Fahrplanerstellung

TPN – Trassenportal Netz

Trassenanmeldungen
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Den größten Teil ihrer Einnahmen erzielt die DB Netz AG aus der Vermarktung von Trassen, also aus dem Verkauf von Nutzungsrechten für Zugfahrten auf ihrem Streckennetz an die Kunden. Zugangsberechtigt sind im Wesentlichen zugelassene Eisenbahnverkehrsunternehmen, Zweckverbände des Schienenpersonennahverkehrs sowie bestimmte Behörden. Die DB Netz AG nimmt die Trassenanmeldungen der Zugangsberechtigten entgegen, konstruiert den Fahrplan und gibt diesen mit dem zugehörigem Trassenpreis als „Trassenangebot“ zurück. Nimmt der Kunde dieses Angebot an, ist der Vertrag geschlossen und für beide Seiten gelten die in der Eisenbahninfrastrukturnutzungsverordnung und den Schienennetznutzungsbedingungen festgelegten Rechte und Pflichten – der Zug kann fahren.

Grundsätze der Netzfahrplanerstellung

Fahrplanwechsel
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Die Fahrplanerstellung bei der DB Netz AG ist durch Komplexität und Größe gekennzeichnet. Im Folgenden werden Grundsätze der Erstellung des Netzfahrplans erläutert. Diese beinhalten eine Begriffsdefinition, die Terminkette zur Netzfahrplanerstellung, Erläuterungen zum „Wesen“ des Netzfahrplans und die Bestandteile zur Erstellung des vorläufigen Netzfahrplanentwurfs. Die Abgrenzung gegenüber dem Gelegenheitsverkehr erfolgt im thematischen Zusammenhang an den entsprechenden Stellen.

Der Fahrplan als kritischer Erfolgsfaktor

DB Netz AG
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Mehr als 350 Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU) nutzen die Schienenwegskapazität der DB Netz AG. Der Fahrplanprozess entwickelt mit modernen Methoden und Verfahren einen optimierten und abgestimmten Schienenpersonen- und Schienengüterverkehr. Technologische Innovationen ermöglichen, die Anforderungen der EVU immer besser zu erfüllen. Digitaler Zugfunk unterstützt so etwa die kurzfristige Bereitstellung von Fahrplänen auf die Triebfahrzeuge, elektronische Konstruktions- und Simulationswerkzeuge helfen die Kapazitätsnutzung zu verbessern.

Der Fahrplan von gestern bis heute

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Ein Fahrplan ist ein modernes Konstrukt, das uns in unserem täglichen Leben begleitet und Auskünfte über das planmäßige Verkehren von Verkehrsmitteln wie Bussen, Eisenbahnen und Flugzeugen gibt. Daraus lässt sich schließen, dass die Geschichte des Fahrplans nicht weiter in die Vergangenheit reicht, als diese Verkehrsmittel existieren. Welche Überlegungen zu einem Fahrplan jedoch bereits weit vor der Erfindung der Eisenbahn angestellt wurden und welche Entwicklung der Fahrplan bis heute genommen hat, soll der folgende Beitrag beleuchten. Dabei werden auch Elemente betrachtet, die vollkommen „im Hintergrund“ ablaufen, also Punkte, die von den Nutzern der oben genannten Verkehrsmittel unmittelbar nicht wahrgenommen werden. Diese sind jedoch elementar; ohne sie würde ein Fahrplan nicht zustande kommen. Im ersten Teil dieses Beitrags werden die geschichtlichen Elemente und deren Hintergründe betrachtet. Hierbei sind umfangreiche Informationen aus diversen Quellen eingeflossen, die sich der Interessierte zum Zwecke der Vertiefung des Themas gerne besorgen kann: Zu diesem Artikel sowie zu den folgenden Beiträgen ist jeweils ein Quellenverzeichnis beigefügt.

Die frühen Fahrpläne

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Im ersten Teil des Beitrages zur Thematik Fahrplan wurde der historische Werdegang der Planung einer Beförderung und der dabei einzubeziehenden Bestandteile dargestellt. Auch wenn seinerzeit kaum etwas niedergeschrieben oder veröffentlicht war, was heute im Allgemeinen mit dem Begriff „Fahrplan“ verbunden ist, flossen bereits sehr viele Aspekte in das Planungsprocedere ein, die auch heute noch beachtet werden müssen. Die im deutschen Sprachraum tätige Thurn- und Taxissche Post arbeitete bereits sehr konkret in den Bereichen Fahrzeitermittlung, Planung von Halten und Umläufen und der erforderlichen Serviceeinrichtungen für Fahrgäste, Personal und Kutschen. Im nun folgenden Teil der Reihe werden die frühen Fahrpläne der Eisenbahnen vorgestellt. Es ist hierbei überraschend, festzustellen, welche Parallelen bereits vor vielen Dekaden zum heute noch praktizierten Vorgehen bestehen. Auch diesem Teil des Beitrags ist wieder ein Quellenverzeichnis beigefügt, um die Möglichkeit zur Vertiefung des Themas anhand weiterführender Lektüre zu bieten.

Die hochwertigen Taktfahrpläne entwickeln sich

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Im vorliegenden Beitrag wird der Grundbegriff „Takt“ beleuchtet, der – mittlerweile auch vom Gesetzgeber aufgegriffen – in engem Zusammenhang mit dem Fahrplan steht. Seit Einführung des ersten Taktfahrplans im Jahr 1846 befindet sich das Streben nach einem gleichen Takt in einem Spannungsfeld mit zahlreichen anderen Anforderungen.

Fahrplanerstellung unter europäischem Recht

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Im vierten Teil dieser Reihe wird der Fahrplan vor dem Hintergrund der jüngsten gesetzlichen Rahmenbedingungen, die hauptsächlich von europäischem Recht geprägt sind, betrachtet. Den zweiten Schwerpunkt dieses Artikels bildet das Fahrplanprocedere einschließlich der in diesem Zusammenhang maßgebenden Fristen, Vorläufe und Fahrplanelemente.

Fernverkehr 2008

Wie kommt es zu den Fahrplanänderungen?
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„Alle Jahre wieder“ zur Vorweihnachtszeit steht der Fahrplanwechsel an, mit größeren und kleineren Anpassungen insbesondere im Fernverkehr. Viele Bahner werden in ihrer Arbeit und Freizeit immer wieder gefragt, warum denn diese Änderungen sein müssen. Bahner sind also wichtige Multiplikatoren des Unternehmens. Insofern ist es erforderlich, dass sie die wichtigsten Fahrplanmaßnahmen des kommenden Fahrplanwechsels am 9. Dezember 2007 und deren Hintergründe kennen. Wie es zu Fahrplanänderungen kommt, welche aufwändigen Prozesse sie durchlaufen und welch zeitlicher Vorlauf bis zu deren Umsetzung erforderlich ist, darüber informiert der nachfolgende Artikel.

Europäische Zusammenarbeit im Eisenbahnverkehr

FTE – Forum Train Europe
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Das Forum Train Europe (FTE) ist eine europäische Organisation der Eisenbahnverkehrs- und Dienstleistungsunternehmen mit Sitz in Bern (Schweiz). Es stellt das europäische Forum für die internationale Produktionsplanung im grenzüberschreitenden Personen- und Güterverkehr auf der Schiene dar. Eines der Hauptziele ist die Förderung einer transparenten und eigenverantwortlichen Zusammenarbeit, die allen Mitgliedern ermöglicht, die Produktion ihrer internationalen Verkehre zu planen. Durch die Bereitstellung einer neutralen internationalen Koordinationsplattform soll die Abstimmung der Fahrpläne sowie der Produktionsplanung der Eisenbahnunternehmen gewährleistet werden. Hierbei besteht das übergeordnete Ziel, nationale Barrieren zu reduzieren, um die neue europäische Rolle der Eisenbahnverkehrsunternehmen zu unterstützen.

Der Fahrplan – Kernelement der Pünktlichkeit

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Im letzten Jahr hat das Image der Deutschen Bahn unter den zurückgehenden Pünktlichkeitswerten gelitten. Fast täglich waren Mitteilungen in den Medien präsent, welche die Pünktlichkeit zum Thema machten. Zur Verbesserung dieser Situation, die in ihren negativen Auswirkungen alle Unternehmensbereiche betrifft, mussten dringend Schritte eingeleitet werden. Der Konzern DB AG hat sich daher das Ziel gesetzt, bis zum 3. Quartal 2004 die Pünktlichkeit der Deutschen Bahn deutlich zu verbessern. Um dieses Ziel zu unterstützen, wurde auf Initiative des Vorstandsvorsitzenden Hartmut Mehdorn eine Arbeitsgruppe unter Leitung von Klaus Junker, Vorstand Betrieb der DB Netz AG, gegründet. Mitglieder dieser Arbeitsgruppe, der „AG Pünktlichkeit“ sind Entscheidungsträger aus allen Unternehmensbereichen der Deutschen Bahn. Umfassende Analysen zeigten, dass die Ursachen für die Unpünktlichkeit in allen Unternehmensbereichen der Deutschen Bahn lagen. Im Rahmen der Arbeitsgruppe wurden Projekte aufgesetzt, die hier entgegenwirken sollen.

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