Fahrplanerstellung

DB Netz sieht Systematisierung des Fahrplans vor

Dr. Jörg Sandvoß, Vorstand Vertrieb und Fahrplan der DB Netz AG, hat einen Systemwechsel beim Trassenmanagement durch eine Systematisierung des Fahrplans in Aussicht gestellt.

Fahrpläne auf ihre Robustheit überprüfen

Erstes Ziel Pünktlichkeit
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Eine der wesentlichen Voraussetzungen für die Zufriedenheit von Reisenden und Transportkunden mit dem Angebot der Eisenbahnverkehrsunternehmen ist ein robuster Fahrplan. Wird der Fahrplan nur geringfügig fortgeschrieben, so sind in der Regel keine oder nur kleinere Auswirkungen auf die Betriebsqualität zu erwarten. In diesen Fällen ist es zielführend, auf Basis von Betriebsprozessanalysen den dennoch im Einzelfall auftretenden Problemen und deren Ursachen auf den Grund zu gehen. Wenn jedoch Fahrplankonzepte aufgrund von geänderten Bestellwünschen von Aufgabenträgern und Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU) gegenüber dem aktuellen Netzfahrplan stark geändert werden sollen, so besteht die Notwendigkeit, die Robustheit der Fahrplankonzepte bereits im Vorfeld der Einführung zu prüfen und effizient nachzuweisen. Zu diesem Zwecke werden eisenbahnbetriebswissenschaftliche Untersuchungen (EBWU) vom Typ Fahrplanrobustheitsprüfung durchgeführt.

Betriebswissenschaftliches Know-how für den Bahnbetrieb

Dimensionierung der Infrastruktur
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Eine der wesentlichen Voraussetzungen für einen wirtschaftlichen Betrieb des Systems Bahn ist die richtige Dimensionierung der Anlagen der betrieblichen Infrastruktur. Aufgrund der hohen Investitionskosten und der langen Lebensdauer der Anlagen muss jede Veränderung in Hinblick auf ihre Wirkungen auf die Leistungsfähigkeit und das Leistungsverhalten der Eisenbahnbetriebsanlage untersucht und bewertet werden. Zu diesem Zwecke werden eisenbahnbetriebswissenschaftliche Untersuchungen vom Typ Fahrwegkapazitätsbetrachtungen durchgeführt.

Kapazitätsengpässe transparent machen

Verkehrsprognosen
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Wer die Zukunft planen will, muss ein Stück nach vorn schauen. Grundlage jeder Planung sind daher Prognosen. Die Prognosen für zukünftige Verkehre basieren auf Annahmen zur Entwicklung der Bevölkerung, von Wirtschaft und Handel und von sozioökonomischen Daten. Verschiedene Institute prognostizieren diese Entwicklungen und leiten daraus die Entwicklung des Verkehrsaufkommens und der Verkehrsleistung ab. Das Verkehrsaufkommen der Bahn wird wiederum aus dem Gesamtverkehrsaufkommen aller Verkehrsmittel abgeleitet – man nennt den Anteil der verschiedenen Verkehrsarten auch den „Modal Split“.

Zentrales Element des Kapazitätsmanagements

Langfristfahrplan
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Die ersten Ideen für Zukunftsfahrpläne stammen aus der Schweiz. Nachdem sich herausstellte, dass ein landesweites Neubaustreckennetz nicht finanzierbar war, kam die Überlegung auf, wie man mit begrenzten Mitteln für möglichst viele Reisendenströme große Verbesserungen erreichen könnte. Die Devise war, durch partielle Beschleunigung Fahrzeitverkürzungen zu erreichen, mit denen in möglichst vielen Knoten bessere Linienverknüpfungen und Anschlüsse hergestellt werden können. Ziel der Maßnahmen war nicht so „schnell wie möglich“ sondern so „schnell wie nötig“, um einen großen Netzeffekt zu erzielen.

Langfristfahrplan und Kapazitätsuntersuchungen

Infrastruktur-Weiterentwicklung
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Infrastrukturmaßnahmen sind teuer und erfordern einen langen Planungsvorlauf. Sie müssen daher sehr sorgfältig untersucht und geplant werden. Mögliche Varianten müssen bewertet sein. Der unbedingt notwendige Umfang der Maßnahmen muss geprüft und nachgewiesen werden. Möglichkeiten, die Kapazität durch fahrplantechnische und betriebliche Maßnahmen zu steigern, sollten ausgeschöpft sein. In diesem Heft werden in mehreren Beiträgen die aktuelle Vorgehensweise und die Verfahren zur Planung der betrieblichen Infrastruktur vorgestellt.

Der Verkehrstageschlüssel im elektronischen Zeitalter

Fahrplanerstellung
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Um die Verkehrstage und Ausschlusstage eines Zuges elektronisch darzustellen, wurde das System der Verschlüsselung der Verkehrstage entwickelt, das im folgenden Artikel beschrieben ist.

Werkzeuge zur Berechnung von Streckenkapazitäten

Überblick
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Bei der betrieblichen Planung der Infrastruktur der Eisenbahn, aber auch im Trassenmanagement stellt die Bestimmung der Streckenkapazität einen wichtigen Planungsschritt dar. Der vorliegende Artikel stellt die in Deutschland verwendeten Verfahren zur Berechnung der Kapazität von Eisenbahnstrecken vor und diskutiert die Anwendungsfelder.

Berechnung der Kapazität von Eisenbahnstrecken

Kapazitätsmanagement
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Beim Neu- und Ausbau von Eisenbahninfrastruktur, aber auch bei deren Rückbau werden Kapazitätsberechnungen notwendig, um die vorzuhaltende Infrastruktur sachgerecht an die verkehrliche Nachfrage anpassen zu können. Im Zuge der Liberalisierung der europäischen Eisenbahnnetze hat der Kapazitätsbegriff darüber hinaus auch unmittelbar Einzug in das Fahrplanwesen und Trassenmanagement gehalten. Neben der im europäischen Eisenbahnrecht vorgeschriebenen Identifizierung von überlasteten Schienenwegen spielen Kapazitätsberechnungen auch bei der Vergabe von Rahmenverträgen eine wichtige Rolle.

Planung und Vernetzung im Regionalverkehr

Beispiel Württemberg
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Die DB Regio AG, deren Angebote von über einer Milliarden Fahrgäste pro Jahr genutzt werden, verknüpft im Regionalverkehr die Angebotsplanung und Leistungserbringung auf der Schiene. So kann ein auf die regionalen Verkehrsbedürfnisse angepasstes Nahverkehrsangebot entwickelt und für die Fahrgäste umgesetzt werden. Die örtlichen Verkehrsunternehmen mit den jeweils zuständigen Regionalleitungen stehen dabei den öffentlichen Bestellerorganisationen als Partner zur Verfügung. Welche Prozesse im Rahmen der Fahrplangestaltung ablaufen, wird im folgenden Beitrag anhand des Regionalverkehrs Württemberg beschrieben.

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