Grundlagen der Bahntechnik

Elektrischer Zugbetrieb

Grundlagen
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Der Schienenverkehr stellt bereits seit über einem Jahrhundert den traditionellen Anwendungsfall für den Einsatz von elektrischer Energie dar. Dabei bietet diese Energieform einige Vorteile: Neben hohen Antriebsleistungen und Höchstgeschwindigkeiten, den im Vergleich zu anderen Verkehrsmitteln geringeren CO2-Emmissionen und der einfachen Nutzbarkeit erneuerbarer Energien können elektrisch angetriebene Fahrzeuge durch Rückspeisung der Bremsenergie in die Fahrleitung einen nicht unerheblichen Teil der Traktionsenergie zurückgewinnen.
 

Wissenswertes zu Bremsanzeigeeinrichtungen

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Fahrzeuge mit Reibungs- und Feststellbremsen, deren Brems- und Lösezustände von außen nicht erkennbar sind, besitzen an den Fahrzeuglängsseiten Bremsanzeigeeinrichtungen. Diese zeigen nicht nur den angelegten und gelösten Zustand der Bremse an, sondern geben auch Auskunft darüber, ob die Anzeige ungültig oder gestört ist.

Die badische „Urschiene“ und der Langschwellenoberbau

Eisenbahngeschichte
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Beständigkeit und Robustheit sind unverkennbare Merkmale der Eisenbahn. Und wem ist es noch nicht so ergangen? Man läuft umher und plötzlich sieht man Relikte der Bahn in der Landschaft. Ob alte Schwellen als Garteneinfassung, eine Zugschlusslaterne als Pavillonschmuck, ein Stück Schiene als Amboss in einer Hobbywerkstatt oder ein alter Puffer als Barhocker. Einen ganz besonderen Fund stellen nun einige Meter Schiene dar, die neben einer Straße als Leitplanke zweckentfremdet wurden. Aber nicht nur der Fund an sich, sondern die historische Bedeutung dieser scheinbar unbedeutenden Schienenreste lassen wertvolle Rückschlüsse auf die Anfänge der Eisenbahnen im Badischen zu. Was es mit dieser so genannten badischen Urschiene auf sich hat, zeigt der nachfolgende Beitrag.

Die Bahnstromtechnik im Wandel der Zeit

Umformer und Umrichter
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Die jüngsten Kinder der Bahnstromversorgung in Deutschland sind die neuen Umrichterwerke der DB Energie GmbH. Sie sind gleichzeitig aber auch weitere Mitglieder in der Familie der modernen leistungselektronischen Systeme, die seit etwa 20 Jahren schrittweise die traditionelle Technik der Bahnstromerzeugung verdrängen. Dieser Zeitraum ist eine vergleichsweise kurze Zeitspanne, wenn man sich vor Augen hält, dass die ersten Versuche der elektrischen Traktion auf Vollbahnen schon in den letzten Jahren des 19. Jahrhunderts begonnen hatten.

1.435 Millimeter als Maß aller Dinge

Spurweite
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Für die Eisenbahn in Deutschland ist 1.435 Millimeter das Maß aller Dinge. Der Abstand der beiden Schienen voneinander gehört zu den ältesten Industriestandards der Welt. Diese Spurweite wurde erstmals 1825 in England von dem genialen Konstrukteur George Stephenson verwendet und ist 1835 mit der Lokomotive Adler nach Deutschland gekommen.