Wagenbetriebsdienst

Bremsprobesignale

Betriebssicherheit
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Die Funktionstüchtigkeit der Bremseinrichtungen von Eisenbahnfahrzeugen wird regelmäßig durch Bremsproben überprüft. Bremsprobesignale dienen der Verständigung zwischen den Mitarbeitern, die die Bremsprobe ausführen. Diese Signale gehören zur Gruppe der Signale für das Zugpersonal. Die jeweiligen Signalbegriffe tragen die Kurzbezeichnung „Zp“; ihre Ausführung ist in der Richtlinie 301 (Signalbuch) beschrieben.

Wissenswertes zu Anschriften an Fahrzeugen

Grundlagen
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Die verschiedenen Eigenschaften eines Eisenbahnfahrzeuges, seine besonderen Einrichtungen und Ausrüstungen sowie die wichtigsten technischen Merkmale sind in Form von Anschriften am Fahrzeugkasten angegeben. Fahrzeuganschriften enthalten Informationen über geografische beziehungsweise betriebliche Einschränkungen und Rangierverbote und stellen Sicherheitsinformationen für Mitarbeiter bereit, die das Fahrzeug betreiben oder in Notfällen Hilfe leisten.

Instandhaltung für den neuen Velaro

Training an der neuesten ICE-Generation
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Auf der InnoTrans im September 2010 wurde der neue Velaro (D) der Öffentlichkeit vorgestellt. Ab dem Fahrplanwechsel im Dezember 2011 soll der modernste ICE der Bahnflotte auf der Strecke zwischen Frankfurt am Main und Marseille in Südfrankreich eingesetzt werden. Der Velaro (D) ist der erste Hochgeschwindigkeitszug, den Siemens komplett allein geplant und gebaut hat. Die dafür notwendige, umfassende Kompetenz im Projekt-Management beweist Siemens bereits seit 160 Jahren. DB Training übernimmt für den ICE der neuesten Generation bis auf wenige Komponenten die kompletten Firmenschulungen. Der folgende Artikel gibt Einblicke in modernste Zugtechnologie und zeigt, wie Personal gezielt von DB Training auf Instandhaltung und Wagenuntersuchung vorbereitet wird.

Außergewöhnliche Transporte

Durchführungsbedingungen
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Zunehmend werden bei der DB Netz AG Transporte von Sendungen und Fahrzeugen angemeldet, die in ihren Abmessungen, ihrer Beschaffenheit oder ihrem Gewicht vom Regelfall abweichen. Im Gegensatz zu Regeltransporten kann die Durchführung solcher Transporte nur unter besonderen betrieblichen und/oder technischen Bedingungen erfolgen. Aufgrund dieser Abweichungen werden die Transporte als „außergewöhnlich“ bezeichnet. Nachfolgend werden die Bedingungen zur Durchführung außergewöhnlicher Transporte (aT) benannt und die Arbeitsabläufe von der Anmeldung bis zur Beförderungszusage beschrieben.

Aktionsprogramm für Güterwagensicherheit

Joint Sector Group
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Im Juni 2009 kam es in Viareggio (Italien) zu einem tragischen Unfall eines Güterzuges. Nach dem Bruch der Radsatzwelle eines Kesselwagens entgleiste dieser und stürzte mit weiteren Kesselwagen um. Vermutlich durch einen scharfkantigen Gegenstand wurde hierbei ein Tank aufgerissen, so dass Gas ausströmen und kurz darauf durch einen Zündfunken zur Explosion gelangen konnte. Die Europäische Eisenbahnagentur (ERA), die nationalen Sicherheitsbehörden und der Eisenbahnsektor (Privat- und Staatsbahnen, Wagenhalter und Hersteller) haben daraufhin bei der ERA eine Task Force für Güterwageninstandhaltung eingerichtet, die europäische Lösungen für europäische Probleme, hier zunächst die Radsatzwellenthematik, erarbeiten sollte. Die Joint Sector Group (JSG), in der der gesamte Eisenbahnsektor vereinigt ist, hat hierfür in einer bisher einzigartigen konzertierten Aktion ein gesamthaft abgestimmtes europäisches Aktionsprogramm erarbeitet. Die Maßnahmen befinden sich derzeit in voller Umsetzung.

Güterwagen-Beladung und Ladungssicherung

Eisenbahnbetrieb
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Bei beladenen Güterwagen darf die Ladung den Eisenbahnbetrieb nicht gefährden. Da in bestimmten Wagen die Einrichtungen zur Sicherung und zum Schutz der Ladung bereits eingebaut sind, ist die Wahl des richtigen Güterwagens für den Transport von großer Bedeutung. Von den Fahrzeugbetreibern werden möglichst Universalwagen eingesetzt, die für viele Transportaufgaben geeignet sind. Ausgangspunkt für die Wahl des Güterwagens, der Verladeart und die Maßnahmen zur Ladungssicherung sind neben Gewicht, Abmessungen und Form des Ladegutes auch Art und Größe der beim Transport zu erwartenden Beanspruchungen.

Notbremsüberbrückung und ep-Bremssteuerung

Lokbespannte Reisezüge
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Die technischen Anforderungen an Einzelfahrzeuge und Fahrzeugverbände für den Einsatz auf Strecken, für die der Netzbetreiber eine Notbremsüberbrückung fordert, sind in nationalen Bestimmungen und internationalen Regelwerken festgelegt. Lokbespannte Züge bestehen aus führendem Fahrzeug und Einzelwagen. Führendes Fahrzeug kann die Lokomotive oder ein Steuerwagen sein. Während der erste Teil dieses Beitrages in der Januarausgabe von „Deine Bahn“ den Aufbau und die Funktion der Ausrüstung der betreffenden Fahrzeuge für die elektropneumatische Ansteuerung der Bremsen (ep-Bremse) und die Überbrückung der Fahrgastnotbremsen im Zug behandelte, beschäftigt sich der folgende Teil mit der Beschreibung der Fahrzeugausrüstung und enthält eine Funktionsbeschreibung.

Notbremsüberbrückung und ep-Bremssteuerung

Lokbespannte Reisezüge
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Die technischen Anforderungen an Einzelfahrzeuge und Fahrzeugverbände für den Einsatz auf Strecken, für die der Netzbetreiber eine Notbremsüberbrückung (NBÜ) fordert, sind in nationalen Bestimmungen und internationalen Regelwerken festgelegt. Lokbespannte Züge bestehen aus führendem Fahrzeug und Einzelwagen. Führendes Fahrzeug kann die Lokomotive oder ein Steuerwagen sein.

Im folgenden Beitrag werden Aufbau und Funktion der Ausrüstung der betreffenden Fahrzeuge für die elektropneumatische Ansteuerung der Bremsen (ep-Bremse) nach Merkblatt UIC 541-5 und die Überbrückung der Fahrgastnotbremsen im Zug, entsprechend dem Verfahren NBÜ 2004, beschrieben.

Grundlagen der Eisenbahnbremstechnik

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Der erste Teil des Beitrages in „Deine Bahn“ 5/2009 gab einen Einblick in die Entstehung der heutigen Druckluftbremse und die Grundfunktionen der pneumatischen Druckluftbremse. Der zweite Teil beschäftigt sich mit den Bauteilen sowie Charakteristika und Auslegung der Bremsen.

Gefahrguttransport bei DB Schenker Rail Deutschland

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In diesem Beitrag wird dem Interessierten ein grober Überblick über das komplexe Thema der Beförderung gefährlicher Güter im Allgemeinen und speziell bei der DB Schenker Rail Deutschland gegeben. Zunächst werden dabei die wichtigsten Gefahrgutrechtsvorschriften und die Grundsätze der gerichtsfesten Organisation im Gefahrgutmanagement beleuchtet. Im Folgenden werden kurz die Aspekte Sicherheit (Safety), Qualität, Security und Gremienarbeit bei DB Schenker Rail gestreift.

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