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Bahnhofs-Jubiläen in Mitteldeutschland

Im ausgehenden Jahr 2015 standen gleich zwei bedeutende Personenbahnhöfe in Mitteldeutschland im Mittelpunkt von Feierlichkeiten: Der Hauptbahnhof Halle (Saale) in Sachsen-Anhalt beging sein 125jähriges Jubiläum, während sein Pendant im benachbarten Leipzig (Sachsen) auf nunmehr 100 Jahre des Betriebs zurückblickt.

Schienenverkehrstechnik an der RWTH Aachen

Lehre und Forschung
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Die RWTH Aachen University zeichnet sich durch ihre Stärke sowohl bei den Grundlagen als auch in der anwendungsnahen Forschung aus. Große Institute, speziell in den Ingenieurwissenschaften, prägen den weltweit einmaligen Ruf der Universität. Mit mehr als 44.000 Studierenden ist die Hochschule darüberhinaus die größte Technische Universität in Deutschland. Sie ist Mitglied der TU9 und seit 2007 Exzellenzuniversität.

Akademische Bahnausbildung an der FH St. Pölten

Lehre und Forschung
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Seit 2008 werden an der FH St. Pölten in Österreich Eisenbahnspezialisten nach interdisziplinären Studienplänen ausgebildet. Das Department Bahntechnologie und Mobilität bildet die Klammer über alle eisenbahnspezifischen Studienangebote einerseits und das Carl Ritter von Ghega-Institut für integrierte Mobilitätsforschung andererseits. Der Schlüssel zum Erfolg der Studienprogramme ist die enge Kooperation mit Partnern aus dem Bahn- und Bildungswesen.

 

Die Professur für Verkehrssicherungstechnik an der TU Dresden

Fakultät Verkehrswissenschaften „Friedrich List“
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Rubrik: 

Die Professur für Verkehrssicherungstechnik existiert seit Gründung der Hochschule für Verkehrswesen (HfV) 1952. Im Zuge der Hochschulreformen Anfang der neunziger Jahre wurden die verkehrswissenschaftlichen Disziplinen der HfV 1992 in einer eigenen Fakultät an die TU Dresden angegliedert. Dabei wurde die Professur Bestandteil des Instituts für Verkehrsinformationssysteme. Als Gründungsmitglied des Instituts für Bahnsysteme und Öffentlichen Verkehr ist die Professur seit 2006 in einer verkehrsträgerorientierten Struktur integriert, die größere Schnittmengen der Professuren innerhalb des Instituts aufweist.

25 Jahre Hochgeschwindigkeitsverkehr in Deutschland

ICE-Jubiläum
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Vor 25 Jahren startete der fahrplanmäßige Hochgeschwindigkeitsverkehr in Deutschland: Am Morgen des 2. Juni 1991 setzte sich der erste InterCityExpress (ICE) von Hamburg-Altona Richtung Frankfurt (Main) in Bewegung. Diesem Ereignis vorrausgegangen war eine Sternfahrt zum neuen Bahnhof Kassel-Wilhelmshöhe, die am 29. Mai 1991 in Verbindung mit den offiziellen Feierlichkeiten stattfand.
 

Wissenswertes zu Bahnanlagen

Grundlagen Eisenbahn-Infrastruktur
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Laut Eisenbahn-Bau- und Betriebsordnung (EBO) sind Bahnanlagen Grundstücke, Bauwerke und sonstige Einrichtungen einer Eisenbahn, die unter Berücksichtigung der örtlichen Verhältnisse zur Abwicklung oder Sicherung des Reise- oder Güterverkehrs auf der Schiene erforderlich sind. Bahnanlagen gliedern sich in Fahrwegsanlagen wie beispielsweise Gleise, Tunnel und Brücken sowie der dem Eisenbahnbetrieb dienenden Infrastruktur in den Bahnhöfen. Zu den Bahnanlagen gehören auch die Anlagen, die das Be- und Entladen sowie den Zu- und Abgang von Reisenden ermöglichen oder fördern.

Vom Adler zur Deutschen Bahn AG

180 Jahre Eisenbahn in Deutschland
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Vor 180 Jahren, am 7. Dezember 1835, fuhr die in England gebaute Dampflokomotive „Adler“ in 14 Minuten vom Nürnberger Plärrer über eine 6 Kilometer lange Eisenbahnstrecke nach Fürth. Diese erste Fahrt einer Dampflok auf deutschem Boden sah die zeitgenössische Öffentlichkeit als Beginn einer neuen Epoche an. In den Folgejahren wurden überall in Deutschland Eisenbahnlinien gebaut. Die Eisenbahn entwickelte sich zur wichtigsten technischen Innovation des 19. Jahrhunderts und wurde zum ersten leistungsfähigen Massenverkehrsmittel.

Herausforderungen der Zukunft

System Eisenbahn
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Das System Eisenbahn steht aufgrund einer Vielzahl von sich wandelnden gesellschaftlichen und ökonomischen Rahmenbedingungen und Trends vor großen Herausforderungen. Wichtige Rollen spielen dabei die Globalisierung, der demografische Wandel, die Urbanisierung und der Klimawandel. Die prognostizierten Zuwächse der Transportmengen im Güterverkehr sowie die wachsende und immer älter werdende Bevölkerung führen zu veränderten Mobilitätsbedürfnissen und zu einer Anpassung der Reisenden- und Güterströme. Wegen seiner systemspezifischen Stärke beim Transport über große Entfernungen wird der Verkehrsträger Schiene auch weiterhin eine wichtige Rolle spielen. Als umweltfreundlicher Verkehrsträger könnte seine Bedeutung in der aktuellen Diskussion um Energiesicherheit und Kohlenstoffdioxyd-Ausstoß sogar noch steigen.

Schienengebundene städtische Verkehrssysteme

Nahverkehr
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Das Rückgrat des innerstädtischen Nahverkehrs bilden verschiedene schienengebundene Verkehrssysteme. Dies sind Straßen-, Stadt-, Hoch- und Untergrundbahnen, die teilweise oder ganz auf eigenem Gleiskörper verkehren.

Eisenbahnfest in Altenbeken

VIVAT VIADUKT 2015
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Die kleine Gemeinde Altenbeken in Ostwestfalen ist sicherlich ein Ort, an dem Eisenbahngeschichte und Eisenbahngegenwart konzentriert zu erleben sind. Im nächsten Jahr werden am ersten Juliwochenende im Rahmen des bundesweit bekannten Festes VIVAT VIADUKT zwei Jubiläen gefeiert: 150 Jahre Rehbergtunnel und 150 Jahre Bahnhof Altenbeken. Die Mischung aus Kultur und Eisenbahn beim VIVAT VIADUKT ist einmalig in Deutschland. Schon jetzt werden erste Aktionen gestartet.

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