Bremsen im Betrieb bedienen und prüfen“

Inkraftsetzung zum 10.12.2006
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In diesem Beitrag soll die neue Struktur und der Umgang mit den einzelnen Modulen und Anhängen zu dieser Richtlinie vorgestellt werden. Ursprünglich, wie auch in der Druckausgabe bekannt gegeben, sollte die Inkraftsetzung bereits zum 1. September 2006 erfolgen. Im Zusammenhang mit der Verschiebung der Aktualisierung der DS 301, DV 301, 301 DS/DV – Signalbuch – wurde der neue Termin der Inkraftsetzung der Ril 91501 auch auf den 10. Dezember 2006 gelegt. Zum gleichen Zeitpunkt tritt dafür das Regelwerk DS 915 01 „Bremsen im Betrieb bedienen, prüfen und warten“ (gültig seit 1. Dezember 1975, Ausgabe 1. September 1992) außer Kraft.

Vereinfachte Bremsprobe: Neue Regeln

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In der Vergangenheit ereigneten sich mehrmals Unfälle mit Güterzügen, die darauf zurückzuführen waren, dass der Wagenzug nur zu einem geringen Teil mit der Hauptluftleitung des Triebfahrzeuges verbunden war. Da die betroffenen Züge nur eine unzureichende Bremswirkung entwickelten, kam es zu jeweils schwerwiegenden Folgen. Die näheren Umstände der Einzelfälle deuten darauf hin, dass die vereinfachte Bremsprobe nicht ordnungsgemäß durchgeführt wurde. Zur Erhöhung der Sicherheit im Bahnbetrieb gab das Eisenbahn-Bundesamt (EBA) am 13. Mai 2004 eine Sicherheitsempfehlung 401 (Anmerkung: 1. Empfehlung im Kalenderjahr 2004) heraus, deren Inhalt nachfolgend näher erläutert wird.

„Bremsen im Betrieb bedienen und prüfen“

Inkraftsetzung zum 10. Dezember 2006: Richtlinie (Ril) 91501
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In dieser Ausgabe soll die neue Struktur und der Umgang mit den einzelnen Modulen und Anhängen zu dieser Richtlinie vorgestellt werden. Ursprünglich, wie auch in der Druckausgabe bekannt gegeben, sollte die Inkraftsetzung bereits zum 1. September 2006 erfolgen. Im Zusammenhang mit der Verschiebung der Aktualisierung der DS 301, DV 301, 301 DS/DV – Signalbuch – wurde der neue Termin der Inkraftsetzung der Ril 91501 auf den 10. Dezember 2006 gelegt.

Durchführung von Bremsproben

Bremsen im Betrieb bedienen, prüfen und warten
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Für die Sicherheit des Eisenbahnbetriebes ist die Wirksamkeit der Bremseinrichtung der Fahrzeuge von entscheidender Bedeutung. In der Eisenbahn- Bau- und Betriebsordnung (EBO) ist deshalb nicht nur festgelegt, wie Bremseinrichtungen grundsätzlich aufgebaut sein müssen, sondern auch, dass ihre Wirksamkeit im Betrieb regelmäßig durch „Bremsproben“ überprüft werden muss. Wie, wann und von wem Bremsproben durchgeführt werden, ist in der Richtlinie 915 01 „Bremsen im Betrieb bedienen, prüfen und warten“ vorgegeben.