Betriebsplanung

Deutsche Bahn darf durch den Eurotunnel fahren

Die Deutsche Bahn AG hat von der zuständigen, die britische und französische Regierung repräsentierenden Kommission die Lizenz erhalten, mit ihren ICE-Zügen zukünftig durch den Ärmelkanaltunnel zwischen Calais und Dover zu fahren. Drei Jahre hat die Genehmigungsprüfung in Anspruch genommen. Weitere drei Jahre wird es nun voraussichtlich dauern, bis der DB Konzern auch tatsächlich bis nach London fährt.

Ausbau der Rheintalbahn für Europas wichtigste Magistrale

Güterverkehrskorridor Rotterdam – Genua
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Der viergleisige Ausbau der Rheintalbahn zwischen Karlsruhe und Basel ist eines der bedeutendsten Projekte im deutschen Schienennetz. Diese vor mehr als 150 Jahren gebaute Strecke gilt als Herzstück des wichtigsten europäischen Güterverkehrskorridors zwischen Rotterdam und Genua und ist zudem eine zentrale Achse des regionalen wie internationalen Reiseverkehrs.
 

Der elektronische Frachtbrief CIM

Megatrend Digitalisierung
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Das gegenwärtige Hauptprojekt des CIT zum elektronischen Frachtbrief CIM und elektronischen Wagenbrief CUV steht im Zentrum der einschlägigen Arbeitsprozesse in diesem Jahr. Unter Teilnahme der Mitglieder des CIT sind auf Sektorebene die rechtlichen und funktionellen Spezifikationen des elektronischen Frachtbriefs CIM auf Basis des Grundsatzes der funktionalen Gleichwertigkeit gemäß Artikel 6 § 9 CIM und des elektronischen Wagenbriefs CUV gemäß Artikel 14 Absatz 2 des Allgemeinen Vertrags für die Verwendung von Güterwagen (AVV) erarbeitet worden. Das CIT wird des Weiteren Partnerorganisationen wie UIC/RailData bei der Finalisierung der technischen Spezifikationen im Rahmen des Projekts eRailFreight besonders unterstützen. Der Beitrag liefert einige zusätzliche Einblicke in diesen Fragenkomplex – vor allem aus einer Rechtsperspektive für die Digitalisierung an der Schnittstelle zur Praxis.
 

Zukunft Betrieb: Vom Zielbild zur konkreten Umsetzung

Optimierung des Systems Bahn
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In Zeiten des zunehmenden Wettbewerbs durch Fernbusse, Carsharing oder autonome Lkw ist es für den Verkehrsträger Bahn relevant, sich in puncto Qualität, Pünktlichkeit und Serviceorientierung zu verbessern. Der Eisenbahninfrastruktur und damit der DB Netz AG kommt hier eine besondere Rolle zu. Der Betrieb der DB Netz AG kann hierzu einen wesentlichen Beitrag leisten. Auf ein Zielbild ausgerichtet, setzt der Betrieb sukzessiv Projekte um, die zur Verbesserung des Systems Bahn beitragen. Der Artikel gibt einen Überblick über das Zielbild sowie den Weg dorthin.

Deutsch-Polnischer Infrastrukturvertrag neu abgeschlossen

Europäischer Eisenbahnverkehr
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Die DB Netz AG und der polnische Infrastrukturbetreiber PKP PLK S.A. haben den Vertrag zur Verknüpfung der Eisenbahninfrastruktur beider Staaten neu abgeschlossen. Dabei handelt es sich um die vierte Fassung des vor acht Jahren erstmals unterzeichneten Vertragswerks.

Deutsch-Polnische Bahninfrastruktur: Wir bauen Brücken

Zusammenarbeit von DB Netz und PKP PLK
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Zur jährlichen Generalversammlung von Rail Net Europe im Dezember 2006 in Wien wurde die Zusammenarbeit der Infrastrukturunternehmen der deutschen DB Netz und der polnischen PKP PLK intensiv diskutiert. Nachdem Polen Mitglied der EU geworden war, vereinbarten beide Infrastrukturunternehmen:

  • Gemeinsame Planung von Infrastrukturverbesserungen durch Ersatzinvestitionen, bzw. Neu und Ausbau
  • Koordinierte Baubetriebsplanung
  • Engere Zusammenarbeit bei der Fahrplanerstellung
  • Operativer Datenaustausch und -Kommunikatio

Kontrolle von Sicherheitsmanagementsystemen im Personenverkehr

Kontrollverfahren gemäß EU-Verordnung 1078/2012
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Der europäische Eisenbahnsektor ist in Bewegung. Neben der immer schnelleren Veränderung des Verkehrsmarktes führen insbesondere Neuerungen des regulatorischen Umfelds zu tiefgreifenden Veränderungen aus Sicht der
beteiligten Eisenbahnunternehmen. In diesem Zusammenhang hat das Ziel der Harmonisierung des europäischen Eisenbahnsektors durch eine einheitliche europäische Eisenbahnpolitik die wohl bedeutendsten Auswirkungen (siehe hierzu auch Artikel „Der Weg vom nationalen zum europäischen Eisenbahnrecht“ aus Deine Bahn 10/2015 und 11/2015).

Die Wiederentdeckung der Seidenstraße

Globalisierung
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Neuerlich hört man immer wieder den Begriff „Seidenstraße“ bzw. „Silk Road“ oder auch „Neue Seidenstraße“. Dabei geht es um die kontinental übergreifende Entwicklung und den Bau von Infrastruktur für die Schiene, die Straße und die Wasserwege auf höchstem technologischem Stand, mit dem Ziel, Wirtschaftsgürtel über mehrere Länder mit Hilfe neuer Verkehrsinfrastruktur attraktiver und wettbewerbsfähiger zu machen. Diese neue Initiative konzentriert sich vorwiegend auf den asiatischen und europäischen Raum. In diesem Beitrag werden verschiedene Ansätze und bereits erzielte Erfolge zur Neubelebung der „Seidenstraße“ beleuchtet.

Vereinbarungen zwischen DB Netz AG und CFL

Grenzüberschreitender Verkehr
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Die DB Netz AG muss durch die Liberalisierung der Eisenbahnmärkte und die Umstrukturierung der ehemaligen Staatsbahnen neue Infrastrukturverknüpfungsverträge mit ihren Nachbarinfrastrukturbetreibern abschließen, die den veränderten rechtlichen und tatsächlichen Rahmenbedingungen entsprechen – so auch mit der „Societé Nationale des Chemins de Fer Luxembourgeois“ (CFL), als luxemburgischem Eisenbahninfrastrukturbetreiber.

 

Leistungsuntersuchungen von Eisenbahnanlagen

Kapazität und Fahrplan
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Eisenbahnanlagen werden seit jeher so dimensioniert, dass sie eine ausreichende Kapazität aufweisen. Die Leistungssteigerung bei den PCs ermöglicht es inzwischen, im Prozess der Fahrplanerstellung zu überprüfen, ob mit den eingeplanten Zügen die geforderte Betriebsqualität in der Betriebsdurchführung eingehalten würde. Hierfür ist es erforderlich, die von Leistungsuntersuchungen bekannten, inzwischen verfeinerten Verfahren, um die Randbedingungen des Fahrplans zu ergänzen. Für diese vom konkreten Fahrplan abhängige Kapazität hat sich der Begriff „Vermarktungskapazität“ eingebürgert.

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