Trassenmanagement

Leistungsuntersuchungen von Eisenbahnanlagen

Kapazität und Fahrplan
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Eisenbahnanlagen werden seit jeher so dimensioniert, dass sie eine ausreichende Kapazität aufweisen. Die Leistungssteigerung bei den PCs ermöglicht es inzwischen, im Prozess der Fahrplanerstellung zu überprüfen, ob mit den eingeplanten Zügen die geforderte Betriebsqualität in der Betriebsdurchführung eingehalten würde. Hierfür ist es erforderlich, die von Leistungsuntersuchungen bekannten, inzwischen verfeinerten Verfahren, um die Randbedingungen des Fahrplans zu ergänzen. Für diese vom konkreten Fahrplan abhängige Kapazität hat sich der Begriff „Vermarktungskapazität“ eingebürgert.

Weiterentwicklung des Trassenpreissystems

DB Netz AG
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Das gegenwärtige Trassenpreissystem ist vielleicht nicht bei allen Eisenbahnverkehrsunternehmen beliebt, aber es wird von allen akzeptiert. Gleichwohl macht eine Änderung des europäischen Rechtsrahmens die Weiterentwicklung zwingend erforderlich. Der nachfolgende Beitrag dokumentiert den aktuellen Stand zur Weiterentwicklung des Trassenpreissystems der DB Netz AG.

Zuggattungen kategorisieren Züge

Fahrplanjahr 2014
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In einschlägigen Internet-Foren zum Thema „Eisenbahn“ wird das Thema „Zuggattungen“ und deren Bedeutung eifrig und kontrovers diskutiert. Dabei ist erkennbar, dass lediglich bei einem kleinen Teil der Diskussionsteilnehmer tatsächlich fundiertes Hintergrundwissen vorhanden ist. Meistens wird jedoch über Aussage und Inhalt der Zuggattung gemutmaßt und über die Sinnhaftigkeit der Zuggattungen bzw. deren Änderungsrhythmen nachgedacht. Dabei sind die Zuggattungen seit Jahrzehnten ein wesentlicher Bestandteil des Fahrplans und nicht zuletzt aus Sicherheitsgründen elementar wichtig für den Betrieb der Eisenbahn – nicht nur in Deutschland. Dieser Beitrag stellt Hintergründe und Bedeutung der Zuggattungen und Beispiele für das Fahrplanjahr 2014 vor.

Das Trassenpreissystem der DB Netz AG

Nutzungsentgelte Schienennetz
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Die DB Netz AG stellt als größter Betreiber von Schieneninfrastruktur in Deutschland Verkehrswege zur Verfügung. Auf diesen rund 34.000 Kilometer Schienenwegen sind derzeit über 360  Eisenbahnverkehrsunternehmen mit ihren Schienenfahrzeugen unterwegs. Diese hohe Zahl an Nutzern ist europaweit einzigartig und zeugt von einer erfolgreichen  Marktöffnung. Der folgende Beitrag stellt das Trassenpreissystem ab 2013 vor.

Schienenlärm soll künftig teurer werden

Das Verkehrsministerium und die Deutsche Bahn haben die Einführung eines lärmabhängigen Trassenpreissystems zum Fahrplanwechsel 2012/2013 nun besiegelt. Mit dieser Maßnahme soll der Schienenlärm deutlich und dauerhaft reduziert werden.

Planung und Vernetzung im Regionalverkehr

Beispiel Württemberg
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Die DB Regio AG, deren Angebote von über einer Milliarden Fahrgäste pro Jahr genutzt werden, verknüpft im Regionalverkehr die Angebotsplanung und Leistungserbringung auf der Schiene. So kann ein auf die regionalen Verkehrsbedürfnisse angepasstes Nahverkehrsangebot entwickelt und für die Fahrgäste umgesetzt werden. Die örtlichen Verkehrsunternehmen mit den jeweils zuständigen Regionalleitungen stehen dabei den öffentlichen Bestellerorganisationen als Partner zur Verfügung. Welche Prozesse im Rahmen der Fahrplangestaltung ablaufen, wird im folgenden Beitrag anhand des Regionalverkehrs Württemberg beschrieben.

TPN – Trassenportal Netz

Trassenanmeldungen
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Den größten Teil ihrer Einnahmen erzielt die DB Netz AG aus der Vermarktung von Trassen, also aus dem Verkauf von Nutzungsrechten für Zugfahrten auf ihrem Streckennetz an die Kunden. Zugangsberechtigt sind im Wesentlichen zugelassene Eisenbahnverkehrsunternehmen, Zweckverbände des Schienenpersonennahverkehrs sowie bestimmte Behörden. Die DB Netz AG nimmt die Trassenanmeldungen der Zugangsberechtigten entgegen, konstruiert den Fahrplan und gibt diesen mit dem zugehörigem Trassenpreis als „Trassenangebot“ zurück. Nimmt der Kunde dieses Angebot an, ist der Vertrag geschlossen und für beide Seiten gelten die in der Eisenbahninfrastrukturnutzungsverordnung und den Schienennetznutzungsbedingungen festgelegten Rechte und Pflichten – der Zug kann fahren.

In der Diskussion: Korridore für Güterzüge

Die EU-Kommission will grenzübergreifende Bahnkorridore einrichten, auf denen Güterzüge Vorrang erhalten. Branchenverbände und EVUs auf europäischer Ebene begrüßen die Initiative zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit des Schienengüterverkehrs. Die Deutsche Bahn sieht die Flexibilität bei der Trassenzuweisung gefährdet.

Optimierung Knoten Mainz

Mehr Güter auf die Bahn
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Seit geraumer Zeit ist eine ansteigende Nachfrage nach Güterverkehrstransporten feststellbar. Erfreulicherweise partizipiert die Schiene an dieser Nachfrage inzwischen sogar überdurchschnittlich. Die Kehrseite der Medaille zeigt jedoch, dass diese Nachfrage im Gesamt-Schienennetz ungleichmäßig verteilt ist. Hieraus leiten sich unterschiedliche Erfordernisse ab, um dieser Problematik zu begegnen. Der vorliegende Beitrag verdeutlicht eine Kapazitätsbetrachtung anhand des Knotens Mainz.

Änderungen von angemeldeten Trassen

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Auf dem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland sind inzwischen ca. 300 Eisenbahnverkehrsunternehmen tätig. Damit nimmt Deutschland bezüglich des Marktzugangs zu den Schienennetzen den europäischen Spitzenplatz ein. Die Verkehrsunternehmen bestellen bei der DB Netz AG in jedem Jahr rund 850.000 Trassen, um die erforderlichen Schienenverkehre durchführen zu können. Davon entfallen etwa 49.000 Trassen auf den Regelverkehr des Jahresfahrplans und 800.000 Trassen auf unterjährig angemeldete Gelegenheitsverkehre (für den Jahresfahrplan 2006 wurden 48.617 Trassen des Regelverkehrs angemeldet). Aus diesen Trassenanmeldungen entsteht ein jährliches Volumen von rund einer Milliarde Trassenkilometern, die auf dem Schienennetz der DB Netz AG abgewickelt werden. Bei dieser großen Menge ist es leicht nachvollziehbar, dass hier kein starres System vorliegen kann: Transportbedarf kann sich nach Anmeldung einer Trasse verändern. Die Eisenbahnverkehrsunternehmen müssen daher auf neue Marktgegebenheiten reagieren und die zur Abwicklung des neuen Bedarfs erforderlichen Trassen ab ändern können. Der folgende Artikel beschreibt, wie Änderungsbestellungen von Trassen abgewickelt werden und wie dies zu entgelten ist.

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