Fahrzeuginstandhaltung

Moderne Steigtechnik für die Instandhaltung der DB

Die DB Fernverkehr AG wird in ihrem ICE-Werk in Griesheim/Frankfurt am Main unter anderem die Fahrzeuge der neuen ICE-Familie der Baureihe 407 inspizieren und instand setzen. ie Arbeiten werden mit Hilfe von modularen Arbeitsbühnen der Günzburger Steigtechnik GmbH ausgeführt. Der bayerische Steigtechnik-Spezialist gab bekannt, in dem ICE-Werk ein modulares System aus unterschiedlichen Arbeitsbühnen und -podesten zu installieren, das kurze Rüstzeiten garantiere und darüber hinaus eine synchrone Arbeit der Techniker an unterschiedlichen Stellen eines Zuges gewährleiste.

Neue Wege der Instandhaltung von Fahrzeugen und Infrastruktur

Big-Data-Analysen
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Zuverlässigkeit und maximale Verfügbarkeit sind unerlässlich für den wirtschaftlichen Betrieb von
Schienenfahrzeugen und die Infrastruktur, auf der sie verkehren. Eisenbahnverkehrsunternehmen
und Leasingfirmen rechnen bei ihren Fahrzeugen mit einem Lebenszyklus von 30 bis 40 Jahren und wollen die Lebenszykluskosten von Lokomotiven und Zügen genau kalkulieren können. Über den gesamten Zeitraum erwarten sie einen nahezu störungsfreien Betrieb. Reservefahrzeuge sind häufig nur in sehr geringem Umfang vorhanden, weil Kapazitätsanforderungen permanent gestiegen sind.

Die Fahrzeuginstandhaltung wird digital

Kongress von DB Training
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Datenanalysen, Vernetzung und Software-Tools sollen die Instandhaltung von Schienenfahrzeugen optimieren, Kosten senken und die Verfügbarkeit erhöhen. Welche Potenziale und Herausforderungen es gibt und wo die Branche derzeit steht, darüber haben die Teilnehmer des Kongress Fahrzeuginstandhaltung von DB Training in Frankfurt am Main beraten. Ein weiterer Schwerpunkt war der Erfahrungsaustausch zum Stand der Umsetzung von ECM in der Praxis.

„Bei kleinen Stückzahlen ist 3D-Druck bereits heute konkurrenzfähig“

Ersatzteilbeschaffung
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Vom Lüftungsgitter über Kopfstützen bis zur Querdämpferkonsole: Bis Ende dieses Jahres sollen bei der Deutschen Bahn bereits 2.000 Ersatzteile aus dem 3D-Drucker kommen – Tendenz weiter steigend. Die Fahrzeuginstandhaltung verspricht sich davon eine höhere Verfügbarkeit von Ersatzteilen und damit zuverlässigere Züge. Dazu kommt ein breites Spektrum weiterer Anwendungsmöglichkeiten. Zwei Projektleiter der DB geben Auskunft über Umsetzungsstand und Perspektiven des 3D-Drucks sowie die Industriepartnerschaft „Mobility goes Additive“.

Fahrzeuginstandhaltung im Wandel

Betriebsprozesse
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Die Instandhaltung von Schienenfahrzeugen bewegt sich im Spannungsfeld zwischen Sicherheit und Wirtschaftlichkeit. Eine präventiv-zustandsbasierte Strategie ist gegenwärtig bei Eisenbahn- und Straßenbahnfahrzeugen vorherrschend. Die Möglichkeiten der Digitalisierung können dazu führen, die Prozesse zu revolutionieren und die Verfügbarkeit deutlich zu steigern.
 

Mobility Data Services Center überwacht Fahrzeugflotte ICE 3

Vorausschauende Instandhaltung
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Die Deutsche Bahn und der Technologiekonzern Siemens starten eine Pilotanwendung für die vorausschauende Wartung und Instandhaltung der Hochgeschwindigkeitszüge vom Typ ICE 3 (DB-Baureihe 407). Sich abzeichnende Fehler und Störungen sowie Fehlerquellen sollen mittels digitalisierter Datenanalyse frühzeitig erkannt und daraus Empfehlungen für die Fahrzeuginstandhaltung abgeleitet werden.

Daten in der Cloud – und dann?

Zustandsbasierte Instandhaltung
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Schienenverkehrssysteme stehen in zunehmendem Wettbewerb, sowohl untereinander als auch mit anderen Verkehrsträgern. Als wichtiger Aspekt zur Steigerung der Kosteneffizienz wird die Digitalisierung des Betriebs und der Fahrzeuge betrachtet. Über eine Prognose der Ausfallwahrscheinlichkeit bzw. Restlebensdauer von Subsystemen können mittels Digitalisierung die Instandhaltungskosten gesenkt werden. Die geringen Fehlerraten im System Bahn machen die Nutzung besonderer Simulationstechniken notwendig. In diesem Beitrag wird gezeigt, wie sich die Subsystemverfügbarkeit aus den beobachteten Fehlerraten der Teilfunktionen vorhersagen lässt.
 

Instandhaltung 4.0: Chancen und Herausforderungen

3. Kongress Fahrzeuginstandhaltung von DB Training
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Kaum ein Teilsystem des Bahnsektors entwickelt sich derzeit so dynamisch wie die Fahrzeuginstandhaltung. In der Vergangenheit meist als unbequemer, aber notwendiger Kostenfaktor angesehen, ist ihre wichtige Rolle in der Wertschöpfung der Unternehmen inzwischen anerkannt. Gründe dafür sind zunehmender Wettbewerb und die Digitalisierung – das wurde auf dem 3. Kongress Fahrzeuginstandhaltung von DB Training, Learning & Consulting deutlich.

Ein „grünes Werk“ für die Instandhaltung

ICE-Werk Köln-Nippes
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Als Pilotprojekt baut die DB Fernverkehr AG im Kölner Stadtteil Nippes für insgesamt 220 Millionen Euro das erste Kohlenstoffdioxid-neutrale Werk für die Instandhaltung ihrer Hochgeschwindigkeitszüge. Auf einer Fläche von 23 Fußballfeldern entsteht mit insgesamt 8 Arbeitsständen das modernste Instandhaltungswerk der Deutschen Bahn, um alle Baureihen einschließlich der neuesten Fahrzeug-Generation des ICE 4 betriebsnah warten zu können.

Instandhaltung der Fahrzeuge und Fahrweganlagen

Nachhaltige Sicherstellung des Bahnsystems
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Hochwertige Mobilitäts- und Transportangebote erfordern eine hohe Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit des Bahnsystems. Funktionseinschränkungen und Ausfälle verursachen neben den reinen Instandhaltungskosten durch den Produktionsausfall meist zusätzliche Folgekosten und Einnahmeausfälle. Um die Leistungsfähigkeit des Bahnsystems nachhaltig sicherzustellen, setzen die Eisenbahnunternehmen auf eine zustandsabhängige und vorausschauende Instandhaltung, bei der technisch notwendige Maßnahmen zum wirtschaftlich besten Zeitpunkt durchgeführt werden.

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