Hochschulserie

Schienenverkehrstechnik an der RWTH Aachen

Lehre und Forschung
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Die RWTH Aachen University zeichnet sich durch ihre Stärke sowohl bei den Grundlagen als auch in der anwendungsnahen Forschung aus. Große Institute, speziell in den Ingenieurwissenschaften, prägen den weltweit einmaligen Ruf der Universität. Mit mehr als 44.000 Studierenden ist die Hochschule darüberhinaus die größte Technische Universität in Deutschland. Sie ist Mitglied der TU9 und seit 2007 Exzellenzuniversität.

Akademische Bahnausbildung an der FH St. Pölten

Lehre und Forschung
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Seit 2008 werden an der FH St. Pölten in Österreich Eisenbahnspezialisten nach interdisziplinären Studienplänen ausgebildet. Das Department Bahntechnologie und Mobilität bildet die Klammer über alle eisenbahnspezifischen Studienangebote einerseits und das Carl Ritter von Ghega-Institut für integrierte Mobilitätsforschung andererseits. Der Schlüssel zum Erfolg der Studienprogramme ist die enge Kooperation mit Partnern aus dem Bahn- und Bildungswesen.

 

Die Professur für Verkehrssicherungstechnik an der TU Dresden

Fakultät Verkehrswissenschaften „Friedrich List“
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Die Professur für Verkehrssicherungstechnik existiert seit Gründung der Hochschule für Verkehrswesen (HfV) 1952. Im Zuge der Hochschulreformen Anfang der neunziger Jahre wurden die verkehrswissenschaftlichen Disziplinen der HfV 1992 in einer eigenen Fakultät an die TU Dresden angegliedert. Dabei wurde die Professur Bestandteil des Instituts für Verkehrsinformationssysteme. Als Gründungsmitglied des Instituts für Bahnsysteme und Öffentlichen Verkehr ist die Professur seit 2006 in einer verkehrsträgerorientierten Struktur integriert, die größere Schnittmengen der Professuren innerhalb des Instituts aufweist.

Akademische Erstausbildung

Berufliche Zukunft im System Bahn
Selten hat der Eisenbahnsektor in Deutschland aufstiegsorientierten Arbeitnehmern bessere Möglichkeiten zur beruflichen Weiterentwicklung geboten, als das derzeit der Fall ist. Die Bahn gilt als einer der wichtigsten Verkehrsträger der Zukunft: Die Bahnindustrie ist ein Vorreiter für technologische Entwicklungen rund um die Schiene, und die Deutsche Bahn AG das führende Eisenbahnunternehmen in West- und Mitteleuropa sowie ein weltweit agierender Logistikkonzern.

Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Eisenbahnlehrstühle in Deutschland
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Der heutige Lehrstuhl Eisenbahnwesen wurde 1994 mit der Berufung von Prof. Eberhard Hohnecker neu eingerichtet. Seitdem wurde das Lehrangebot kontinuierlich neu aufgebaut, an den aktuellen Stand angepasst und auf nahezu alle Bereiche der spurgeführten Transportsysteme und des Öffentlichen Verkehrswesens ausgeweitet. Leitidee war und ist, das Verständnis für den spurgeführten Verkehr als Gesamtsystem zu wecken und dessen komplexe Zusammenhänge seiner Hauptkomponenten Fahrweg, Betrieb und Fahrzeug darzustellen.

Das Verkehrswissenschaftliche Institut der RWTH Aachen

Eisenbahnlehrstühle in Deutschland
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Das Verkehrswissenschaftliche Institut (VIA) der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen arbeitet schwerpunktmäßig in den Forschungsgebieten Eisenbahnbetriebswissenschaft, Verkehrswirtschaft sowie an der Schnittstelle zwischen Eisenbahnsicherungstechnik und Bahnbetrieb. Der folgende Artikel stellt die Aktivitäten des Lehrstuhls für Schienenbahnwesen und Verkehrswirtschaft im Überblick vor.

Universität Stuttgart Institut für Eisenbahn- und Verkehrswesen

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Keiner der vorhandenen Verkehrsträger wird die Mobilitätsanforderungen der Zukunft allein bewältigen können. Daher muss intensiv nach Lösungen gesucht werden, um die Vorteile der jeweiligen Verkehrsträger im Systemverbund zur Geltung zu bringen und deren Nachteile zu kompensieren. In diesem Kontext spielt die umweltfreundliche und leistungsfähige Bahn sowohl im Personen- als auch im Güterverkehr eine überaus wichtige Rolle: So ist die Verlagerung des Verkehrs von der Straße auf die Schiene zum allgemeinen politischen Ziel erklärt worden und findet auch in weiten Teilen der Bevölkerung Zustimmung. Die Erschließung des Entwicklungspotenzials der Eisenbahn im Rahmen von Grundlagenforschungen und projektkonkreten Anforderungen ist ein wichtiges Ziel des Instituts für Eisenbahn- und Verkehrswesen.

Technische Universität Braunschweig

Institut für Verkehrswesen, Eisenbahnbau und -betrieb
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Die Eisenbahn ist einer der bedeutendsten Verkehrsträger. Ihre systemimmanenten Stärken sind die Beförderung von vielen Reisenden oder der Transport von großen und schweren Lasten über lange Strecken. Zu den so genannten primären Systemmerkmalen der Eisenbahn gehören der geringe Rollwiderstand aufgrund der Materialpaarung Stahlrad – Stahlschiene und die Spurführung im Schienenkanal. Daraus resultieren unter anderem eine hohe Umweltfreundlichkeit durch den vergleichsweise niedrigen Energieverbrauch und ein hoher realisierbarer Sicherheitsgrad. Diese Stärken deutlich hervorzuheben, auszubauen und vermeintliche Schwächen zu verringern, sind die übergeordneten Hauptziele des IVE. Durch die eigene Arbeit im Bereich von Forschung und Lehre möchte das IVE dazu beizutragen, so viel Verkehr wie möglich für die Schiene zu gewinnen.

Disposition und Konfliktlösungsmanagement

DisKon-Tests im Eisenbahnbetriebslabor der TU Dresden
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Im Rahmen einer Forschungskooperation zwischen der Deutschen Bahn AG, der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) Aachen, der Technischen Universität (TU) Dresden und der Universität Göttingen wird innerhalb des DB-Projektes DisKon „Disposition und Konfliktlösungsmanagement“ die Laborversion eines flexiblen, modularen und automatischen Dispositionsassistenzsystems entwickelt, dessen Algorithmen dazu geeignet sind, ein betrieblich und ökonomisch optimiertes, diskriminierungsfreies Erkennen und Lösen von Konflikten im Bahnbetrieb zu unterstützen. Die Anforderungen aus Sicht der Reisenden, Transportkunden, Eisenbahnverkehrs- und -infrastrukturunternehmen sowie erste wissenschaftliche Ansätze wurden seitens der DB AG bereits vorgestellt. Das Ergebnis der Konfliktlösung durch das Dispositionsassistenzsystem ist ein konfliktfreier, fahrbarer und robuster Dispositionsfahrplan, welcher das aktuelle betriebliche Soll repräsentiert. Diskon soll den Disponenten in den Betriebszentralen der Bahn künftig in Sekundenschnelle Fahrplan-Alternativen berechnen, mit denen der Betrieb schnellstmöglich wieder an den Soll-Zustand herangeführt werden kann. Das Projekt „DisKon“ umfasst die Komponente „ASDIS/L“ zur Belegungsdisposition und die Komponente „ANDI/L“ zur Anschlussdisposition sowie deren Integration in einem Gesamtsystem.

Lehre und Forschung zur Weiterentwicklung des Systems Bahn

Eisenbahnlehrstühle: Das Institut für Eisenbahnwesen und Verkehrssicherung der Technischen Universität Braunschweig stellt sich vor
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Für den erfolgreichen und sicheren Betrieb des Systems Eisenbahn müssen trotz zunehmender Spezialisierung die Arbeiten unterschiedlichster Fachrichtungen auch zukünftig wie Zahnräder ineinander greifen. In diesem Beitrag wird dargelegt, wie die Lehre und Forschung des Instituts für Eisenbahnwesen und Verkehrssicherung der Technischen Universität (TU) Braunschweig diesem Systemgedanken folgen.

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