Betriebsplanung

Deutsche Bahn darf durch den Eurotunnel fahren

Die Deutsche Bahn AG hat von der zuständigen, die britische und französische Regierung repräsentierenden Kommission die Lizenz erhalten, mit ihren ICE-Zügen zukünftig durch den Ärmelkanaltunnel zwischen Calais und Dover zu fahren. Drei Jahre hat die Genehmigungsprüfung in Anspruch genommen. Weitere drei Jahre wird es nun voraussichtlich dauern, bis der DB Konzern auch tatsächlich bis nach London fährt.

Ausbau der Rheintalbahn für Europas wichtigste Magistrale

Güterverkehrskorridor Rotterdam – Genua
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Der viergleisige Ausbau der Rheintalbahn zwischen Karlsruhe und Basel ist eines der bedeutendsten Projekte im deutschen Schienennetz. Diese vor mehr als 150 Jahren gebaute Strecke gilt als Herzstück des wichtigsten europäischen Güterverkehrskorridors zwischen Rotterdam und Genua und ist zudem eine zentrale Achse des regionalen wie internationalen Reiseverkehrs.
 

Seidenstraße: Neue Perspektiven für die Schiene

Infrastrukturprojekt
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Die Seidenstraße als eine der ältesten Handelsrouten der Welt erlebt seit einigen Jahren eine Renaissance. Begriffe wie Neue Seidenstraße, Silk Road oder neuerdings auch die von der chinesischen Regierung verkündete One-Belt-One-Road-Initiative (OBOR) sind mittlerweile in aller Munde. Die Deutsche Bahn als internationaler Transport- und Logistikdienstleister arbeitet an der Entwicklung dieses bedeutenden Infrastrukturprojekts aktiv mit und sieht hier für die Bahn große Chancen.

Regeln für einen reibungslosen Grenzverkehr: DB Netz–SZDC

Grenzüberschreitende Zusammenarbeit
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Die DB Netz AG muss durch die Liberalisierung der Eisenbahnmärkte und die Umstrukturierung der ehemaligen Staatsbahnen neue Infrastrukturverknüpfungsverträge mit ihren Nachbarinfrastrukturbetreibern abschließen, die den veränderten rechtlichen und tatsächlichen Rahmenbedingungen entsprechen – so auch mit der SZDC, dem tschechischen Eisenbahninfrastrukturbetreiber.

Konsistente Infrastruktur- und Zugmodellierung für makroskopische Untersuchungen

LeiZug
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Beginnend bei der langfristigen Infrastrukturplanung über die kleinräumigere mittelfristige Infrastrukturplanung und das Trassenmanagement bis hin zur Betriebsdurchführung werden eisenbahnbetriebswissenschaftliche Berechnungen von Fahrzeiten, Kapazitätsverbräuchen und zur Lösung von Belegungskonflikten benötigt. Diese erfordern als Input grundsätzlich eine Modellierung von Infrastruktur, Zugfahrten und weiteren Eingangsgrößen (zum Beispiel Verspätungen).

Vortrieb im Tunnel Rastatt: Freie Fahrt auch unter Wasser

Konstruktiver Ingenieurbau
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Die Strecke von Karlsruhe nach Basel ist Bestandteil des wichtigsten europäischen Güterverkehrskorridors von Rotterdam nach Genua. Laut Prognosen sollen hier im Jahr 2020 56 Milliarden Tonnenkilometer pro Jahr transportiert werden. Um die Kapazitäten auf der Rheintalbahn zu erhöhen und das steigende Verkehrsaufkommen aufnehmen zu können, wird die Strecke ausgebaut. Im nördlichsten Abschnitt der Ausbau- und Neubaustrecke entsteht unter dem Stadtgebiet von Rastatt ein neuer Eisenbahntunnel. Güter- und schnelle Personenzüge werden künftig so unter Rastatt hindurchgeführt. Lockere Gesteinsschichten und ein hoher Grundwasserspiegel stellen beim Bau des Tunnels neben Überdeckungen von zum Teil nur vier Metern komplexe Herausforderungen an die Vortriebstechnik.
 

Der elektronische Frachtbrief CIM

Megatrend Digitalisierung
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Das gegenwärtige Hauptprojekt des CIT zum elektronischen Frachtbrief CIM und elektronischen Wagenbrief CUV steht im Zentrum der einschlägigen Arbeitsprozesse in diesem Jahr. Unter Teilnahme der Mitglieder des CIT sind auf Sektorebene die rechtlichen und funktionellen Spezifikationen des elektronischen Frachtbriefs CIM auf Basis des Grundsatzes der funktionalen Gleichwertigkeit gemäß Artikel 6 § 9 CIM und des elektronischen Wagenbriefs CUV gemäß Artikel 14 Absatz 2 des Allgemeinen Vertrags für die Verwendung von Güterwagen (AVV) erarbeitet worden. Das CIT wird des Weiteren Partnerorganisationen wie UIC/RailData bei der Finalisierung der technischen Spezifikationen im Rahmen des Projekts eRailFreight besonders unterstützen. Der Beitrag liefert einige zusätzliche Einblicke in diesen Fragenkomplex – vor allem aus einer Rechtsperspektive für die Digitalisierung an der Schnittstelle zur Praxis.
 

Zukunft Betrieb: Vom Zielbild zur konkreten Umsetzung

Optimierung des Systems Bahn
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In Zeiten des zunehmenden Wettbewerbs durch Fernbusse, Carsharing oder autonome Lkw ist es für den Verkehrsträger Bahn relevant, sich in puncto Qualität, Pünktlichkeit und Serviceorientierung zu verbessern. Der Eisenbahninfrastruktur und damit der DB Netz AG kommt hier eine besondere Rolle zu. Der Betrieb der DB Netz AG kann hierzu einen wesentlichen Beitrag leisten. Auf ein Zielbild ausgerichtet, setzt der Betrieb sukzessiv Projekte um, die zur Verbesserung des Systems Bahn beitragen. Der Artikel gibt einen Überblick über das Zielbild sowie den Weg dorthin.

Deutsch-Polnischer Infrastrukturvertrag neu abgeschlossen

Europäischer Eisenbahnverkehr
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Die DB Netz AG und der polnische Infrastrukturbetreiber PKP PLK S.A. haben den Vertrag zur Verknüpfung der Eisenbahninfrastruktur beider Staaten neu abgeschlossen. Dabei handelt es sich um die vierte Fassung des vor acht Jahren erstmals unterzeichneten Vertragswerks.

Deutsch-Polnische Bahninfrastruktur: Wir bauen Brücken

Zusammenarbeit von DB Netz und PKP PLK
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Zur jährlichen Generalversammlung von Rail Net Europe im Dezember 2006 in Wien wurde die Zusammenarbeit der Infrastrukturunternehmen der deutschen DB Netz und der polnischen PKP PLK intensiv diskutiert. Nachdem Polen Mitglied der EU geworden war, vereinbarten beide Infrastrukturunternehmen:

  • Gemeinsame Planung von Infrastrukturverbesserungen durch Ersatzinvestitionen, bzw. Neu und Ausbau
  • Koordinierte Baubetriebsplanung
  • Engere Zusammenarbeit bei der Fahrplanerstellung
  • Operativer Datenaustausch und -Kommunikatio

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