Rangiervorgänge

Rangieren mit funkgesteuerten Triebfahrzeugen

Bahnbetrieb – Grundlagen
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Der Einsatz funkgesteuerter Triebfahrzeuge hat sich in den vergangenen Jahren sowohl aus technischer als
auch bahnbetrieblicher Sicht bewährt und erfüllt für den Prozess des Rangierens unverzichtbare Funktionen. Die
Mehrzahl der Triebfahrzeuge des Eisenbahnverkehrsunternehmens DB Schenker Rail AG, die für den Rangierbetrieb eingesetzt werden, sind mit Funkfernsteuerung ausgerüstet. Mit Einführung der Funkfernsteuerung gab es nicht nur technische Anpassungsmaßnahmen, zum Beispiel umfangreiche Änderungen an der Fahr- und Bremssteuerung oder Ausrüstung der Funklokomotiven mit automatischer Rangierkupplung, sondern auch Änderungen rangierbetrieblicher Regeln. Der folgende Beitrag beschreibt sowohl die technischen Einrichtungen einer Funklokomotive als auch die für Funkfernsteuerung typischen Verfahrensweisen für das Rangieren.
 

Möglichkeiten technischer Innovation im Zugleitbetrieb

Eisenbahnbetrieb
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Der Zugleitbetrieb ist ein Verfahren für Strecken mit einfachen betrieblichen Verhältnissen. Aktuell betreibt die DB AG ein Streckennetz mit einer Gesamtlänge von 1.091 Kilometern in diesem Betriebsverfahren. So genannte Technische Unterstützungen für den Zugleitbetrieb und Elektrisch Ortsgestellte Weichen sind vergleichsweise kostengünstige und effiziente technische Systeme und kommen deshalb unter Umständen für einen Einsatz im Zugleitbetrieb in Frage. Dieser Beitrag gibt einen Überblick über Funktionen und mögliche Einsatzgebiete der beiden Techniken auf Zugleitstrecken.

Hightech-Zugbildung am Ablaufberg

Zugbildungsanlagen
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Die DB Netz AG modernisiert strategisch wichtige Zugbildungsanlagen (ZBA). Dabei wird der Hemmschuhlegerbetrieb durch den Einsatz moderner und vollautomatisch arbeitender Rangier- und Steuerungstechnik abgelöst. Die Transportqualität steigt, und die Kosten pro Wagenumstellung sinken. Im Rahmen des Modernisierungsprogramms sind fünf Zugbildungsanlagen bereits fertiggestellt. Weitere ZBA folgen. Was geändert wird und weshalb zeitgemäße Zugbildungsanlagen High-Tech-Anlagen sind, ist Gegenstand des folgenden Beitrags.

Rangieren bei elektrisch ortsgestellten Weichen

Weichenumstelltechnik
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Eine wichtige Unternehmensstrategie der DB Netz AG ist es, die Infrastruktur der Nebengleise einschließlich deren signal- und sicherungstechnischer Ausrüstungen, die in erster Linie für das Rangieren bestimmt sind, effektiv und effizient zu gestalten. Hierzu sind moderne bedarfsgerechte Lösungen gefragt. Eine Lösung wurde durch den Einsatz elektrisch ortsgestellter Weichen (EOW) gefunden. Solche modernen Weichenumstelltechniken erleichtern dem Rangierpersonal nicht nur die Arbeit, sondern beschleunigen auch die rangierbetrieblichen Abläufe. Die Zahl der Nebengleise mit EOW wird mittel- bis langfristig zunehmen. Dieser Beitrag beschreibt funktionale, bedienungstechnische, aber auch betriebliche Aspekte.

Rangieren auf Hauptgleisen

Betriebssicherheit
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Wenn vom Rangieren auf Hauptgleisen die Rede ist, denkt man in der Regel an das Bilden und Auflösen von Zügen. Dabei werden Wagengruppen oder ganze Zugeinheiten als Rangierfahrt von einem Gleis in ein anderes umgesetzt. Oftmals berühren Rangierfahrten dabei auch den Gleisbereich der Bahnhofsköpfe. Wenn dann noch wegen der außergewöhnlichen Länge der zu bewegenden Rangierfahrt das Ausziehgleis nicht in seiner ganzen Länge befahren werden kann, muss über die Bahnhofsgrenze hinaus auf die angrenzenden Streckengleise rangiert werden. Der folgende Beitrag behandelt die Grundsätze für das „Rangieren auf Hauptgleisen“, die Themen „Rangierverbote während einer Zugfahrt“ und „Rangieren auf dem Ausfahrgleis“ sowie das Thema „Rangieren auf dem Einfahrgleis“.

Die Spielregeln beim Rangieren

Teamarbeit zwischen Weichenwärter, Triebfahrzeugführer, Rangierbegleiter und Rangierer
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Was heißt beim Rangieren „Teamarbeit“ und was kennzeichnet eine solche Teamarbeit? Erfolgreiches Arbeiten im Team ist eine Grundvoraussetzung für ein ergebnisorientiertes und vor allem sicheres Rangieren. Wichtig für ein solches Arbeiten ist, dass man sich ergänzt und alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zueinander „passen“. Wie ein gutes Team zusammengestellt wird, ist eine Aufgabe der Vorgesetzten.

Wichtig ist auch, dass das zuvor gebildete Team die für die Durchführung des Rangierens maßgebenden Spielregeln nicht nur kennt, sondern im Rahmen des Rangieralltags auch beherzigt; denn die sichere Durchführung von Rangierfahrten stellt an das Team hohe Anforderungen. Eine präzise Verständigung zwischen Weichenwärter und Triebfahrzeugführer/Rangierbegleiter ist unverzichtbar

Die Spielregeln beim Rangieren

Teamarbeit zwischen Weichenwärter, Triebfahrzeugführer, Rangierbegleiter und Rangierer
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Was heißt beim Rangieren „Teamarbeit“ und was kennzeichnet eine solche Teamarbeit? Erfolgreiches Arbeiten im Team ist eine Grundvoraussetzung für ein ergebnisorientiertes und vor allem sicheres Rangieren. Wichtig für ein solches Arbeiten ist, dass man sich ergänzt und alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zueinander „passen“. Wie ein gutes Team zusammengestellt wird, ist eine Aufgabe der Vorgesetzten.

Wichtig ist auch, dass das zuvor gebildete Team die für die Durchführung des Rangierens maßgebenden Spielregeln nicht nur kennt, sondern im Rahmen des Rangieralltags auch beherzigt; denn die sichere Durchführung von Rangierfahrten stellt an das Team hohe Anforderungen. Eine präzise Verständigung zwischen Weichenwärter und Triebfahrzeugführer/Rangierbegleiter ist unverzichtbar

Neue Regeln für das Sperren von Gleisen ab dem 13.12.2009 in Ril 408 – Züge fahren und Rangieren

Innovativ und flexibel:
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Die bisherigen Regeln für das Sperren von Gleisen, insbesondere beim Einrichten von Baugleisen sowie für das Durchführen von Fahrten in gesperrten Gleisen und Baugleisen gingen davon aus, dass die betroffenen Abschnitte zwischen zwei benachbarten Zugmelde- bzw. Zugfolgestellen in relativer räumlicher Nähe zueinander liegen. In der Praxis wurde jedoch bemängelt, dass die Ausdehnung dieser Abschnitte nicht selten um ein Vielfaches größer geworden ist und dies, obwohl der Grund für die Sperrung räumlich mitunter auf wenige hundert Meter eingeschränkt werden kann. Warum also aus rein formellen Gründen Sperrabschnitte von bis zu 30 Kilometern Länge bilden, wenn dies aus technischen Gründen gar nicht notwendig ist? „Wir haben verstanden!“, war es aus dem Kreise der Fachautoren zu vernehmen und so wird es zum 13.12.2009 mit Inkrafttreten der Bekanntgabe 08 zu den Regeln in Richtlinie (Ril) 408.01 – 09 modifizierte Regeln für das Sperren von Gleisen geben, die eine flexiblere und damit exaktere Abgrenzung von Sperr- und Baugleisabschnitten zu Betriebsgleisabschnitten zulassen. Auch wird es neue Regeln für das Sperren von Gleisen innerhalb von Abzweigstellen geben. Der folgende Beitrag schildert die wesentlichen Inhalte dieser neuen Regeln anhand einiger Praxisbeispiele.

DB Schenker Rail reduziert Ausstoß von Schadstoffen im Rangiergeschäft

Schadstoffreduzierung und Energieeinsparung wird auch im Schienenverkehr immer wichtiger. Gerade groß motorisierte Dieselloks bieten hohes Einspar-Potenzial. Um dieses Potenzial zu nutzen, kombiniert DB Schenker Rail Neubeschaffung und Modernisierung des Altbestandes.

Hidden Champions: Hand in Hand auf den Rangierbahnhöfen der DB AG

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Auf insgesamt elf Rangierbahnhöfen der Deutschen Bahn AG arbeiten viele Berufgruppen Hand in Hand zusammen, um Güterzüge nach ganz Europa abfahrbereit zu machen und sie sicher aus dem Bahnhof in Richtung Bestimmungsort zu entlassen. Rangierbahnhöfe sind kilometerlange Areale, die ein weitläufiges Netz aus Gleisen und Weichen bilden. Darauf befindet sich mindestens ein Ablaufberg, von dem aus die Güterwagen in die jeweiligen Richtungsgleise verteilt werden. Dies ist der Arbeitsplatz der 12 Tätigkeitsgruppen, die in dieser Ausgabe näher vorgestellt werden sollen. Jede dieser Tätigkeiten ist unverzichtbar, damit Güterzüge rollen können.

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