Technischer Board-Dienst

Ertüchtigung der Klimaanlagen des ICE 2

Fahrzeugtechnik
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Im Juli 2010 sind Klimaanlagen des ICE 2 bei hohen Außentemperaturen systematisch und stark gehäuft ausgefallen. Diese Ausfälle haben zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen von Reisenden, staatsanwaltlichen Ermittlungen und  infolge des negativen Medienechos zu einem Imageverlust der Deutschen Bahn AG geführt. Als Reaktion auf diese Vorfälle hat die DB ein Projekt zur Ertüchtigung der Klimaanlagen des ICE 2 ins Leben gerufen. Daraus entstand ein Paket von Maßnahmen, die sich im Betrieb als wirksam erwiesen und zu einer höheren Verfügbarkeit der Klimatisierung geführt haben.

 

Bedien- und Anzeigegeräte mit TFT-Technologie

Mensch-Maschine-Schnittstellen
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Die Mensch-Maschine-Schnittstelle oder auch Human-Machine-Interface (HMI) spielt für den Bahnbetrieb eine wichtige Rolle. Da es sich um komplexe Prozesse handelt, bei denen auch unerwartete Situationen/Zustände im Systemkontext nicht ausgeschlossen werden können, muss der Mensch als letzte Prüfinstanz und Eingriffsmöglichkeit sich auf die ihm dargestellten Informationen des Systems verlassen können und sein Eingriff vom System verlässlich und korrekt interpretiert werden. Ein von der HMI-Plattform unabhängiger Überwachungsmechanismus erlaubt die Verwendung von üblichen Rechnereinheiten mit Flachbildschirm (TFT) und Touchscreen selbst für HMI mit sicherheitsrelevanter Information.

Züge effizienter heizen, kühlen und lüften

Klimaanlagen
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Steigende Sicherheits- und Komfortbedürfnisse an so genannte Neben-Energieverbraucher wie Licht, Fahrgastinformationssysteme, „Entertainment“ und ganz besonders Heizung, Lüftung und Kühlung haben dazu geführt, dass bei Schienenfahrzeugen die Klimaanlage nach der Traktion am meisten Energie verbraucht. Vor diesem Hintergrund hat die Relevanz der Themen Energieeinsparung und Umweltfreundlichkeit in der Klimatechnik deutlich zugenommen.