Lokomotiven

Neues Projekt zum Bau von Hybrid-Rangierloks

Unter dem Namen „H3-Hybrid“ ist eine weitere Initiative der Innovationsplattform Eco Rail Innovation (ERI) in eine finanzierte Projektform gegossen worden: Deutsche Bahn, Alstom, der Freistaat Bayern und die Deutsche Anlagen-Leasing GmbH & Co. KG haben ein Projekt zum Bau einer so genannten ERI H3-Hybrid-Rangierlokomotive gestartet.

Deutsche Bahn ordert elektrische Lokomotiven für den Regionalverkehr

Die Deutsche Bahn hat mit Bombardier Transportation einen Vertrag über die Lieferung von 32 E-Loks für den Regionalverkehr abgeschlossen. Nach Angaben der DB beträgt das Investitionsvolumen rund 108 Millionen Euro. Mit der Bestellung wird eine Option aus einem bestehenden Vertrag eingelöst. Mit den Loks der Baureihe 146 soll die bestehende Fahrzeugflotte verjüngt werden. Die Auslieferung ist ab 2014 geplant.

Das Fachinformationssystem Naturschutz und Kompensation

Expertensystem FINK
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Der Neu- und Ausbau von Bahnstrecken führt meist zu Eingriffen in die Natur, die nach Bundesnaturschutzgesetz kompensiert werden müssen. Die Deutsche Bahn als einer der größten Bauprojektträger des Landes plant und realisiert mehrere hundert Kompensationsmaßnahmen pro Jahr. Diese müssen auch nach Ende eines Bauprojekts dauerhaft erhalten werden. Das Eisenbahn-Bundesamt als Genehmigungsbehörde überprüft einmal pro Jahr den Status aller Maßnahmen. Um diese Aufgabe konzernübergreifend effizient zu bewältigen, setzt die DB seit 2015 das webbasierte Expertensystem FINK – Fachinformationssystem Naturschutz und Kompensation – ein. Geplant und entwickelt hat die Software ein Team aus Umwelt-Fachleuten und IT-Spezialisten unter der Leitung von DB Umwelt.

 

Eco DeMe Train: Nachhaltiger Schienenverkehr bei der SOB

Innovation
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Der „Eco DeMe Train“ besteht aus dem Zugverband einer vorhandenen diesel-elektrischen Lokomotive sowie einem neuen Stromversorgungswagen, der zwischen der Lokomotive und den Reisezug- oder Güterwagen eingereiht wird. Durch diesen Stromversorgungswagen, der mit Stromabnehmer, Transformator und Hilfsbetrieben ausgerüstet und modular erweiterbar aufgebaut ist, wird die vorhandene Lokomotive zur Zweikraftlokomotive modifiziert.

 

Der Absatz der Vectron-Plattform kommt in Fahrt

Fahrzeugtechnik
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Im Jahr 2010 hatte Siemens auf der InnoTrans in Berlin erstmals seine neue Lokomotiv-Plattform Vectron präsentiert. Verlief der Absatz der neuen Loks anfangs noch etwas schleppend, verkaufen sie sich inzwischen doch sehr erfolgreich und sorgen am Fertigungsstandort München-Allach für volle Auftragsbücher.

Neue Fahrzeuge für den Regional- und Fernverkehr

TRAXX 146.3 und 146.5
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Die Deutsche Bahn AG erhält derzeit weitere TRAXX-Lokomotiven von Bombardier, und zwar insgesamt 32 Loks für DB Regio und 27 für den Fernverkehr. Diese Maschinen gehören zu den etwa 1.700 TRAXX-Loks, die bereits europaweit vor allem im Güterverkehr im Einsatz sind. Trotz der unterschiedlichen Ausführungen für Wechselstrom-, Gleichstrom-, Mehrsystem- sowie dieselelektrische Bauarten wird beim TRAXX-Plattformkonzept ein Gleichteileanteil von bis zu 80 Prozent erreicht. Dadurch wird die Wartung und Ersatzteilbevorratung der Lokomotivflotte wirtschaftlicher.

Energieeffizienz steigern durch Rekuperationseinrichtungen

Energiemanagement bei Lokomotiven
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Die Deutsche Bahn AG verfügt über elektrische Lokomotiven, die mit Reihenschlussmotoren und elektromotorischem Schaltwerk ausgestattet sind. Im derzeitigen Ausrüstungsstand sind diese Fahrzeuge nicht rekuperationsfähig (Rekuperation – Verfahren zur Energierückgewinnung). Aufgrund fortgeschrittener Technik zeigt sich, dass eine Nachrüstung mit einer Rekuperationseinrichtung mit einem vergleichsweise kurzen Investitionshorizont wirtschaftlich ist.

DB Schenker Rail setzt auf intelligente Lokomotiven

Lok 4.0
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Intelligente Lokomotiven, die schon vor einem Ausfall Gegenmaßnahmen einleiten oder selbst
notwendige Informationen zur Ersatzteilbestellung senden, sind das Ziel von Projekt Lok 4.0.
Dr. Markus Hunkel, Vorstand Produktion der DB Schenker Rail AG, ist verantwortlich für das
Projekt, das die Digitalisierung des Eisenbahnbetriebs weiter vorantreiben soll.

Neue Plattform-Varianten aus der TRAXX-Familie

Schienenfahrzeuge
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Der Fahrzeughersteller Bombardier hat inzwischen über 1.700 TRAXX-Lokomotiven gebaut, die in vielen europäischen Ländern eingesetzt werden. Das TRAXX-Plattform-Konzept unterscheidet Wechselstrom-, Gleichstrom-, Mehrsystem- sowie dieselelektrische Bauarten. Bei allen wird die Verwendung möglichst vieler gleichartiger Teile auch in unterschiedlichen Lok-Varianten angestrebt. Dieser Gleichteileanteil liegt inzwischen bei bis zu 80 Prozent (zum Beispiel Führerraum, Stromrichter, Bremssystem, Drehgestell-Rahmen), was zu Vorteilen bei der Wartung und der Ersatzteilbevorratung führt. Dies trifft auch auf die beiden neuesten Versionen zu, die TRAXX AC3 Last Mile und TRAXX DE Multi Engine – und das, obwohl sich beide Baureihen sehr von ihren Vorgängerinnen unterscheiden.

Diesellok TRAXX DE ME

Fahrzeugkonzept
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TRAXX ist der Familienname für Lokomotiven aus dem Hause Bombardier. Alle Bombardier-Loks seit der Baureihe 185 sowie die daraus hervorgegangenen weiteren Lokomotiven tragen diesen Namen. DE bedeutet, dass es sich um eine Diesellokomotive mit elektrischer Leistungsübertragung handelt. Die Buchstabenfolge ME ist neu und beschreibt eine technische Besonderheit, die es in ähnlicher Form bei der DB in Form der Diesellok V200 schon einmal gegeben hat: ME bedeutet Multi Engine und steht für eine Diesellok mit mehreren Motoren.

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