Leitstellen der Eisenbahnverkehrsunternehmen

Der Zentrale Arbeitsstab der DB Netz AG (Teil 1)

Störungsmanagement
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Die Handhabung von Störungen im Betriebslauf gehört zur Handlungsroutine für die Akteure in der Betriebs(durch)führung bei der DB Netz AG. Im Fall von außergewöhnlichen, kritischen Ereignissen mit weitreichenden Auswirkungen im Schienennetz schaltet sich jedoch eine besondere Organisationsform ein: der Zentrale Arbeitsstab. Den aktuellen Stand des funktionalen Aufbaus, der Arbeitsweise und der Aufgaben des Stabes sowie des Lagezentrums der DB Netz AG beschreibt ein zweiteiliger Beitrag.

Treffen der Generationen bei der Bahn

EBL-Kongress von DB Training
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In den Bahnunternehmen steht ein Umbruch bevor. Junge Mitarbeiter müssen integriert und Systemabläufe auf den Wandel der Arbeitswelt eingestellt werden. Das betrifft Personalauswahl, Ausbildung, betriebliche Abläufe und die Führungskultur. Automatisierung und Digitalisierung werfen die Frage nach der Rolle menschlichen Handelns in technischen Systemen auf. Mit diesen Trends und Fragen befasste sich der Kongress für Eisenbahnbetriebsleiter von DB Training vom Oktober 2016. Außerdem auf dem Programm: Eine Bilanz der Einführung des neuen betrieblichen Regelwerks und eine Reise durch Stuttgart mit der Stadtbahn.

Digitalisierung auch für die Fahrdienstleiter

Zukunft Betrieb
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Die konzernweite Digitalisierungsoffensive mit Blick auf die Kunden der Deutschen Bahn ist gegenwärtig in aller Munde. Tatsächlich gibt sie in der Außensicht zurzeit den Takt vor und sorgt für die größten Schlagzeilen. Dabei spielt die Digitalisierung nicht nur in der Beziehung zum Kunden, sondern auch für betriebliche Prozesse bei der DB Netz AG eine immer größere Rolle. In ihrem Windschatten soll der Betrieb zukunftsfähig gemacht werden, so auch der Arbeitsplatz auf dem Stellwerk.
 

Ein kniffliger Job im Wandel der Zeit

Personaleinsatzplanung – Teil 2
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Bei der Deutschen Bahn gibt es eine Vielzahl von Arbeitsplätzen und Funktionen, die rund um die Uhr besetzt sein müssen. Dies erfordert eine spezielle Dienstplangestaltung und kontinuierliche Disposition, die bei der DB Netz AG durch den „Personaleinsatzplaner (PEP)“ vorgenommen wird. Im Teil 1 dieses Beitrages in Deine Bahn 10/2014 (Seite 51ff.) wurde die aktuelle Situation in der Personaleinsatzplanung bei der DB Netz AG zusammengefasst. Aufgrund der dort beschriebenen Komplexität sowie der gestiegenen Anforderungen an den Personaleinsatzplaner (PEP) wurde 2013 das ProNetz-Projekt Optimaler Personaleinsatz auf dem Stellwerk (OPS) eingerichtet.

Ein kniffliger Job im Wandel der Zeit

Personaleinsatzplanung – Teil 1
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Die Deutsche Bahn als großes und bedeutendes Transportunternehmen ist 24 Stunden an 365 Tagen im Jahr in Betrieb. Da ist es selbstverständlich, dass es eine Vielzahl von Arbeitsplätzen und Funktionen gibt, die ebenfalls rund um die Uhr besetzt sein müssen und damit auch tausende von Mitarbeitern, die diese Arbeitsplätze und Funktionen in Schichten besetzen. Dies erfordert – im Gegensatz zu Mitarbeitern im administrativen Bereich – eine spezielle Dienstplangestaltung und kontinuierliche Disposition, die bei der DB Netz AG durch den „Personaleinsatzplaner (PEP)“ vorgenommen wird. Neben der Disposition von Schichten muss der PEP alle anderen zu disponierenden Sachverhalte in seine Planungen mit einbeziehen, wie zum Beispiel Urlaub, Qualifizierungsmaßnahmen, örtliche Einweisungen usw.

Visualisierung von Anschlusskonflikten für die Disposition

Transportleitung
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Jeden Tag sind rund 25.000 Züge des Regional und S-Bahnverkehrs auf dem rund 33.000 Kilometer langen Schienennetz der Deutschen Bahn unterwegs. Daraus ergeben sich täglich tausende mögliche Anschlüsse. Von diesen werden die meisten gehalten, ohne dass die Disponenten in der Transportleitung (TP) eingreifen müssen. Doch Anschlusskonflikte aufgrund von Zugverspätungen durch technische Störungen, Baustellen oder Infrastruktureinschränkungen entstehen jeden Tag. Um die Bearbeitung in der Disposition zu vereinfachen, wurde gemeinsam mit der TU Darmstadt eine Anwendung konzipiert, entwickelt und erfolgreich getestet.

Störfallprogramme betrieblich umsetzen

Zugdisposition im Störungsfall
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Der Bahnbetrieb wird durch viele verschiedene Faktoren beeinflusst. Dieser Umstand führt zu vielfältigen Störungsursachen, und diese zu immer neuen Betriebssituationen, welche durch die Disponenten in den Betriebszentralen und Transportleitungen Tag für Tag gemeistert werden müssen. Störfallprogramme erleichtern die Disposition im Störungsfall – durch sie wird klar festgelegt, welche Maßnahmen bei störungsbedingten Streckensperrungen ergriffen werden müssen, welche Linien wo wenden und welche Linien oder Züge ausfallen.

Aus- und Weiterbildung für Disponenten der Transportleitungen und Leitstellen

Mitarbeiterqualifizierung bei DB Regio
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Die Disponenten der Transportleitungen und Leitstellen müssen täglich unterschiedlichste Störungen konzentriert und kompetent bewältigen. Häufig geht Ihre Arbeit mit einem hohen Zeitdruck einher. Um die Interessen der Kunden zu wahren, müssen Züge ad hoc unter der Berücksichtigung personeller, fahrzeugtechnischer und infrastruktureller Gegebenheiten disponiert werden. Um die Mitarbeiter für diese anspruchsvolle Aufgabe zu trainieren, hat DB Regio ein umfassendes Qualifizierungssystem entwickelt, welches im Bereich Weiterbildung (Training on the job) bereits umgesetzt ist und für das Gebiet Basisausbildung gerade aufgebaut wird.

Disposition und Kundeninformation aus einer Hand

Transportleitungen DB Regio AG
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Im Bahnbetrieb kommt es auf jede Sekunde an. Bereits eine kleine Abweichung kann sich wie ein Dominoeffekt ausweiten. Es ist daher wichtig, Störungen schnellstmöglich zu erkennen, Maßnahmen zur Beseitigung zu ergreifen und den Kunden darüber zu informieren. Diese anspruchsvolle Aufgabe wird im Personenverkehr durch die Disponenten der Transportleitungen sichergestellt. Grundlage ihrer Arbeit ist das „InformationsSystem der Transportleitungen im Personenverkehr (ISTP)“.

Weiterbildung der Cargo-Koordinatoren und Disponenten

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Stellen Sie sich vor: Sie arbeiten als Disponent in der CargoLeitStelle Mitte (Frankfurt am Main). Ihr Augenmerk liegt auf einem Gütertransport über die Rheinstrecke, der dringend benötigte Chemikalien nach Köln bringen soll. Die Zeit ist knapp, der Kunde wartet bereits. Kurz hinter Mainz passiert es dann: ein LKW ist auf einem Bahnübergang mit einem Zug zusammengeprallt, die Strecke zwischen Mainz und Köln muss gesperrt werden. Was tun? In welcher Reihenfolge?

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