Internationale Übereinkommen

Neues Lehrbuch für das internationale Eisenbahntransportrecht

Wer die neue Rolle der Eisenbahnen in der sich ausweitenden globalen Lieferkette von Gütern und Dienstleistungen aus juristischer Perspektive verstehen möchte, kann ab sofort auf ein Skript zurück greifen, das aus einer Vorlesung zum internationalen Studiengang Bahntransportrecht an der Universität Bern in der Schweiz hervorgegangen ist.

UNECE-Deklaration zur Vereinheitlichung des Internationalen Eisenbahnrechts unterzeichnet

Am 26. Februar haben die Verkehrsminister und hochrangige Regierungsvertreter der Mitgliedstaaten der Wirtschaftskommission der Vereinten Nationen für Europa (UNECE) im Rahmen des diesjährigen Binnenverkehrsausschusses eine politische Deklaration zur Vereinheitlichung des internationalen Eisenbahnrechts unterzeichnet.

Bessere Bahnverbindungen für gute deutsch-polnische Beziehungen

Polen und Deutschland haben im November in Berlin ein Abkommen über die Zusammenarbeit im Eisenbahnverkehr über die deutsch-polnische Staatsgrenze unterzeichnet. Das Abkommen definiert die Grundlage für die Abstimmung aller beteiligten Unternehmen und Behörden im grenzüberschreitenden Eisenbahnverkehr und ist bereits von der Europäischen Kommission gebilligt worden, teilte das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung mit.

Mitarbeiter begleiten und Handlungssicherheit stärken

VDEF Symposium 2017
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Ob in der Ausbildung, Schulung oder im betrieblichen Alltag bei den Bahnen: Regelwerke und Technik sind das eine – maßgeblichen Einfluss auf kompetentes, verantwortliches und sicheres Handeln hat aber auch die Interaktion von Vorgesetzten und Ausbildern mit den Mitarbeitern. Das zeigten mehrere Beiträge auf dem diesjährigen Symposium für Betriebsleiter des Verbandes Deutscher Eisenbahnfachschulen. Außerdem auf dem Programm in Speyer: Betriebliche Regelwerke im internationalen Vergleich und Neuerungen im Eisenbahnrecht.

Seidenstraße: Neue Perspektiven für die Schiene

Infrastrukturprojekt
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Die Seidenstraße als eine der ältesten Handelsrouten der Welt erlebt seit einigen Jahren eine Renaissance. Begriffe wie Neue Seidenstraße, Silk Road oder neuerdings auch die von der chinesischen Regierung verkündete One-Belt-One-Road-Initiative (OBOR) sind mittlerweile in aller Munde. Die Deutsche Bahn als internationaler Transport- und Logistikdienstleister arbeitet an der Entwicklung dieses bedeutenden Infrastrukturprojekts aktiv mit und sieht hier für die Bahn große Chancen.

Regeln für einen reibungslosen Grenzverkehr: DB Netz–SZDC

Grenzüberschreitende Zusammenarbeit
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Die DB Netz AG muss durch die Liberalisierung der Eisenbahnmärkte und die Umstrukturierung der ehemaligen Staatsbahnen neue Infrastrukturverknüpfungsverträge mit ihren Nachbarinfrastrukturbetreibern abschließen, die den veränderten rechtlichen und tatsächlichen Rahmenbedingungen entsprechen – so auch mit der SZDC, dem tschechischen Eisenbahninfrastrukturbetreiber.

Multimodalität: rechtliche und praktische Entwicklungen

Internationales Eisenbahntransportkomitee (CIT)
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Das Thema Multimodalität gewinnt immer mehr an Bedeutung für das Internationale Eisenbahntransportkomitee, einem Verband von zirka 130 Eisenbahnverkehrsunternehmen und Schifffahrtsgesellschaften in Europa, Asien, dem Maghreb und dem Mittleren Osten. Im folgenden Beitrag werden die Tätigkeitsfelder des CIT im Bereich Multimodalität erläutert, daneben wird die Zusammenarbeit mit anderen Organisationen dargestellt, und es wird ein Überblick über die rechtlichen Entwicklungen in diesem Bereich gegeben.

Deutsch-Polnischer Infrastrukturvertrag neu abgeschlossen

Europäischer Eisenbahnverkehr
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Die DB Netz AG und der polnische Infrastrukturbetreiber PKP PLK S.A. haben den Vertrag zur Verknüpfung der Eisenbahninfrastruktur beider Staaten neu abgeschlossen. Dabei handelt es sich um die vierte Fassung des vor acht Jahren erstmals unterzeichneten Vertragswerks.

Forschung für das Bahnsystem der Zukunft

EU-Initiative Shift2Rail
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Am 1. September haben die ersten Projekte im Rahmen der EU-Initiative Shift2Rail begonnen. Deren Ziele sind hoch: Schaffung der Technologie für eine Verdopplung der Kapazität, Halbierung der Kosten und der Unverfügbarkeit. Wie diese Ziele erreicht werden sollen und wie die Initiative funktioniert, wird in diesem Beitrag dargestellt.

Die Wiederentdeckung der Seidenstraße

Globalisierung
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Neuerlich hört man immer wieder den Begriff „Seidenstraße“ bzw. „Silk Road“ oder auch „Neue Seidenstraße“. Dabei geht es um die kontinental übergreifende Entwicklung und den Bau von Infrastruktur für die Schiene, die Straße und die Wasserwege auf höchstem technologischem Stand, mit dem Ziel, Wirtschaftsgürtel über mehrere Länder mit Hilfe neuer Verkehrsinfrastruktur attraktiver und wettbewerbsfähiger zu machen. Diese neue Initiative konzentriert sich vorwiegend auf den asiatischen und europäischen Raum. In diesem Beitrag werden verschiedene Ansätze und bereits erzielte Erfolge zur Neubelebung der „Seidenstraße“ beleuchtet.

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