Fahrzeugabnahme

Der emotionale Aspekt in der Schienenfahrzeugtechnik

Fahrzeugzulassung
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Spricht man von Emotionen in der Schienenfahrzeugtechnik, so denkt jeder gleich an die Begeisterung, mit der über Design diskutiert wird – über die Bügelfalte der Baureihe 110, über das leider bald wieder ausgebaute, wunderbar in Rot gehaltene Bordrestaurant im taufrischen ICE 3 oder über die Nasen der Shinkansen-Generationen. Interior- und Exterior-Design der Fahrzeuge im Gleis bewegen die Herzen und Gemüter. Aber leider gibt es noch ganz andere Emotionen, wenn es um Schienenfahrzeuge geht: nämlich freudige und auch deutlich weniger freudige, wenn Besteller/Betreiber, Hersteller und Zulassungsstellen versuchen, ein Fahrzeug erst auf die Schiene und dann in einen produktiven, zuverlässigen Betriebszustand zu bringen.

Zulassungsverfahren für Eisenbahnfahrzeuge

DB Systemtechnik GmbH
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Im Zulassungsverfahren für Eisenbahnfahrzeuge wird die technische Sicherheit der Fahrzeuge geprüft und die Inbetriebnahmegenehmigung vom Eisenbahn-Bundesamt ausgestellt. Die DB Systemtechnik GmbH nimmt im Zulassungsprozess von Eisenbahnfahrzeugen seit jeher eine aktive Rolle ein. So hat sie die Entwicklung des Handbuchs Eisenbahnfahrzeuge und den Optimierungsprozess für Zulassungen in Deutschland aktiv begleitet. Mit dem Memorandum of Understanding über die Neugestaltung von Zulassungsverfahren für Eisenbahnfahrzeuge wird nun die Umsetzung europäischer Vorgaben im Zulassungsprozess festgeschrieben.

Prüfen und Bewerten für einen sicheren Eisenbahnbetrieb

Zulassung von Schienenfahrzeugen
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Die Beherrschung des komplexen Systems Eisenbahn erfordert Fachkompetenz auf den bahntechnischen Spezialgebieten und über das Zusammenwirken von Betrieb, Infrastruktur und Fahrzeugtechnik. Um ein Schienenfahrzeug im Eisenbahnverkehr einzusetzen, bedarf es einer Zulassung. Ein wesentlicher Teil des Zulassungsprozesses sind Prüfungen und Bewertungen. Sie bilden die Grundlage für die Entscheidungen der Sicherheitsbehörden, ob das Fahrzeug für einen sicheren Eisenbahnbetrieb zugelassen werden kann.

Hersteller stärker in der Pflicht

Mit dem Fünften Gesetz zur Änderung des Allgemeinen Eisenbahngesetzes (AEG) werden die Hersteller von Zügen künftig per Gesetz stärker in die Verantwortung genommen.

DB Regio erwirbt von Bombardier 200 TRAXX-Loks

Vertragsabschluss
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Bombardier Transportation und DB Regio AG haben im April einen Rahmenvertrag über die Lieferung von 200 TRAXX-Lokomotiven (Herstellerbezeichnung) mit dieselektrischem Mehrmotoren-Antrieb geschlossen. Der Vertrag hat eine Laufzeit von 9 Jahren mit einem Wert von etwa 600 Millionen Euro. Mit Abschluss des Rahmenvertrages hat die DB Regio AG bereits die ersten 20 Lokomotiven für den Einsatz im Personenverkehr abgerufen. Die erste Auslieferung ist für Mitte 2013 geplant.

Handbuch bringt Fahrzeuge schneller auf die Schiene

Zulassungsverfahren
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Am 5. Mai 2011 hat Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer gemeinsam mit den Vertretern der Eisenbahnen, der Industrie und den Zulassungsbehörden das Handbuch Eisenbahnfahrzeuge vorgestellt. Dieser Leitfaden beschreibt die Verfahrensabläufe für den Herstellungs- und Zulassungsprozess und schafft für die Fahrzeughersteller eine lang überfällige Planungssicherheit. Das Handbuch soll für mehr Qualität im Bahnverkehr sorgen und die Zulassungszeiten für neue Eisenbahnfahrzeuge deutlich verkürzen. Damit werden Innovationen und neues Material dem Bahnkunden schneller zur Verfügung stehen.

Rollendes Material schneller auf den Gleisen

Um die Herstellungs- und Zulassungs- verfahren von Eisenbahn- fahrzeugen zu beschleunigen und transparenter zu gestalten, hat das Verkehrsministerium einen neuen Leitfaden vorgestellt.

Fahrzeugmängel nach Abnahme durch die Deutsche Bahn AG

Gewährleistungsabwicklung am Beispiel von elektrischen Lokomotiven
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Gratulation! Sie haben sich gerade ein neues Auto gekauft und freuen sich auf die vielen geplanten Ausflüge. Wer denkt da an die Möglichkeit, dass der Wagen bei der ersten Fahrt liegen bleibt? Und wenn ... da greift dann die Gewährleistung des Herstellers. Wie wird bei Störungen oder Mängeln an Schienenfahrzeugen, die bereits vom DB-Unternehmensbereich abgenommen sind, verfahren? Ist der Gewährleistungsanspruch ein Vertragspassus, auf den nur in Ausnahmefällen zurückgegriffen werden muss?